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Politik und Interessenvertretung

 
 

Warum gibt es die Interessenvertretung?

Der Deutsche Kinderhospizverein e.V. setzt sich gegenüber der Politik und dem Gesundheitswesen für die Interessen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung  sowie für Organisationen, wie Kinder- und Jugendhospize und Kinder- und Jugendhospizdienste, ein. Familien machen uns immer wieder auf Umstände aufmerksam, die häufig strukturelle Ursachen haben. Kinder- und Jugendhospize, Kinder- und Jugendhospizdienste und Organisationen der Kinder- und Jugendhospizarbeit arbeiten innerhalb gesetzlicher Rahmenbedingungen, die beeinflussbar sind. Die Rahmenbedingungen der palliativmedizinischen Versorgung und die Pflege der Kinder und Jugendlichen sind ebenfalls im Fokus. Daher gilt es, die Erfahrungen und Bedürfnisse zu bündeln und gesellschaftspolitisch zu vertreten.

 
 

Wo engagiert sich der Deutsche Kinderhospizverein e.V. als Interessenvertretung?

Vertreter unseres Vereines sind in einer Vielzahl von Gremien, Arbeitsgruppen, Fachtagungen oder Runden Tischen vertreten, die sich mit Fragen auseinandersetzen, die das Leben der Familien und die Kinder- und Jugendhospizarbeit mittel- oder unmittelbar beeinflussen. Wir engagieren uns u.a.:

  1. Als verhandlungs- und unterschriftsberechtigte Spitzenorganisation der Kinder-und Jugendhospizarbeit an den Rahmenvereinbarungen zur stationären und ambulanten Hospizarbeit gemäß § 39a Abs. 1 und 2 SGB V
  2. im Deutschen Hospiz- und PalliativVerband e.V. (z.B. Fachgruppe Kinder und Jugendliche) sowie in einigen Landeshospizverbänden
  3. in der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (z.B. Arbeitsgruppe Kinder und Jugendliche)
  4. im interfraktionellen Gesprächskreis Hospiz im Deutschen Bundestag
  5. am runden Tisch der Charta für sterbende Menschen in Deutschland
  6. an Beteiligungsgesprächen zu Gesetzesverfahren wie z.B. der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV)
 
 

Wofür setzen wir uns ein?

  1. Für die Bedürfnisse und Belange der Kinder und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen, dazu gehört unter anderem auch die Ersetzung der negativ konnotierten Begriffe „todkrank“ oder „sterbenskrank“ durch das zutreffendere „lebensverkürzend erkrankt"
  2. Für die inhaltliche und politische Weiterentwicklung sowie Verbreitung des (Kinder und Jugend-)Hospizgedankens und die Stärkung der ambulanten und stationären Kinder- und Jugendhospize
  3. Für die Wahrnehmung von Vertretungsaufgaben für unsere Mitglieder gegenüber Politik, Behörden und Verbänden
  4. Für die Vernetzung von Kinder- und Jugendhospizarbeit und anderen Versorgungsangeboten, insbesondere der pädiatrischen Palliativmedizin
  5. Für die Fortbildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
  6. Für Forschung in der Kinder- und Jugendhospizarbeit sowie in allen Themenbereichen, welche für die Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen von Bedeutung sind
 
 

Was sind die Ziele der Interessenvertretung?

  1. Die Belange der Kinder und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Erkrankungen werden bei Gesetzgebungsverfahren berücksichtigt und im Gesundheits-, Sozial- und Bildungswesen bestmöglich umgesetzt.
  2. Die Teilhabe der Kinder und Jugendlichen mit lebensverkürzender Erkrankung am öffentlichen Leben, insbesondere das Recht auf schulische Bildung.
  3. Die Implementierung der Grundsätze der (Kinder- und Jugend-) Hospizarbeit und der Charta für sterbende Menschen in Deutschland.
  4. Eine planbare und angemessene Förderung der ambulanten und stationären (Kinder- und Jugend-) Hospizarbeit durch die Kostenträger.
  5. Die Unterstützung des Aufbaus, Erhalts sowie Ausbaus von spezialisierter palliativmedizinischer sowie pflegerischer Versorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter realistischen gesetzlichen Rahmenbedingungen.
 
 

Gesetzliche Grundlagen

  1. Hospiz- und Palliativgesetz (HPG) vom 01.12.2015

  2. Rahmenvereinbarung zur Förderung stationärer Hospizarbeit gemäß § 39a Abs. 1 SGB V

  3. Rahmenvereinbarung zur Förderung ambulanter Hospizarbeit gemäß § 39a Abs. 2 SGB V in der Fassung vom 14.03.2016

  4. Gesetze zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) gemäß § 37b und § 132d SGB V

  5. Empfehlungen zur spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) gemäß § 132d SGB V vom 23.06.2008 in der Fassung vom 05.11.2012
 
 

Fachliche Informationen

  1. 12 Grundsätze der Kinder- und Jugendhospizarbeit:

    Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) hat im Juli 2013 Grundsätze zur Kinder- und Jugendhospizarbeit veröffentlicht. Die 12 Grundsätze sollen die bedarfsorientierte, alters- und entwicklungsgemäße Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer lebensverkürzenden oder lebensbedrohlichen Erkrankung fördern. 

    Der Deutsche Kinderhospizverein e.V. hat sich intensiv in die Erarbeitung der 12 Grundsätze eingebracht. Sie basieren auf den empirischen Erkenntnissen einer umfassenden Studie zur Kinderhospizarbeit (vgl. Jennessen/Bungenstock/Schwarzenberg/Kleinhempel 2010; Jennessen/Bungenstock/Schwarzenberg 2011), die vom Deutschen KInderhospizverein in Auftrag gegeben war.. Aus den umfangreichen qualitativen und quantitativen Daten wurden 33 Leitlinien für gute Kinderhospizarbeit entwickelt, die als wissenschaftlich begründete und praxisorientierte Handlungsempfehlungen und Orientierungshilfen von allen Akteurinnen und Akteuren in der Kinder- und Jugendhospizarbeit genutzt werden können. Der DHPV hat diese Vorschläge zu den veröffentlichten 12 Grundsätzen zur Kinder- und Jugendhospizarbeit verdichtet.

  2. Qualitätsindex für Kinder- und Jugendhospizarbeit- QuinK:Der QuinK ist als grundsätzliche Orientierungshilfe für die Evaluation und Weiterentwicklung des Status quo in Kinder- und Jugendhospizeinrichtungen zu verstehen. Er soll hauptamtlich Mitarbeitende, Ehrenamtlich Mitarbeitende sowie Familien dabei unterstützen die tägliche Arbeit zu reflektieren und weiter zu entwickeln. So kann ein kontinuierlicher und nachhaltiger der Qualitätssicherung ermöglicht werden. Grundlage des QuinK sind die 12 Grundsätze zur Kinder- und Jugendhospizarbeit. Der QuinK wurde von Professor Sven Jenessen und Stefanie Hurth in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Kinder und Jugendliche im DHPV erarbeitet. Weiter Informationen zum QuniK finden Sie  hier.
  1. Mustervertrag zur spezialisierten pädiatrischen Palliativversorgung
  1. Empfehlungen zur Ausgestaltung der Versorgungskonzeption der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) von Kindern und Jugendlichen vom 12.06.2013
  2. Handreichung zur Entwicklung einer kooperativen Zusammenarbeit zwischen spezialisierten ambulanten Palliativteams (SAPV) für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene und ambulanten Kinder- und Jugendhospizdiensten (AKHD): Um eine gute Zusammenarbeit zwischen SAPV Teams und AKHD zu fördern haben der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. eine Handreichung zur Entwicklung einer kooperativen Zusammenarbeit zwischen diesen Versorgungsformen vorgelegt. In der Handreichung sind Maßnahmen beschrieben, die bei aller regionaler Unterschiedlichkeit ein nachhaltiges Zusammenwachsen von SAPV und AKHD begünstigen und eine aufeinander abgestimmte Versorgung bestärken können. Hier finden Sie die Handreichung und alle dazu gehörigen Anlagen. 

 

 

 
 

Marcel Globisch

Funktion: Leiter Inhalte und Entwicklung

Telefon: 0 27 61 / 94 12 9-36
Telefax: 0 27 61 / 94 12 9-60

E-Mail: marcel.globisch(at)deutscher-kinderhospizverein.de

 
 

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Deutscher Kinderhospizverein e.V.

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57462 Olpe

Telefon: 0 27 61 / 94 12 90
Telefax: 0 27 61 / 94 12 9-60

E-Mail: info(at)deutscher-kinderhospizverein.de

 
 

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