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Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Siegen

Aktuelles im AKHD Siegen:

August 2020: Der qualifizierte Vorbereitungskurs endet durch Corona spät, aber bewegt ..

21.08.2020: Der letzte Abend von Kurs 10 findet aufgrund der Hygienebestimmungen leider nicht bei uns im Dienst in Siegen statt.

Wir sind sehr dankbar, dass wir erneut an der Talkirche in Geisweid die Gemeinderäume nutzen dürfen. Hier fällt es nicht schwer, die geforderten Abstände einzuhalten.

Ein ausführlicher Bericht zum Kurs folgt in Kürze - bis dahin wünsche ich aus der ÖA Ihnen und euch viel Spaß in der Bildergalerie. Dort sind viele Fotos zum Kurs 10 eingestellt.

Ganz liebe Grüße und ein herzliches Willkommen im Team !

30.08.2020: DKHV-Promotion Tour: Auf geht's zur letzten Etappe

Am Sonntag startete der Ehrenamtliche Tom Meier seine letzte Etappe der DKHV-Promotion Radtour bei unserem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst am Wellersberg.

Bei der Verabschiedung im Namen der Universitätsstadt Siegen betont Stadtrat Arne Fries die Bedeutung des Ehrenamtes und hebt hervor, wie wertvoll und besonders die Arbeit im AKHD Siegen ist.

Herr Fries sprach wertschätzend und mit Respekt von der mutigen Entscheidung, das eigene Leben mit Menschen zu verknüpfen, die einem zunächst fremd sind und diese Menschen auf ihrem Weg zu unterstützen.

Um 12.24 Uhr setzte sich der Fahrradkorso in Bewegung: Ziel war das Haus der Kinderhospizarbeit in Olpe, wo das 30-jährige Bestehen des Deutschen Kinderhospizvereins ‚Corona-kreativ‘ gefeiert wurde. Begleitet wurde Tom Meier von Mitarbeiter*innen und Freunden des AKHD Siegen, auch Arne und Katja Fries radelten mit. Die Schirmherrin des AKHD Siegen, Anne Willmes, war ebenfalls mit von der Partie.

Den Empfang in Olpe können Sie/könnt ihr in der Bildergalerie verfolgen.

Ein herzliches Dankeschön sagen wir allen, die uns so tatkräftig unterstützt haben. Ohne eure Hilfe hätte es nicht geklappt.

Ihr seid echt TOLL !!

27.08.2020: DKHV-Promotion Tour: Ankunft am AKHD Siegen

Herzlich willkommen lieber Tom !

Wir freuen uns sehr, dass du bei uns in Siegen bist.

Nun kannst du dich bis Sonntag ausruhen, damit du fit bist für die Zieletappe nach Olpe zum Haus der Kinderhospizarbeit.

22.08.2020: Thomas Meier fährt für uns 1.500 KM mit dem Fahrrad

Hallo und guten Tag,

seit dem 2. August 2020 beginnt unser Tag im AKHD meist mit einem kurzen Blick in den Blog von Thomas Meier, der aktuell die DKHV Promotion Rad-Tour 2020 fährt. Heute am Samstag war Zeit für etwas längeres Verweilen auf der Spur von Thomas Meier (www.radundfuss.net)

Und danach wir MÜSSEN wir hier und jetzt ‚mal loswerden‘ wie beeindruckt und bewegt wir sind, welch‘ ein Engagement Thomas zeigt und welche Aktivitäten die besuchten  AKHD’s initiiert haben. DAS muss doch einfach belohnt werden!

 

Daher:

 

Halloho an euch, an unsere Freund*innen, Kolleg*innen, Nachbar*innen, Gönner*innen, und wer sonst noch an unserer Seite steht:

==>> Dieser Mann schwitzt für uns und die gute Sache seit drei Wochen, um Spenden zu sammeln.

Ohne Thomas Meier persönlich zu kennen, glauben wir, dass für ihn die höchste Belohnung für diese Tour eine anständige Spendensumme ist.

Und dafür möchten wir zumindest soweit helfen, indem wir

  • die Geschichte zur guten Sache verbreiten und

  • in unserem Bekannten- und Wirkungskreis darauf aufmerksam machen,

natürlich nicht ohne Bekanntgabe des Spendenkontos:

  • Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Siegen

  • Sparkasse Siegen, IBAN-Nr.: DE26 4605 0001 0001 245695

  • Verwendungszweck: „Toms DKHV Promotion Tour 2020

Thomas Meier ist ein ehrenamtlicher Mitarbeiter im Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Bonn.
Um den DKHV e.V. und dessen 30jährigen Geburtstag stärker in das öffentliche Bewusstsein zu bringen, besucht Thomas Meier im August alle ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste (AKHD’s) des Vereins – mit dem Fahrrad!

Nach dem Motto „30 Jahre DKHV – 24 Ambulante Dienste – 1 Mann – 1 Rad – 1.500 km – 30 Tage Zeit“, fährt er seit dem 2. August 2020 fleißig von AKHD zu AKHD.
Nächsten Donnerstag kommt er zu uns nach Siegen. Darauf freuen wir uns schon sehr.

Bitte, liebe Freund*innen, Kolleg*innen, Nachbar*innen, Gönner*innen und wer sonst noch an unserer Seite steht: Teilt und verteilt diese Info an eure Bekanntschaft und Verwandschaft.

Jeder Euro kommt an: wir versprechen es !

Ein schönes Wochenende wünschen euch

Alexandra, Klaudia, Susanne und Tina

 

03.07.2020: Der Kurs geht weiter!

Wir freuen uns sehr, dass der qualifizierende Vorbereitungskurs seit Samstag, den 27. Juni 2020 endlich weitergeht!

Im Kurs werden die Teilnehmer auf ihre Begleitung in den Familien mit einem lebensverkürzt erkrankten Kind vorbereitet.

Im Rahmen der Einheit ‚Nähe und Distanz‘ kommen mehrere Musikinstrumente zum Einsatz. Mit Hilfe musiktherapeutischer Verfahren hatten die Teilnehmer Gelegenheit, ihre Selbstwahrnehmung zu schulen und damit wichtige Selbsterfahrungen  für die ehrenamtliche Arbeit im ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst zu sammeln.

Alle Übungen haben unter Einhaltung des Mindestabstandes, strenger Hygienemaßnahmen und mit Mundschutz stattgefunden.

Es war für alle sehr schön, nach der langen Zeit wieder im Team zusammenzufinden.

Bis zum nächsten Mal! Herzliche Grüße an alle Teilnehmer!

13.06.2020: Lena hat Marion vom AKHD sehr vermisst

Wir lassen niemanden allein!

Es wird sehr viel über Corona gesprochen.
Darüber  darf man aber die Menschen und ihre stetigen Sorgen und Nöte nicht vergessen.
Daher ist dem Ambulanten Kinderhospizdienst Siegen (AKHD) der Kontakt zu den Familien sehr wichtig.

Bei der Freudenberger Familie Lingansch dreht sich auch in der Corona-Zeit der gesamte Tagesablauf um das Wohlergehen ihrer fünfjährigen Tochter Lena,
die an fortschreitendem Muskelschwund (SMA Typ 1) erkrankt ist.

Die geringe Lebenserwartung von nur zwei Jahren hat Lena dank einer aufwendigen Therapie überschritten.

Dazu muss sie regelmäßig zur Uniklinik nach Essen und bekommt die für sie lebensrettende Spinraza-Spritze im Rahmen einer Lumbalpunktion verabreicht. Diese Prozedur hat die tapfere kleine Maus bereits dreizehn Mal durchgestanden.
Entlang der Wirbelsäule hat Lena zwei Titanmagnetstäbe zur Stabilität. Alle drei Monate werden diese in der Uniklinik Göttingen verlängert, um Platz für die wachsenden Organe zu schaffen.

Einen Pflegedienst hat die Familie nicht. Lena benötigt eine Bipap-Beatmung .
Damit ihre Tochter altersgerecht am Leben teilhaben kann, hat Andrea Lingansch ihren Beruf aufgegeben. Manchmal steht sie zwanzig Mal pro Nacht auf, um ihre Tochter abzusaugen, zu lagern, zu inhalieren, zu coughen usw.
Andrea bewegt sich auch ohne Corona körperlich am Limit. Seit 18 Monaten hat sie selbst Luftnot, da sie eine Erkrankung nicht in Ruhe auskurieren konnte.

Lenas Vater Christian arbeitet an sechs Tagen die Woche, um den Lebensunterhalt der Familie zu stemmen. Das Leben mit Behinderung erfordert viele spezielle bzw. teure Gegebenheiten, die selbst zu finanzieren sind.

Die Familie hat durch Lena permanent Therapie-und Behandlungstermine, die wahrgenommen werden müssen, damit es ihr gut geht. Der damit einhergehende Aufwand ist heftig. Jedes Mal muss das Auto mit Lenas Hilfsmitteln beladen werden. Jede Fahrt kommt einem Umzug gleich!

Lenas Hilfsmittel sind sehr individuell und können von keiner Klinik gestellt werden.
Lenas Vater Christian muss sehen, dass er die vielen Fahrstunden mit  seinen Arbeitsalltag vereinbart. Der Arbeitgeber unterstützt ihn dabei sehr.
Die vielen Umstände und das Angewiesen sein auf andere belastet das Ehepaar Lingansch.

Am meisten belastet sie aber die fehlende Empathie einiger Mitmenschen.

„Viele Leute verstehen einfach nicht, dass wir ‚nicht mal eben‘ los können, dass wir auf den Behindertenparkplatz angewiesen sind und einfach keine Zeit zum Diskutieren haben“ sagt Andrea Lingansch verzweifelt.

Ein Lichtblick und eine wirkliche Hilfe ist Marion, die Familienbegleitung des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Siegen (AKHD).

Marion arbeitet ehrenamtlich für den AKHD und kommt zuverlässig dienstags für drei Stunden zu Lena und ihrer Familie.

Seit einem Jahr geht sie mit zu Arztbesuchen und verschafft der Mutter dadurch Freiraum. Durch die logistische Unterstützung kann Andrea sich auf den Arzt und das ‚Gesagte‘ konzentrieren.

Durch Marion kann Andrea mal in Ruhe duschen oder ungestört lesen.

Bei den dreimonatlichen Zahnarzt-Besuchen ist Marion immer dabei und diese Gewissheit im Vorfeld zu haben, ist eine große Erleichterung für die Familie.

Lena ist ein fröhliches Kind. Sie lacht für ihr Leben gern und liebt Ballspiele. Sie freut sich schon Tage vorher auf ‚ihre Marion‘ und überlegt sich ein Spiel. Am liebsten spielt sie Verstecken.

Ihr Terminkalender ist durch die Therapie- und Arzttermine immer sehr voll -  da ist der Besuch von Marion ein absolutes Highlight, weil sie einfach Kind sein darf.

Auch für Marion sind die Stunden mit Lena etwas ganz Besonderes.

Marion sagt, dass sie jedes Mal, wenn sie bei der Familie Lingansch war, ganz beseelt im Auto nach Hause fährt. Sie empfindet Demut, ist ergriffen und voller guter Gefühle.

Während der letzten Wochen war die Begleitung zur Sicherheit in den Familien ausgesetzt.

Jetzt geht es langsam und unter den erforderlichen Hygiene-Bedingungen wieder los.

Die Familie wünscht sich sehr, dass Marion wieder zu ihnen nach Freudenberg kommen kann.

13. Juni 2020; für das Team des AKHD Siegen schreibt Tina Arens (siehe auch: Öffentlichkeitsarbeit)

02.06.2020: eine kurze Woche liegt vor uns

Am heutigen Dienstag sind noch Pfingstferien. Gestern habe ich mit einer Lehrerin und Mutter gesprochen - sie findet es prima, einmal ohne schlechtes Gewissen heute frei zu haben: kein Homeoffice, kein Homescooling. Einfach 'normal' frei.

Bestimmt ist sie nicht die Einzige, der es so geht.

Im DKHV geht es munter weiter mit Online-Treffen, Webinaren etc. Auch in dieser Woche findet ein bundesweites Vernetzungstreffen statt, diesmal für die Öffentlichkeitsarbeit. Natürlich hätten wir uns gerne persönlich getroffen, aber es ist in der jetzigen Zeit schon toll, wie komfortabel und einfach es ist, zusammenzukommen bzw. sich weiterzubilden. Es gefällt mir, keine Bahnverspätungen oder Bahnfahrten mit Mundschutz erdulden zu müssen und auch keine Autobahnstaus oder Überland-Umleitungen in Kauf nehmen zu müssen. 

Ein Dankeschön an alle Arbeitgeber, die 'modern' unterwegs sind.

Die Woche ist kurz - ich hoffe, Sie bzw. ihr könnt sie gut nutzen und es geht Ihnen und euch gut.

Für das AKHD-Siegen-Team schreibt Tina Arens

31.05.2020: Ein schönes Pfingstwochenende wünschen wir Ihnen und euch!

Die Sonne scheint, die Natur explodiert und viele lockt es nach draußen.

Viele unserer Familien können nicht so 'ohne weiteres' raus, denn 'raus' bringt Gefahren mit sich und darüber hinaus ist es oft umständlich,  'raus' zu kommen. Das hat mit Corona nichts zu tun, das war schon vorher so. Das wird nur nie bzw. selten gesehen, verstanden oder realisiert.

Aber auch indoor ist es schön, wenn man Harmonie und Gemütlichkeit verspüren kann. 'Empathisch verstanden' zu werden gibt den Familien des AKHD Siegen ein gutes Gefühl. Wir versuchen, dies in unseren Begleitungen zu ermöglichen. DAS gibt uns ein gutes Gefühl: Wir bleiben zusammen!

25.05.2020: Heute dürfen wir vom AKHD-Siegen herzlich gratulieren:

zu einem besonderen Ereignis  -  an einem besonderen Tag  -  mit ganz besonderen Menschen:

                                                          Linda und Jens,

beide sind ehrenamtliche Mitarbeiter beim AKHD Siegen, haben sich am Montag in der Wasserburg in Hainchen getraut und JA gesagt. 

Die beiden jungen Brautleute sind seit 2015 ein Paar. Im letzten Jahr haben sie sich am 25. Mai verlobt.
Damit stand das Datum der standesamtlichen Trauung für beide felsenfest:

                                                           25. Mai 2020.

Daran konnte nicht einmal Corona rütteln!

Die engste Familie und die Trauzeugen, natürlich mit Mundschutz und Abstand, haben dem Paar nach der Trauung eine ganz besondere Überraschung geboten: Als Ersatz für die ausgefallene Hochzeitsparty chauffierten sie das frischgebackene Ehepaar zu verschiedenen Freunden und Wegbegleitern im Sieger- und Sauerland.

Auch unsere ‚AKHD-Bähren-Familie‘ aus Elben hatte etwas Tolles für das Brautpaar vorbereitet:

Ein Baumstamm war zu zersägen! In Pumps und mit Fliege. Gar nicht so einfach!

Aber Teamwork scheint zu klappen in der jungen Ehe: blitzschnell haben die beiden sich eingefuchst und das Sägeblatt geschwungen:
'Frei nach Max und Moritz' sah das so aus:

Ritsche Ratsche Linda und Jens gar nicht träge,
Sägen fleißig mit der Säge,
Ritzeratze! voller Stolz,
viel kurz darauf ein ordentliches Stück Holz. 

Besonders Lennart Bähr war total aufgeregt und aus dem Häuschen.

Leider konnten die Brautleute sich nicht lange auf ‚ihrem Holz‘ ausruhen, da  drängte schon der Chauffeur zum Aufbruch und los ging‘s zum nächsten Ziel.

Dann sind sie weitergezogen – begleitet von vielen guten Wünschen für eine wundervolle Zukunft. .

Gute Weiterfahrt liebes Brautpaar! Wir wünschen euch allzeit freie Fahrt!
Die Navigation scheint ja bereits perfekt zu klappen:  ihr seid gut im Hafen der der Ehe angekommen!

Bleibt bitte weiter so motiviert und engagiert an unserer Seite. Das wünschen sich die Familien und das gesamte AKHD-Siegen-Team. .

 

Natürlich ging Jens nicht, ohne sich vorher mit Lennart noch zum Fußballspielen zu verabreden.

Am Freitag!

Lennard freut sich schon! Wie immer, wenn Jens kommt!

Mund-Nasen-Masken gegen Spende: Herzlichen Dank für 820 € aus Neunkirchen

Foto von li., Susanne Adams-Kitz, Inge Kampf, Susanne Schneider und Alexandra Jud

„Mund-Nasen-Masken gegen Spende an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Siegen (AKHD Siegen) abzugeben“, das war das Motto einer tollen Aktion in Neunkirchen!

Nach dieser Vorgabe konnte man kürzlich in Neunkirchen-Salchendorf bei Susanne Schneider und Inge Kampf selbstgenähte Masken in verschiedenen Farben und Größen gegen einen selbstgewählten Obolus erhalten.

Die beiden Frauen, in ihrer Freizeit begeisterte Hobbyschneiderinnen, mussten nicht lange überlegen, dass sie die Masken nicht zu ihren eigenen Gunsten verkaufen wollten. Stattdessen sprachen sie ihre gemeinsame Freundin, Susanne Adams-Kitz und ihre Nachbarin Alexandra Jud an, beide im Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Siegen tätig. Diese stellten natürlich gerne die angefragten Spendendosen zur Verfügung.

Susanne Schneider und Inge Kampf wussten aus Gesprächen vorab um die Wichtigkeit der Arbeit des Dienstes. Der AKHD Siegen unterstützt und begleitet in Siegen/Wittgenstein und Olpe Familien mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die eine lebensverkürzende Erkrankung haben. Sie wussten auch, dass das Angebot für die Familien kostenfrei ist und sich der AKHD Siegen zu 75% über Spenden finanziert.

Um diese Spendeneinnahmen machen sich die 4 haupt- und 44 ehrenamtlichen Mitarbeiter, gemeinsam mit den derzeit 30 begleiteten Familien, zurzeit viele Gedanken. Neben den eigentlichen Sorgen um die Gesundheit der Betroffenen wegen der Corona-Pandemie, stellen sich die Verantwortlichen auch Fragen dazu, wie sich diese Krise auf die spendenfinanzierte Arbeit auswirkt. „Wie kommen wir gut durch diese Zeit, wird es zu Einschränkungen kommen und wie sehen diese ggf. aus?“

Bei der Spendenübergabe waren Susanne Adams-Kitz und Alexandra Jud umso überraschter über die hohe Spendensumme von 820 € und nahmen sie mit einem großen „Danke Schön“ von Susanne Schneider und Inge Kampf entgegen. Die beiden Frauen nähten dazu mehr als 100 Gesichtsmasken für diese gute Sache, eine wirklich tolle Aktion!

Rita und Leon

„Die Zeit und die Freude die man gibt schenkt so viel Glück zurück. Ein besonderes Erleben“

So beschreibt unsere ehrenamtliche Kollegin Rita ihre Begleitung und sendet uns ein herzliches Foto:

Wir bleiben zusammen! Das kann man auf Anhieb erkennen!

Rita gehört seit vielen Jahren zu unserem Team. Im Vorbereitungskurs 2014 haben wir uns kennengelernt.

Im Wechsel mit einer anderen ehrenamtlichen Kollegin begleitet sie LEON seit fünf Jahren.

Leon lebt aufgrund seiner Erkrankung seit vier Jahren ‚auf‘ der Kinderinsel. Leon benötigt Beatmung.  

Rita besucht Leon dort und steht in lockerem regelmäßigen Kontakt mit seinen Eltern.

Sie liest Leon vor und macht  Fingerspiele mit ihm.

Ab und zu bringt sie  ein kleines Instrument mit, aber am liebsten mag Leon Seifenblasen!

Wenn das Wetter es zulässt, sind die beiden dazu draußen.

Auch bei der Kinderhospizakademie ist Rita ehrenamtlich tätig: Sie begleitet gerne die Kinder auf den Seminaren, Ausflügen und Freizeiten.

Rita selbst hat sehr viel Freude an ihrer Arbeit. Sie betont immer, dass sie von den Kindern unendlich viel zurückbekommt und dies ihre Motivation ist.

In der Akademie und auch bei uns im Dienst bringt sie ihre kreative Ader wunderbar ein: Rita hat zum Beispiel eine schöne Weihnachtskarte für den AKHD  gestaltet.

Im Sommer erfreut sie uns manchmal mit einem schönen Blumenstrauß aus dem eigenen Garten.

Herzlichen Dank für Dein Engagement liebe Rita!

Heute wünscht uns Sandra ein schönes Wochenende:

Hallo,

heute haben wir einen ganz besonderen Gruß als Einstimmung auf das anstehende Wochenende:

Ein „Gemälde“ von Lina, Lilli und unserer ehrenamtlichen Kollegin Sandra. Die drei haben das Kreidebild gemalt und wünschen uns allen einem sonnigen und wunderschönen Tag.

Sandra haben wir im Qualifikationskurs im Frühjahr 2018 kennengelernt. Kurz darauf hat sie die Begleitung eines neunjährigen Jungen begonnen. Corona-bedingt ist aktuell die Begleitung ausgesetzt. Aber Sandra steht in telefonischem Kontakt mit der Familie. Sandra ist optimistisch und freut sich auf die Zeiten, in denen sie wieder Spaziergänge mit dem Jungen durch den Wald machen kann und beide die Natur genießen.

In der jetzigen Zeit ist Sandra als „Privatlehrerin“ im Doppelpack bei ihren beiden schulpflichtigen Kindern Leon 15 und Lina 11 gut eingespannt.

Sehr gerne halten sie sich in der Sonne auf und verbringen die Freizeit mit
Wikingerschach im Garten und Spiele-Nachmittagen mit Kartenspielen.

 

Besonders Spaß macht gerade die neueste Erfahrung der Familie: „Escaperooms“ für zu Hause entdecken,

Vielleicht ist das ein guter Tipp für unsere Leser!

 

Gerne wird auch gegrillt, mit Freunden telefoniert und mit den Lieben aus der Nachbarschaft auf Abstand geplauscht.

Bei dem Gute-Laune-Kreidebild hat auch die kleine Nichte Lilli mitgewirkt und sich gefreut, in Flammersbach bei Sandra zu sein.

Danke ihr Lieben – nun kann das Wochenende kommen!!

Wir sind und bleiben an Ihrer und Eurer Seite!

Hallo ihr Lieben

Liebe Familien im Deutschen Kinderhospizverein,

die aktuelle Entwicklung zu SARS-CoV-2 (Coronavirus) verfolgen wir weiterhin fortlaufend und aufmerksam.

In Anbetracht der Gesamtsituation und um die bundesweiten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu unterstützen, haben wir vor dem Hintergrund der aktuellen Informationslage behutsam abgewogen und sehen uns als Verein in der Verantwortung, an der Verlangsamung der Ausbreitung dieser Krankheit weiterhin aktiv mitzuwirken.

Unter diesen schwierigen Umständen möchten wir Sie aber auch weiterhin bestmöglich unterstützen und den Schutz Ihrer Kinder und Ihnen als Familie in den Vordergrund stellen.

Daher sollen die persönlichen Kontakte durch ehrenamtlich Mitarbeitende und Koordinationsfachkräfte zu allen Familien vorerst weiterhin pausieren, und zwar entsprechend den Beschränkungen im öffentlichen Leben bis einschließlich zum 19. April 2020. So lange wollen wir auch weiterhin Abstand halten und persönliche soziale Kontakte auf ein Mindestmaß reduzieren, um uns alle zu schützen.

Wir bleiben weiterhin an Ihrer und Eurer Seite – per Telefon, Email und anderen bekannten modernen Kommunikationswegen, wie sie vielleicht in den vergangenen Wochen schon auf die eine oder andere kreative Art und Weise stattgefunden haben. 

Die Unterstützung durch ehrenamtlich Mitarbeitende bleibt darüber hinaus unter den geltenden Vorsichtsmaßnahmen weiterhin möglich wie derzeit.

Die Erreichbarkeit des Deutschen Kinderhospizvereins wird für alle Arbeitsbereiche auch weiterhin mobil und digital gewährleistet sein. Die Koordinationsfachkräfte unserer ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste wie auch deren ehrenamtlich Mitarbeitende und insbesondere Hubertus Sieler als Ansprechpartner für Familien und Sandra Schopen als Ansprechpartnerin für Geschwister sind Sie wie gewohnt erreichbar. Melden Sie sich und meldet Ihr Euch gerne bei Ihnen. 

Welche weiteren Ideen, Anregungen oder Wünsche haben Sie in dieser schwierigen Zeit? Wie kann weiterer Austausch ermöglicht werden? Was benötigen Sie? Melden Sie sich gerne!

Mit den allerbesten Grüßen und Wünschen, Ihr und Euer

 

Martin Gierse, Vorsitzender der Geschäftsführung                

des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. 

 

Stefan Kranz, Geschäftsführer des Deutschen Kinderhospizvereins e. V.               

Osterzeit! Unsere Kollegin Klaudia rät zum Eierfärben. In diesem Jahr gibt es keine Ausrede ...

Wir wünschen allen Familien, Ehrenamtlichen und Mitarbeiter*innen und Interessierten des AKHD Siegen ein schönes und harmonisches Osterfest!

 

Unser Interview mit den Schokohasen scheiterte an gewissen Hindernissen :-)

Egal, ob ihr färbt, oder futtert: Habt Spaß dabei, bleibt zuhause und gesund! Euer Team vom AKHD Siegen

Maßnahmen anlässlich des Corona Virus (SARS-CoV-2)

Wir beobachten sehr aufmerksam die aktuellen dynamischen Entwicklungen zum Corona Virus. Als Verein nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung und vor allem die Verantwortung für die begleiteten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzender Erkrankung und ihrer Familien, sowie für unsere haupt-und ehrenamtlichen Mitarbeitenden, sehr ernst. 

Somit ergreifen wir, wenn natürlich schweren Herzens, Maßnahmen, um einer schnellen Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken:

Der deutsche Kinderhospizverein sagt alle Veranstaltungen und Treffen bis zum 30.04.2020 ab.

Dazu zählen sowohl die Veranstaltungen der Deutschen Kinderhospizakademie, als auch die unserer ambulanten Kinder-und Jugendhospizdienste.

Die ambulanten Begleitungen werden nicht pauschal abgesagt, sondern werden indivuell abgestimmt. Ehrenamtliche Mitarbeitende, die in den letzten zwei Wochen Kontakt zu Menschen hatten, bei denen der Corona Virus nachgewiesen wurde und/oder die Symptome des Corona Virus aufweisen, werden gebeten, dies zeitnah der Koordinationsfachkraft mitzuteilen und dürfen ihre Begleitung in der Familie nicht durchführen.

Zu möglichen Symptomen gehören laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:

- Fieber

- Husten

- Schnupfen

- Kurzatmigkeit, Muskel-und Gelenkschmerzen

- Halsschmerzen und Kopfschmerzen

- einige Betroffene leiden auch an Übelkeit, Erbrechen und Durchfall

 

Dies dient zum Schutz der jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung. Zudem hat die Koordiantionsfachkraft den Auftrag, nach Möglichkeiten zu suchen, wie die Begleitung anderweitig aufrechterhalten werden kann. Es kann z.B. geprüft werden, ob ein/e andere/r ehrenamtliche/r Mitarbeitende/r die Begleitung übernehmen kann. Vor jedem Begleitungseinsatz wird bei der Familie und der/dem Ehrenatmliche/n angefragt, ob die Begleitung gewünscht ist.

Bei Fragen bzgl. Veranstaltungen der deutschen Kinderhospizakademie wenden Sie sich bitte an:

akademie@deutscher-kinderhospizverein.de

Bei Fragen rund um Veranstaltungen und ambulante Begleitungen über unsere ambulanten Kinder-und Jugendhospizdienste, wenden Sie sich bitte an die entsprechende Koordinationsfachkraft.

 

"Gemeinsam sind wir stärker" - Begleitung auf dem Lebensweg

Ambulanter Kinder-und Jugendhospizdienst

Susanne Adams-Kitz (Koordinationsfachkraft)

Telefon mobil: 0160/8058262

Vielen Dank!

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Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Siegen

Wellersbergstr. 60
57072 Siegen

Telefon: 0271 / 233 07 57
Telefax: 0271 / 233 07 56

E-Mail: siegen(at)deutscher-kinderhospizverein.de

Spendenkonto

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BLZ: 460 500 01
Konto-Nr.: 1245695
SWIFT-BIC: WELADED1SIE
IBAN-Nr.: DE26 4605 0001 0001 2456 95