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Kinderhospizarbeit in Deutschland

Die Kinderhospizarbeit in Deutschland wurde im Jahr 1990 von sechs betroffenen Familien auf den Weg gebracht, die am 10. Februar jenes Jahres den Deutschen Kinderhospizverein e.V. gründeten. Kinderhospize gab es damals nur in England.

Grundsätzlich unterscheidet man heute stationäre und ambulante Kinderhospize/Kinderhospizdienste. 
In stationären Kinderhospizen können Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und ihre Familien wiederkehrend Aufenthalte verbringen. Die Begleitung in Hospizen für Kinder ist nicht auf die letzte Lebensphase und das Sterben begrenzt, sondern beinhaltet den gesamten Lebensweg und kann ab dem Zeitpunkt der Diagnose der lebensverkürzenden Erkrankung in Anspruch genommen werden. Ebenso bezieht sich die Kinderhospizarbeit nicht allein auf die Kinder, sondern bezieht die gesamte Familie mit ein. Die Möglichkeit, andere Kinder und Familien in ähnlichen Lebenssituationen kennen zu lernen und sich auszutauschen, ist ein wesentliches Merkmal im Kinderhospiz. Die Aussicht auf Entlastung von alltäglichen Aufgaben wie der Pflege des erkrankten Kindes ist ein weiterer, aber bei weitem nicht der einzige Aspekt.
Im Laufe der Zeit haben sich Kinderhospize und damit die Kinderhospizarbeit etabliert und begleiten häufig über viele Jahre. Daher öffnet die sich Kinderhospizarbeit für Jugendliche. Derzeit gibt es zwei (ein weiteres ist im Aufbau) Kinder- und Jugendhospize, die die besonderen Belange der Jugendlichen berücksichtigen.

Hier finden Sie eine Auflistung aller derzeit vorhandenen stationären Kinderhospize in Deutschland.

Schon in den Anfängen der Kinderhospizarbeit wurde deutlich, dass von den Familien eine Unterstützung im Alltag gewünscht wurde. Der Aufenthalt in stationären Kinderhospizen ist zeitlich begrenzt. Die Notwendigkeit ambulante Angebote der Kinderhospizarbeit auf den Weg zu bringen wurde schnell deutlich. Die Entwicklung ging zunächst nur schleppend voran. Die ersten Kinderhospizdienste wurden 1999 in Berlin und Kirchheim/Teck aufgebaut. 2004 gab es lediglich sechs ambulante Kinderhospizdienste, ein Jahr später waren es bereits 25. Aktuell arbeiten über 100 ambulante Kinderhospizdienste in Deutschland. Davon 21 unter der Leitung des Deutschen Kinderhospizvereins e.V.

Koordinationsfachkräfte aus den Bereichen Sozialpädagogik oder (Kinder-)Krankenpflege sind für die ambulanten Kinderhospizdienste verantwortlich. Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen absolvieren einen umfangreichen Befähigungskurs, bevor sie die Begleitung der Kinder und ihrer Familien aufnehmen. Zu ihren Aufgaben gehört die langfristige Begleitung im häuslichen Umfeld sowohl der erkrankten Kinder, als auch der Eltern und/oder Geschwister. Die Unterstützung wird individuell nach den Bedürfnissen der Familien gestaltet. So stehen die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen als Gesprächspartner/innen zur Verfügung, hören zu, sind "einfach nur da" und geben etwas von ihrer Zeit. Sie können auf Wunsch die Familien auch alltagspraktisch unterstützen und entlasten, um so Freiräume für die Familie zu schaffen. Die Pflege wird von den haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen dagegen nicht geleistet. Diese und andere z. B. palliativmedizinische Leistungen, die nicht zum Angebot der Kinderhospizdienste gehören, können jedoch vermittelt werden. Das Angebot ist für die Familien kostenfrei.

Eine Auflistung ambulanter Kinderhospizdienste des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. finden Sie hier.

Eine Auflistung ambulanter Kinderhospizdienste anderer Träger finden Sie hier in unserem Suchportal "Angebote der Kinderhospizarbeit".

 

Deutscher Kinderhospizpreis

Eine Vielzahl ehrenamtlich engagierter Menschen hat die Kinderhospizarbeit in Deutschland erst möglich gemacht. 
Allein im Deutschen Kinderhospizverein e.V. engagieren sich über 700 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen. 

Die Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren schenken nicht nur ihre Zeit, sondern treten auch in der Öffentlichkeit für die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung ein. Sie unterstützen, entlasten und begleiten die kranken Kinder und deren Familien und sind dauerhaft an ihrer Seite. Mit ihrem ressourcenorientieren Blick auf die Familienmitglieder, ihrem Willen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen und ihrer Fähigkeit sich selbst zurückzunehmen entwickelt jeder Einzelne kreative und individuelle Wege der Begleitung.

Der Deutsche Kinderhospizpreis wird alle zwei Jahre an Menschen vergeben, die sich ehrenamtlich in der Kinderhospizarbeit engagieren.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Suchportal: Angebote für Familien mit Kindern und Jugendlichen, die lebensverkürzend erkrankt sind

 
 
 
 
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Bei jeder Bestellung über diesen Link erhält der Kinderhospizverein 5% vom Bestellwert auf das Spendenkonto gutgeschrieben!

 
 

Deutscher Kinderhospizverein e.V.

Bruchstraße 10
57462 Olpe

Telefon: 0 27 61 / 94 12 90
Telefax: 0 27 61 / 94 12 9-60

E-Mail: info(at)deutscher-kinderhospizverein.de

 
 

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