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Lebensfreude, Lebensbrüche, Lebensfülle - Wege entstehen beim Gehen

6. Deutsches Kinderhospizforum

Sehr geehrte Damen und Herren,


die Kinder- und Jugendhospizarbeit hat sich quantitativ und qualitativ stetig weiterentwickelt. Seit ihrer Begründung in Deutschland vor 25 Jahren sind, getreu dem Motto "Lebensfreude, Lebensbrüche, Lebensfülle - Wege entstehen beim Gehen", viele Menschen an der Seite der Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien unterwegs. Neu geschaffene Orte, Inhalte und Konzepte zeugen von der Vielfalt der Lebensgeschichten, Lebenslagen und Bedürfnisse der Betroffenen selbst. Curricula, Instrumente der Qualitätserhebung und -sicherung, Fortbildungen und Publikationen befähigen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Strukturen, Haltungen und praktisches Handeln zu reflektieren.

In der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhospizarbeit, in Fördereinrichtungen und Schulen, in Kinderkrankenhäusern und in der pädiatrischen Palliativversorgung, in Selbsthilfegruppen und Politik gibt es ein zunehmend sich vernetzendes Engagement mit dem Ziel, Solidarität, Begleitung und Unterstützung im Alltag wirksam werden zu lassen.

Das Erfahrungswissen der jungen Menschen und Eltern selbst darüber, was für sie hilfreich und unterstützend sein kann, ist eine wertvolle Ressource, von der auch das 6. Deutsche Kinderhospizforum inspiriert und geprägt wird. Hierfür danken wir ihnen ganz besonders. Unser Dank gilt darüber hinaus allen Mitwirkenden und Referierenden.

Auf dem Programm stehen unter anderem die folgenden Themen:
Authentische Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen selbst: Was bedeuten Vielfalt und Begegnung auf Augenhöhe in der Kinder- und Jugendhospizarbeit aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzender Erkrankung? Wie sehen ihre Lebenspläne und Lebensträume aus, wie möchten sie wohnen und sich als junger Mann/als junge Frau verwirklichen? Was ist ihnen wichtig, wenn die Krankheit voranschreitet und wie gehen sie mit dem Wissen um ihre eigene Lebensverkürzung, um ihren Tod und ihr Sterben um? Und wie erleben Geschwister ihre Situation, welche Erfahrungen haben sie gemacht, und was möchten sie uns darüber mitteilen?

Rahmenbedingungen für Begleitung und Unterstützung: Wie sehen Gelingensbedingungen für Begleitungen aus, die sich über einen sehr langen Zeitraum - angesiedelt zwischen Vertrautheit, Routine, Freude, dem Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz - erstrecken? Welche Wünsche formulieren Menschen mit Migrationsgeschichte an die Kinder- und Jugendhospizarbeit, welche Stolpersteine begegnen uns im interkulturellen Dialog, und was sind Bestandteile einer kultursensiblen Begleitung?

Kraftquellen entdecken und integrieren: Welche Bedeutung haben Humor und Achtsamkeit, Hoffnung und Vertrauen, Glück und Trost in der Kommunikation und Begegnung im Alltag? Was wissen wir über Schuld und Schuldgefühle in der Trauer? Und wie können Menschen in der Kinder- und Jugendhospizarbeit in ihren Ressourcen gestärkt werden?

Wenn die Lebens- zur Sterbebegleitung wird: Welche ethischen Fragen und Therapieentscheidungen stellen sich in der pädiatrischen Palliativ- und Hospizbegleitung? Was wissen wir über den Wunsch zu sterben im Kontext der Diskussion um die sogenannte Sterbehilfe aus dem Alltag der Kinder, der Jugendlichen und ihrer Familien selbst? Welche Antworten geben Palliativmedizin und Kinderhospizarbeit, wenn die Angst vor Schmerz und der Wunsch zu sterben an sie herangetragen werden? Und wie kann eine gute, würdevolle Begleitung am Ende des Lebens gelingen?

Mit diesen und weiteren Themen wendet sich das 6. Deutsche Kinderhospizforum an Familien, in der Kinder- und Jugendhospizarbeit haupt- und ehrenamtlich Tätige, an Mitarbeitende im Sozial-, Gesundheits- und pädagogischen Bereich, in Selbsthilfegruppen, Wohlfahrtsverbänden und Kirchen, in Verwaltungen und Stiftungen sowie an Medienvertreter.

Ihnen allen soll die europaweit größte Fachtagung zur Kinder- und Jugendhospizarbeit eine Plattform bieten für Information, Erfahrungsaustausch und Vernetzung: Getragen von dem Wunsch, sich gegenseitig zu stärken und zu ermutigen, um sich so gemeinsam für die Unantastbarkeit und Achtung der Würde der erkrankten Kinder und Jugendlichen einsetzen zu können.

 
 

                                   

Martin Gierse                                          Edith Droste
Deutscher Kinderhospizverein e.V.        Deutsche Kinderhospizakademie
Geschäftsführer                                      Projektleitung Fachtagungen

 

 

 
 

Das 6. Deutsche Kinderhospizforum wird gefördert durch:

 
 

>>> Grußwort Minister für Gesundheit Hermann Gröhe

>>> Veranstaltungsübersicht

>>> Anreise zum Tagungsort

>>> Teilnahmebedingungen und Organisatorisches

>>> zur Anmeldung

 

 

 
 

Suchportal: Angebote für Familien mit Kindern und Jugendlichen, die lebensverkürzend erkrankt sind

 
 
 
 
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Deutscher Kinderhospizverein e.V.

Bruchstraße 10
57462 Olpe

Telefon: 0 27 61 / 94 12 90
Telefax: 0 27 61 / 94 12 9-60

E-Mail: info(at)deutscher-kinderhospizverein.de

 
 

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