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Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Minden-Lübbecke

Öffentlichkeitsarbeit

Auf den folgenden Seiten finden Sie unsere Presseberichte, Informationen zu unseren Sponsoren und Unterstützern und interessante Links.

 
 

Presse

Hier finden Sie eine Auswahl an Presseartikeln über unseren Dienst, unsere Arbeit und die Unterstützung, die wir erfahren:

10. Februar ist Tag der Kinderhospizarbeit: Ankämpfen gegen das Tabu

Das Leben mit einem unheilbar kranken Kind fordert viel Kraft / Zeit für kleine Atempausen verschenken

VON ANJA PEPER Minden (mt). "Ihr Kind wird das 18. Lebensjahr nicht erreichen." Eine so furchtbare Diagnose reißt das Leben aus den Fugen. Der daraus folgenden Belastung sind Familien allein kaum gewachsen. Unheilbar kranke Kinder sind ein Thema, das in der Ecke steht, für das es viel Mut und Kraft braucht. Hilfe bieten Kinderhospizdienste.

Speziell ausgebildete Ehrenamtliche kümmern sich um Väter, Mütter und Geschwister. Sie bleiben, wenn Verwandte und Bekannte sich der schwierigen Situation nicht (mehr) gewachsen fühlen. Oft erfasst die Krise auch das soziale Umfeld. Im Mindener Hospizdienst sind derzeit 26 Ehrenamtliche aktiv, bundesweit sind es mehr als 500.

Auf ihre Arbeit und die Situation betroffener Familien macht heute, am 10. Februar 2014, der bundesweite Tag der Kinderhospizarbeit aufmerksam. Ziel: Das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen und damit gegen das Tabu ankämpfen. Tod und Trauer werden nach wie vor verdrängt - bei Kindern erst recht.

"Arbeit ist anders, als Sie denken"

Das merken die Ehrenamtlichen zum Beispiel daran, dass es für die Familien eine Überwindung sein kann, sich an den Hospizdienst zu wenden: "Sie haben das Gefühl, ihr Kind aufzugeben, wenn sie sich an uns wenden." Die Erfahrung hat Jennifer Böger gemacht, die für die Öffentlichkeitsarbeit des Dienstes zuständig ist. Natürlich hat das Bitten um Unterstützung nichts mit "Aufgeben" zu tun. Das muss vermittelt werden.

Der Hospizdienst stellt den heutigen Tag unter das Motto: "Kinderhospizarbeit ist anders, als Sie denken." Damit ist gemeint, dass es bei der Arbeit auch um das Leben geht, das weitergehen soll und muss. "Kinderhospizarbeit ist für diese Endphase des Lebens natürlich ebenso zuständig. Allerdings geht das Angebot des Dienstes um einiges darüber hinaus", so die Koordinatorin Elisabeth Glücks. Jedes Familienmitglied kann eine Begleitung in Anspruch nehmen. Ein todkrankes Kind in der Familie führt in vielen Fällen dazu, dass den Geschwistern - ohne es zu wollen - Aufmerksamkeit entzogen wird. Hier unterstützt der Dienst, indem zum Beispiel gezielt etwas mit ihnen unternommen wird. Eine Ehrenamtliche geht etwa regelmäßig mit Geschwisterkindern zum Schwimmen. Das schenkt den Eltern Zeit für eine Atempause. Pflege übernimmt der Dienst nicht.

Die Begleitungen gehen über Jahre, in denen immer wieder lebensbedrohliche Krisen der Kinder das Thema Sterben und Tod wach halten, und dauern auch an, solange die Familie es in der Trauerphase nach dem Versterben des Kindes wünscht. Aber oft ist es so, dass in den Begleitungen einfach nur die ganz alltäglichen Probleme einer jungen Familie präsent sind: Erziehungsfragen, Organisation von Haushalt oder Fahrdiensten für die Kinder und so weiter. Der jeweilige Begleitungsauftrag in diesem weiten Feld wird bei einem Erstbesuch in der Familie abgestimmt. "Damit eine Begleitung zustande kommen kann, ist es für uns wichtig, dass sich die Familie bei uns direkt meldet. Dies ist eines der Grundprinzipien unserer Arbeit", betont Elisabeth Glücks.

Manchen Menschen fällt es leichter, in schwierigen Situationen jemanden anzusprechen, der sozusagen um die Ecke wohnt. Darum setzt der Kinderhospizdienst auf regionale Ansprechpartner (siehe Kasten). Irene Friedrich zum Beispiel ist für den Bereich Petershagen zuständig, Karl-Friedrich Lihra für Minden und Porta. Wer sich informieren möchte, kann sie "auf dem kleinen Dienstweg" einfach zu einem Vortrag oder Gespräch einladen.

Arbeit finanziert sich aus Spenden

Irene Friedrichs zum Beispiel war schon beim Frauenfrühstück in Schlüsselburg zu Gast. Sie ist seit sieben Jahren dabei und hat als Krankenschwester auf der Entbindungsstation gearbeitet. Dort hat sie auch Schattenseiten der Medizin erlebt, was vielleicht die ständige Frage beantwortet: "Wie hältst Du das aus?"

Diese Aufgabe erfordert Mut. Die Motivation von Karl-Friedrich Lihra: "Ich habe viel Glück gehabt im Leben. Davon möchte ich der Welt etwas zurückgeben", sagt der 62-Jährige. Er ist einer von nur drei Männern im für den Kreis Minden-Lübbecke zuständigen Team.

Die Arbeit des Dienstes finanziert sich bis auf die Personalkosten der in Teilzeit beschäftigten hauptamtlichen Koordinatorin aus Spenden. Die Personalkosten werden durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen.

Dokumenten Information Copyright © Mindener Tageblatt 2014

 
 

Presseartikel: Todkranke Kinder, fassungslose Eltern - Minderner Tageblatt, 08.02.2012
 
 
 

Unterstützer

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den Spendern/ -innen und Förderern/ -innen bedanken, die unsere Arbeit in diesem Jahr unterstützt haben:

- Point Werbeagentur GmbH & Co.KG, Minden

- Fa. Großmann & Stühmeier, Bad Oeynhausen

- Fa. Ahrens Dachtechnik u. Solartechnik GmbH & Co.KG, Bückeburg

- Volksbank Schnathorst eG

- Ehepaar Barbara & Ralf Wessel aus Minden spendet jeden Monat an uns!

- Fa. RM Kunststoffe GmbH & Co.KG, Hüllhorst

- Herr Wilfried Prasuhn, Petershagen

- Herr Burkhard Hedtmann, Minden

- Herr Frank Suchland, Bückeburg

- Ehepaar Liane & Reinfried Fabry, Petershagen

- Kirchengemeinde Volmerdingsen-Wittekindshof

- Fa. Petcom Tiernahrung GmbH & Co.KG, Porta Westfalica

- Bücherwurm, Minden

- Martin-Luther-Haus, Minden

- Kirchengemeinde Lahde

- Kirchengemeinde Holzhausen-Nordhemmern

- Kirchengemeinde Oberlübbe

- Kirchengemeinde Rahden

- Familie Nierhaus

- Familien Grothe und Gornik

- Ev.-luth. Kirchengemeinde Petershagen

- Kirchengemeinde Lerbeck, Bezirk Neesen

- Cura Educare gGmbH, Lübbecke

- Dorfwerkstatt Frille, Petershagen

- Beco Matratzen GmbH & Co.KG, Lübbecke

- Sparkasse Minden-Lübbecke

- Ev.-luth. Kirchengemeinde Hartum, Bezirk Hahlen

- Frau Rose Marie Rauhut, Porta Westfalica

- Ehepaar Gerda & Dieter Sill, Petershagen

- Herr Rolf Weber, Hille

- Frau Marianne Stich, Minden

- Ehepaar Bänsch, Espelkamp

- Herr Horst-Dieter Schrader, Emmerthal

- Rehazentrum Bad Eilsen, Frau Hanneken

- Herr Jens-Karsten Krentscher, Hille

- Restaurant Fischbäcker Minden, Herr Rösener

- Ehepaar Ursula & Werner Bünte, Porta Westfalica

- Ev. Kirchengemeinde Isenstedt-Frotheim

- Frau Nadine Von der Ahe, Espelkamp

- Mitarbeiter Pink Personalmanagement GmbH, Lübbecke

- Familien Siewert und Brandt, Hannover

- Kirchengemeinde Rothenuffeln

- Herr Frank Dreyer, Hüllhorst

- Ehepaar Christa & Uwe Knoll, Minden

- Ev.-luth. St.-Marien-Kirchengemeinde, Bezirk III Christuskirche

- Ehepaar Kornelia & Hartmut Kloth, Petershagen

- Ehepaar Monika & Wilhelm Ulrich, Petershagen

- Balda Medical GmbH & Co.KG, Bad Oeynhausen

- Wiehensport Hüllhorst e.V., Hüllhorst

- Dannemann Cigarrenfabrik GmbH, Lübbecke

- Kleffmann GmbH & Co.KG, Hüllhorst

- Frau Gabriele Müller, Petershagen

- Pockrandt GmbH & Co.KG, Herr Dieter Pockrandt, Bückeburg

- Herr Gerd-Friedrich Henneking, Minden

- Frau Sabine Schenkmann, Hille

- Kirchengemeinde Schnathorst

- Kreis Minden-Lübbecke, Bürger-Service, Frau Horstmann und Kolleginnen

- Straßenverkehramt Minden, Frau Ranneberg und Herr Wachenauer

 

 

 
 

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Gerne geben wir Ihnen detaillierte Informationen, wie die Spenden verwendet werden.

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Swift-BIC: WELADED1MIN

 
 

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Am Exerzierplatz 9, 3.OG
32423 Minden

Telefon: 0571 / 3 888 766
Telefax: 0571 / 3 888 767

E-Mail: minden(at)deutscher-kinderhospizverein.de

 
 

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