Deutscher Kinderhospizverein e.V.
 




Großes Engagement für kranke Kinder und ihre Familien - „Tag des Ehrenamts“

500 Ehrenamtliche arbeiten für den Deutschen Kinderhospizverein e.V. – 75.000 Stunden Dienst in betroffenen Familien
Olpe – Mehr als 75.000 Stunden haben die rund 500 Ehrenamtlichen des Deutschen Kinderhospizverein e.V. im vorigen Jahr für lebensverkürzend erkrankte Kinder und deren Familien gearbeitet. Sie begleiteten die kranken Kinder, waren Ansprechpartner für die Eltern und Geschwistern oder unterstützten sie im Alltag. „Die Ehrenamtlichen leisten in unseren 16 ambulanten Kinderhospizdiensten sehr wertvolle Arbeit für die betroffenen Familien“, erklärte Carsten Kaminski, Geschäftsführer des Vereins, zum „Tag des Ehrenamts“ am Freitag (5. Dezember).
Ingesamt begleiteten die Ehrenamtlichen in den Diensten des Deutschen Kinderhospizverein e.V. bundesweit etwa 300 lebensverkürzend erkrankte Kinder und deren Familien. „Das große Engagement der Ehrenamtlichen ist sehr beeindruckend“, so Kaminski. „Viele Stunden sind sie an der Seite der erkrankten Kinder und ihrer Familien“.
Die ambulante Kinderhospizarbeit stecke in Deutschland noch in den Kinderschuhen, erläuterte der Geschäftsführer. Bundesweit begleiten und unterstützten die 61 ambulanten Kinderhospizdienste insgesamt etwa 1.000 lebensverkürzend erkrankte Kinder und ihre Familien. Mit 20 Diensten liege der Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen. „Es gibt noch viele weiße Flecken auf der Deutschlandkarte und dort bedarf es engagierter ehrenamtlicher Bürger, die dazu beitragen, dass auch dort ein gutes ambulantes Kinderhospizangebot für die Familien auf den Weg gebracht wird.
Es ist die zentrale Aufgabe ambulanter Kinderhospizdienste, lebensverkürzend erkrankte Kinder, deren Eltern und die Geschwister auf ihrem Lebensweg zu begleiten. Dazu bildet der Dienst ehrenamtliche Kinderhospizmitarbeiter in einem Befähigungskurs aus. Die Angebote der ambulanten Kinderhospizarbeit sind für die Familien kostenfrei. Für die Arbeit sind die Dienste jedoch zu einem großen Teil auf Spenden angewiesen.


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