




Fachtagung 2006:
(Rückblick)
Krankheit, Tod und Trauer in der Förderschule
Erfahrungen, Erkenntnisse, Perspektiven
Bundesweite Fachtagung für Mitarbeitende im Bereich Förderschulen, Schulen für Kranke und für betroffene Eltern
vom 10. - 11. November 2006
Pressemitteilung des Evangelischen Pressedienstes (epd):
Kinderhospizverein für Schulunterricht über Tod und Trauer
Tagungsort: ART Fabrik & Hotel in Wuppertal
Veranstalter: Deutsche Kinderhospizakademie
Leben und Tod gehören zusammen; eins ist ohne das andere nicht möglich. Dennoch begegnen uns Sterben und Tod immer wieder zur Unzeit - auch in der Schule.
Die Fachtagung möchte Informationen, praktische Erkenntnisse aus der pädagogischen und kreativ-künstlerischen Arbeit, Erfahrungswissen aus der Kinderhospizarbeit und den gegenseitigen Austausch miteinander verschränken.
Vorträge informieren über wissenschaftliche Erkenntnisse zur Begleitung lebensverkürzend erkrankter Schüler im Leben und Sterben, über Möglichkeiten des Systems Schule im Umgang mit dem Thema Schule und Tod, über Spiritualität in der Arbeit mit schwerst mehrfach behinderten Kindern und Jugendlichen, über Erkenntnisse aus einer Studie zur Situation von jungen Männern mit der Erkrankung Muskeldystrophie Duchenne und über die hilfreiche Funktion von Ritualen in der Lebensbegleitung und Trauerbewältigung.
Aus der Sicht betroffener, in der Kinderhospizarbeit Aktiver wird der Frage nachgegangen, wie sich die Lebenssituation in einer Familie mit einem lebensverkürzend erkrankten Kind darstellt und wie die Kommunikation zwischen Betroffenen und Mitarbeitenden im Bereich Förderschule gelingen kann.
Kunstpädagogen zeigen Ausschnitte aus ihrer praktisch-künstlerischen Arbeit mit lebensverkürzend erkrankten Kindern, Clowns geben Einblicke in ihre Praxis der Begleitung in der Kinderhospizarbeit und ein Pantomime bringt ein Kinderstück zur Aufführung.
Ein Markt der Möglichkeiten präsentiert pädagogische Anregungen aus der praktischen Arbeit und stellt unterschiedliche Initiativen im Bereich Schule und Tod vor.
Wir freuen uns auf den inhaltlichen Austausch und die Begegnung mit Ihnen,
Edith Droste und Kornelia Weber

