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Verlusterfahrungen bewältigen - Kann das Duale Prozessmodell dabei helfen?

Alltägliche Belastungen können ebenso wie schwierige Lebensereignisse (z. B. der Tod eines Kindes) bei Menschen Stress auslösen. Wie sehr sich Menschen allerdings belastet fühlen, ist individuell unterschiedlich. Denn sie bewerten und bewältigen die Anforderungen, die das Ereignis an sie stellt, sehr verschieden. Für Eltern, deren Kind gestorben ist, stellt sich ebenso die Welt auf den Kopf wie für Eltern, die erfahren, dass ihr Kind an den Folgen einer lebensverkürzenden Erkrankung in jungen Jahren sterben wird. Wie gehen die Eltern mit dem Erlebten um? Welche Reaktionsweisen zeigen sie? Gibt es Unterschiede oder auch Gemeinsamkeiten in beiden Situationen?

Das Duale Prozessmodell (DPM) bietet eine weitreichende Systematik zur Beschreibung von Verlustprozessen. Entsprechend lassen sich mit Hilfe des DPM's viele Unterschiede im Umgang mit Verlusten erklären. Es orientiert sich an den Erfahrungen der Mehrheit der Menschen und lässt Annahmen darüber zu, welche Verarbeitungswege gesundheitsförderlich sind. Ob das DPM auch das Erleben der Eltern widerspiegelt, deren Kind noch lebt, die aber wissen, dass ihr Kind früh sterben wird, soll in diesem Vortrag erarbeitet werden. Heidi Müller wird das Duale Prozessmodell vorstellen.

Isabel Schupp und Thomas Trappe werden darüber berichten, wie sie mit Verlust, Ab-schied und (vorausgehender) Trauer zu Lebzeiten des Kindes umgegangen sind und umgehen, welche emotional-lebenspraktischen Belastungen und Reaktionsweisen sie erlebt haben, wie sie sich damit auseinandergesetzt haben und auseinandersetzen und was in dieser Situation für sie hilfreich war bzw. ist.

Im dritten Schritt wird es um die Frage gehen, welche Hilfestellung das Duale Prozessmodell für Betroffene und für Begleiter bieten kann.

(dieser Vortrag ist ausgebucht; eine Teilnahme ist nicht mehr möglich)

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