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Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Miltenberg

Pressebericht Main-Echo online, 14.06.2020

Wenn schon Kindern der Tod droht

Der Miltenberger Kinderhospizdienst ist in der Corona-Krise mit Mundschutz für Familien da

Manch­mal war sie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren na­he da­ran, zu re­sig­nie­ren: Das Schick­sal mein­te es nicht gut mit Hei­di F. (Na­me al­ler Fa­mi­li­en­mit­g­lie­der ge­än­dert). Vor 14 Jah­ren kam ihr Sohn Tom mehr­fach­be­hin­dert zur Welt. Vor sechs Jah­ren er­litt Hei­dis Mann ei­nen Herz­in­farkt. Bis heu­te ist er in­ten­sivpf­le­ge­be­dürf­tig. Ei­nen Licht­blick al­ler­dings gibt es, wie die 44-Jäh­ri­ge aus dem Land­kreis Mil­ten­berg er­zählt: »Wir neh­men seit drei Jah­ren den Am­bu­lan­ten Kin­der- und Ju­gend­ho­spiz­di­enst Mil­ten­berg in An­spruch, das hilft uns sehr.«

In vielen Momenten ist Tom für Heidi F. eine Quelle der Freude. Zwar kann ihr Sohn nicht sprechen. Er kann nicht sitzen und nicht laufen: »Doch obwohl er so wenig machen kann, lacht er viel, er scheint wirklich glücklich bei uns zu sein.« Wenn sie Tom lachen sieht, ist Heidi F. versöhnt mit ihrem Schicksal, Mutter eines schwerstbehinderten Kindes zu sein. Doch es gibt auch die andere Seite: Ein Kind mit einem so starken Handicap zu haben, bedeutet, bis zu 24 Stunden am Tag eingespannt zu sein. Vor drei Jahren war Heidi F. am Ende: »Der Kinderarzt hat mir deshalb geraten, mich an den Hospizdienst zu wenden.« Seither kommt jede Woche eine Hospizhelferin zur Familie nach Hause.

Dass sie der Situation irgendwann nicht mehr gewachsen sind, ist typisch für die meisten der begleiteten Familien, erklärt Tanja Munzinger-Rust, die den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Miltenberg koordiniert. Neun Familien werden derzeit unterstützt. Eine Familie hat gleich zwei betroffene Kinder. In zwei Fällen erhalten Familien Hilfe, deren lebensverkürzend erkranktes Kind inzwischen verstorben ist und die nun Trauerarbeit leisten müssen. Außerdem werden vier Geschwister von schwerstkranken Kindern begleitet. Auch Sabine, die neun Jahre alte Tochter von Heidi F., erhält vom Kinder- und Jugendhospizdienst Hilfe.

Tanja Munzinger-Rust hat immer eine Lösung, wenn Schwierigkeiten auftreten, erzählt Heidi F.: »Und ich hatte in den letzten drei Jahren wirklich viele Probleme, bei denen ich nicht weiter wusste.« Doch auch die ganz normale Begleitung bedeutet für Heidi F. eine immense Entlastung. Zwei Stunden lang muss sie sich nicht um ihren Sohn kümmern, wenn eine der beiden Ehrenamtlichen, die für ihre Familie eingeteilt sind, zu ihr kommen. Tom selbst strahlt, wenn er »seine« Hospizbegleiterinnen sieht. Mal geht es dann nach draußen zum Spaziergang. Mal wird ihm vorgelesen. Nur während der Corona-Hochphase gab es keinen Besuch.

Inzwischen trifft Tom seine Hospizbegleiterinnen wieder jede Woche. Wobei die Treffen noch nicht »normal« sind. »In der Wohnung müssen die Begleiterinnen ihre Schutzmaske auflassen«, erzählt Heidi F. Das ist für Tom schwierig, denn er ist auf die Mimik seines Gegenübers angewiesen. Trotz dieser problematischen Umstände gehört Heidi F. zu jenen aktuell vier Familien, die sich weiter begleiten lassen wollen. Andere Familien wagen dies aus Angst vor einer Ansteckung laut Tanja Munzinger-Rust noch nicht. Auch sind viele Hospizbegleiter noch nicht wieder aktiv, weil sie zur Risikogruppe gehören: »Zehn unserer 21 Ehrenamtlichen tun gerade Dienst.«

Die Corona-Krise ist für die Miltenberger Organisation in vielerlei Hinsicht schwierig, schildert die Hospizkoordinatorin. Nicht zuletzt finanziell: »Seit Anfang des Jahres haben wir ein Drittel weniger Spenden erhalten.« Das ist höchst problematisch, weil sich die Arbeit des Dienstes zu 75 Prozent aus Spenden finanziert.

Geld ist für das Büro und die hauptamtliche Stelle nötig. Um zu Einnahmen zu kommen, wollte der Dienst im Sommer ein erstes Benefiz-Open-Air-Konzert organisieren. Das fällt nun aus.

Trotz dieser Sorgen will der Dienst die Familien weiter mit Rat und Tat unterstützen. Wichtig ist es für Tanja Munzinger-Rust vor allem, Familien, die noch nicht an den Hospizdienst angebunden sind, zu ermutigen, sich auf eine Begleitung einzulassen. In Miltenberg wird, wie überall sonst in Deutschland, nur ein Bruchteil der Familien mit einem unheilbar kranken Kind erreicht: »Die Dunkelziffer ist sehr hoch.« Was an starken Berührungsängsten liegt - die auch verständlich seien: »Den Hospizdienst einzuschalten, das bedeutet ja, schmerzhaft darauf zu schauen, dass das Kind lebensverkürzend erkrankt ist.«

Heidi F. weiß nur zu gut, in welcher Notsituation die Eltern stecken: »Auch bei mir hat es sehr lange gedauert, bis ich sagen konnte: Ich habe ein behindertes Kind.« Die Familie war fest davon ausgegangen, dass Tom gesund zur Welt kommen würde. Im ersten Lebensjahr, als Tom noch ein Baby war, zeigten sich auch kaum Auffälligkeiten. Dann merkte Heidi F., dass Tom wohl niemals wird laufen können. Und, dass er niemals auch nur ein einziges Wort sprechen wird: »Die Erkenntnis, dass wir ein schwerkrankes Kind haben, war für uns ein großer Schock.«

Sie selbst ist sehr froh, dass ihr der Kinderarzt den Hospizdienst quasi verordnet hat. Gerade jetzt in der Krise, als sämtliche Entlastungsangebote weggebrochen sind, hätte Heidi F. überhaupt nicht gewusst, wie sie mit einem mehrfachbehinderten Kind und einem schwerstpflegebedürftigen Mann hätte zurande kommen sollen. Selbst mit Unterstützung war der Stress immens. Was Heidi F. an ihren Händen merkt: Die 44-Jährige leidet an Neurodermitis. Die hat sich in den vergangenen Wochen extrem verschlechtert: »Ich kann mit meinen Händen gerade gar nicht viel machen.«

PAT CHRIST

Hintergrund: Kinderhospizdienst

Seit seiner Eröffnung im Jahr 2016 hat der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Miltenberg 13 Familien unterstützt. Die Kinder leiden zum Beispiel an genetischen Erkrankungen sowie an Stoffwechsel-, Herz-, Muskel- oder Krebserkrankungen. Vier Kinder und Jugendliche sind seit 2016 verstorben. Der Miltenberger Dienst ist einer von 24 Kinder- und Jugendhospizdiensten, die für den Deutschen Kinderhospizverein tätig sind. pat

 

Quelle: https://www.main-echo.de/pressespiegel/miltenberg/wenn-schon-kindern-der-tod-droht;art23875,7046313, 14.06.2020

"GEMEINSAM STATT EINSAM" - Das ist unser Motto in der jetzigen Corona-Krise

„Wir sind und bleiben weiterhin an der Seite der Familien – per Telefon, E-Mail und anderen bekannten modernen Kommunikationswegen“. Darüber hinaus tun wir nun alles dafür, um dem Bedarf nach aufsuchender Begleitung wieder abdecken zu können (Erstellung eines Hygienekonzeptes, Schulung ehrenamtlicher Mitarbeiter*innen, Beschaffung von Hygieneschutzmittel etc.).

Da unsere 21 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen die Familien in den letzten Wochen leider nicht persönlich besuchen konnten, haben sich die Mitarbeiter*innen in unserem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst viele Möglichkeiten einfallen lassen, mit den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzender Erkrankung in Kontakt zu bleiben, ein offenes Ohr zu haben, die Familien zu unterstützen und ihnen das Gefühl und die Sicherheit zu geben "Wir sind und bleiben an eurer Seite! Wir sind für euch da!".

Dadurch können wir mit den Familien in Kontakt bleiben, die Gemeinschaft und das Wir-Gefühl stärken und die Familien ein Stück weit von ihrer isolierten Häuslichkeit ablenken. Hier einige Beispiele:

  • Verschicken von Kreativpäckchen für unsere Familien an Ostern

  • Fotoaktion mit Händen und die Erstellung einer Collage, die auch in diesen Zeiten ein kleines Stück Gemeinschaft ausdrücken soll

  • Verschicken der Collage an alle Familien

  • Starten von Malaktionen

  • Kinderbuch-Lesungen per Sprachnachricht

Begleitung während der Corona-Pandemie

Kinder- und Jugendhospizarbeit in Deutschland: Wie hat sich die Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und ihrer Familien in Zeiten der Corona-Pandemie verändert?

– Unter dem Dach des Deutschen Kinderhospizvereins (auf Familienseminaren, Ferienbegegnungen, Geschwistertreffen, bei Familienfrühstücken und Sommerfesten in unseren ambulanten Kinder- und Jugendhospizdiensten etc.) kommen Familien zusammen, um sich auszutauschen, sich zu begegnen und gegenseitig zu stärken. Ehrenamtliche Begleiter*innen fahren zu den Familien nach Hause und unterstützen sie im Alltag, indem sie für das erkrankte Kind da sind, ein offenes Ohr für die Geschwister haben und Ansprechpartner für die Eltern sind.

– Die Kinder- und Jugendhospizarbeit und somit die Begleitung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzender Erkrankung und ihrer Familien baut auf Nähe, Vertrauen und Begegnung auf.

– Durch die Kontaktbeschränkungen in Deutschland musste die aufsuchende Begleitung in unserem ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst in den letzten Wochen ruhen. Nur langsam und unter strengen Hygienemaßnahmen (u.a. Schulung unserer 21 ehrenamtlichen Begleiter*innen) sowie nach Abstimmung mit jeder einzelnen Familie können wir nun schrittweise die Begleitung vorsichtig wieder aufnehmen.

Im Verein gab es eine hohe Rückmeldung nach ambulanter Begleitung:

Viele Familien wünschen sich sehr zeitnah wieder im häuslichen Umfeld begleitet zu werden. Von derzeit über 500 Familien im DKHV e.V. wünschen sich rund 300 Familien Begleitung und Unterstützung.

– Schweren Herzens mussten wir auch entscheiden, unsere Begegnungsangebote für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit lebensverkürzender Erkrankung, ihre Eltern und Geschwister bis Ende dieses Jahres abzusagen, um sie vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen.

– Die Corona-Pandemie trifft somit besonders die Familien im DKHV e.V., deren Kinder lebensverkürzend erkrankt sind und dadurch zur Risikogruppe gehören. In Deutschland leben mehr als 50.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Wir haben den jungen Menschen und ihren Familien das Versprechen gegeben, an ihrer Seite zu sein und besonders auch in schweren Lebenssituationen an ihrer Seite zu bleiben.

– Hier sind wir nun gefragt, uns alternative Begleitungsangebote und Lösungen für die Familien einfallen zu lassen. Unter den aktuellen schwierigen Umständen möchten wir die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzender Erkrankung, ihre Eltern und Geschwister auch weiterhin bestmöglich unterstützen und den Schutz der jungen Menschen und ihrer Familien in den Vordergrund stellen.

Wie können Sie uns als Spender/Unterstützer helfen?

Stellen Sie sich an unsere Seite!

Unterstützen Sie uns bei der Deckung unserer laufenden Kosten, damit wir unsere ambulante Begleitung für Familien aufrechterhalten können. Die durchschnittlichen Mietkosten für unseren ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Miltenberg betragen rund 1300 Euro im Monat.

 

Spenden Sie Erreichbarkeit!

Um die Erreichbarkeit in der jetzigen Situation zu gewährleisten, besonders wenn eine Begleitung aus Sicherheitsgründen ausfällt, sind wir auf das Telefon angewiesen. Die Telefonkosten für unseren Standort belaufen sich im Monat auf rund 160 Euro.

 

Spenden Sie Verlässlichkeit!

Mit Unterstützung Ihrer Spende können wir den Familien und Geschwistern einen Ansprechpartner an ihre Seite stellen, der ein offenes Ohr für sie hat und ihnen besonders jetzt das Gefühl gibt: „Ihr seid nicht allein!“.

Neben den Personalkosten entstehen uns noch folgende Ausgaben:

● Mit einer Spende von 500 - 3.000 Euro ermöglichen Sie ein zinsloses Darlehen an Familien, damit betroffene Familien die Beerdigung ihres Kindes nach ihren Wünschen gestalten können.

● 50 Euro decken die monatlichen Portokosten für Geburtstags- und Erinnerungskarten an Familien, Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzender Erkrankung.

● 10 Euro machen das Versenden einer Gedenk- und Trauerkerze an Familien möglich.

 

Spenden Sie Schutz!

Um Familien und besonders Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer lebensverkürzenden Erkrankung vor einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2-Virus zu schützen, benötigen wir vermehrt Hygieneschutzmittel wie z.B. FFP2-Masken, Handschuhe, Schutzkittel und Desinfektionsmittel. Hierfür steigen unsere Ausgaben zurzeit stark an. Mit Ihrer Spende können Sie uns unterstützen, einen Teil der Kosten für Hygieneschutzmittel abzudecken. Bisher hat der Deutsche Kinderhospizverein e.V. Hygiene-Schutzmittel im Wert von insgesamt 14.300 Euro bestellt. Bei fast 300 Familien, die aktuell wieder begleitet werden möchten, und rund 410 ehrenamtlichen Begleiter*innen sollten wir etwa 2 bis 3 Monate damit auskommen.

 

Kreativpäckchen für Familien in der Corona-Zeit

Um die Familien in der jetzigen, oft herausfordernden Zeit ein Stück weit von ihrer isolierten Häuslichkeit abzulenken, senden wir ihnen kleine Kreativpäckchen zum Basteln, Spielen und Gemeinsamsein. Ihre Spende in Höhe von 10 - 50 Euro hilft uns, die Päckchen zu gestalten und zu versenden.

 

HERZLICHEN DANK für Ihre Unterstützung!

Wir bleiben an der Seite der Familien!

21.03.2020

Liebe haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden im Deutschen Kinderhospizverein, 


die aktuellen und sehr dynamischen Entwicklungen zu SARS-CoV-2 (Coronavirus) beobachten wir stetig und aufmerksam.  
 
Wir möchten Sie in diesen schwierigen Zeiten unter den gegebenen Umständen bestmöglich unterstützen. Vor allem anderen steht dabei der Schutz Ihrer Kinder und Ihnen als Familie im Vordergrund.  
 
Persönliche soziale Kontakte sollen, um eine Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, auf ein Mindestmaß reduziert werden. Aktuell hat das Bundesland Bayern eine landesweite Ausgangssperre verhängt. Es ist zu erwarten, dass weitere Bundesländer mit dieser Maßnahme folgen werden.  
 
Die ambulante und aufsuchende Begleitung erfordert Nähe und damit gilt die Reduzierung der Kontakte auch für die Begleitungen in der ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit des Deutschen Kinderhospizvereins.  
 
Daher sollen die persönlichen Kontakte durch ehrenamtlich Mitarbeitende und Koordinationsfachkräfte zu allen Familien vorerst bis zum 3. April 2020 ausgesetzt werden. Die ambulanten Begleitungen werden, so wie wir sie bislang kennen, für diesen Zeitraum pausieren. Während dieser Zeit nehmen wir Abstand, um uns alle zu schützen.  
 
Wir bleiben dennoch an der Seite der Familien: per Telefon, per E-Mail und anderen bekannten modernen Kommunikationswegen.
 
Wichtig: Die Unterstützung durch ehrenamtlich Mitarbeitende ist darüber hinaus weiterhin möglich.  
 
Dazu gehören beispielsweise notwendige Einkäufe von Lebensmitteln oder in Apotheken und Botendienste diverser Art.
 
Voraussetzung ist dabei, dass die geltenden Vorsichtsmaßnahmen (Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Meter) eingehalten werden, z.B. das Abstellen von Einkäufen vor der Tür. 

Die Erreichbarkeit des Deutschen Kinderhospizvereins wird weiterhin mobil und digital gewährleistet sein. Gerne machen wir Mut, die Kontaktaufnahme auf den verschiedenen digitalen Wegen zu nutzen. Haben Sie und habt Ihr weitere Ideen oder Wünsche, um in dieser schwierigen Zeit Wege zum Austausch zu ermöglichen? Was hat gut geklappt? Was war hilfreich? Gerne nehmen wir Anregungen entgegen.  
 
Bei Notfällen in den Familien wird für jeden Einzelfall entschieden. Dazu wird über die zuständige Koordinationsfachkraft Kontakt zur zuständigen Leitung gesucht.  
 
Mit den allerbesten Grüßen und Wünschen, Ihr und Euer

Martin Gierse (Vorsitzender der Geschäftsführung des Deutschen Kinderhospizvereins e. V.)

Stefan Kranz (Geschäftsführer des Deutschen Kinderhospizvereins e. V.)  

Maßnahmen anlässlich SARS-CoV-2 (Coronavirus)

18.03.2020

Wir beobachten sehr aufmerksam die aktuellen dynamischen Entwicklungen zu SARS-CoV-2 (Coronavirus) und nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung und vor allem die Verantwortung für die begleiteten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzender Erkrankung und ihrer Familien (und) sowie für unsere haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden sehr ernst. 
 
Somit ergreifen wir – wenn natürlich auch schweren Herzens - Maßnahmen, um einer schnellen Ausbreitung des Virus entgegenzuwirken:
Der Deutsche Kinderhospizverein sagt alle Veranstaltungen und Treffen bis zum 30.04.2020 ab. Dazu zählen sowohl die Veranstaltungen der Deutschen Kinderhospizakademie als auch die unserer ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste. 
 
Die ambulanten Begleitungen werden nicht pauschal abgesagt, sondern werden individuell abgestimmt. 
Ehrenamtliche Mitarbeitende, die in den letzten 2 Wochen Kontakt zu Menschen hatten, bei denen der Corona-Virus nachgewiesen wurde und/oder die Symptome des Corona-Virus aufweisen, werden gebeten, dies zeitnah der Koordinationsfachkraft mitzuteilen und dürfen ihre Begleitung in der Familie nicht durchführen. 
Zu möglichen Symptomen gehören laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
•        Fieber,
•        Husten,
•        Schnupfen,
•        Kurzatmigkeit, Muskel- und Gelenkschmerzen 
•        sowie Halsschmerzen und Kopfschmerzen 
•        Einige Betroffene leiden an Übelkeit/Erbrechen und Durchfall. 
 
Dies dient zum Schutz der jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung. Zudem hat die Koordinationsfachkraft den Auftrag nach Möglichkeiten zu suchen, wie die Begleitung anderweitig aufrechterhalten werden kann, indem z.B. geprüft wird, ob ein*e andere*r ehrenamtlich Mitarbeitende*r die Begleitung übernehmen kann. Vor jedem Begleitungseinsatz wird bei der Familie und der/dem Ehrenamtliche/n angefragt, ob die Begleitung gewünscht ist. 
 
Bei Fragen bezüglich der Veranstaltungen der Deutschen Kinderhospizakademie wenden Sie sich bitte an: 
akademie@deutscher-kinderhospizverein.de  
Bei Fragen rund um Veranstaltungen und ambulante Begleitungen über unsere ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste wenden Sie sich bitte an die entsprechende Koordinationsfachkraft.

Der Link auf die DKHV-Seite dazu lautet: https://www.deutscher-kinderhospizverein.de/startseite/aktuelles-detail/article/massnahmen-anlaesslich-sars-cov-2-coronavirus/

 

In der Zwischenzeit wird unsere Koordinatorin Tanja Munzinger-Rust und das Büroteam wie gewohnt zu den Bürozeiten telefonisch und auch per E-Mail erreichbar sein.

Bleiben Sie gesund!

Grandioses Benefizkonzert des Bayerischen Polizeiorchesters

Am Samstag, 7. März 2020, veranstaltete der Musikverein Röllfeld anlässlich seines 100. Geburtstages ein Benefizkonzert, für das man das Polizeiorchester Bayern engagiert hatte. Das Publikum in der voll besetzten Halle wurde vom ersten bis zum letzten Takt verzaubert. Es ist nicht leicht, Worte zu finden für das, was unser Hörsinn dort erfahren durfte. Es war ein sensationeller Abend, der noch sehr lange nachklingen wird.

Wir sagen DANKE

- dem Musikverein Röllfeld, dafür dass ein Teil des Erlöses unter anderem unserem Dienst zugute kommen soll. Wir gratulieren dem Verein sehr herzlich zum 100-jährigen Jubiläum und zur tollen Organisation eines solch unvergesslichen Abends!

- dem Polizeiorchester, dafür dass wir seine Musik genießen durften.

- dem Publikum für die Spenden, durch die die Jugendarbeit des Musikvereins und unser Dienst finanziell unterstützt werden.

Einladung an alle trauernden Eltern zur Begegnung im Erinnerungscafé

2018 gründete sich auf Wunsch mehrerer betroffener Eltern das Erinnerungscafé im AKHD Miltenberg. Antrieb war der Wunsch nach Austausch und Begegnung mit anderen Eltern aus dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Miltenberg, deren Kinder verstorben sind.


Nun möchten wir die Türen im Erinnerungscafé öffnen, und laden auch trauernde Eltern, die nicht vom AKHD Miltenberg begleitet werden, zur Begegnung ein. Die Treffen finden immer am vierten Sonntag im Monat von 14-16 Uhr in den Diensträumen des AKHD Miltenberg statt. (Schlosspark 6, 63924 Kleinheubach)


Gemeinsam laden wir Sie ein, sich an die wertvolle Zeit mit den Kindern zu erinnern. Es soll Raum und Zeit sein, um sich mit anderen Müttern und Vätern austauschen zu können. Gerne darf ein Foto oder ein anderes liebgewonnenes Erinnerungsstück mitgebracht werden.


Alles kann, und nichts muss!


Termine 2020:
22. März, 26. April, 24. Mai, 28. Juni, Sa 18. Juli ab 16 Uhr, 27. September, 25. Oktober, 29. November, 13. Dezember ab 16 Uhr Aktionstag zum WWCL

Veranstaltungshinweis zum Tag der Kinderhospizarbeit

Zum Tag der Kinderhospizarbeit am 1o.o2. findet erneut in Kooperation mit der Kinopassage Erlenbach eine Filmvorführung statt. In diesem Jahr fiel die Wahl auf die einfühlsame Reportage "Unzertrennlich". Der Film zeigt auf, in welchem Spannungsfeld Geschwister eines lebensverkürzend erkrankten Bruders oder Schwester leben, ohne Geschwister vorzuführen.

Wir möchten alle Geschwister in den Mittelpunkt rücken und aufzeigen, mit welchen Kompetenzen diese schon recht früh ausgestattet sind, obwohl sich deren Leben deutlich von gleichaltrigen Kindern unterscheidet.

Filmvorführung am Sonntag, o9.o2. (!) um 17 Uhr, Eintritt 5 Euro.

Ab 16 Uhr besteht die Möglichkeit der Begegnung mit dem Team des AKHD Miltenberg in der Kinopassage.

Weitere Infos zum Film finden Sie hier.

Wir freuen uns, ein paar Stunden dieses besonderen Tages mit Ihnen verbringen zu dürfen!

Veranstaltungshinweis zum Tag der Kinderhospizarbeit am 1o.o2.

Zum deutschlandweiten Tag der Kinderhospizarbeit lädt der AKHD Aschaffenburg am 1o.o2. zu einer offenen ca. 30-minütigen Führung durch die Ausstellung im barrierefreien Martinushaus in Aschaffenburg ein. Anschließend besteht die Gelegenheit zum Austausch und zur Begegnung bei Kaffee und Gebäck.

Datum: Montag, 1o.o2.

Beginn: 14 Uhr

Mehr als 130 Läufer und Läuferinnen haben im Dezember 2019 das Friedenslicht von Mainaschaff nach Trennfurt gebracht.

 

Fotos vom Friedenslichtlauf finden Sie hier.

Fotos der Aussendungsfeier finden Sie hier.

Fotos und einen Bericht zum Spendenübergabe- und Dankeschön-Nachmittag finden Sie hier.

 

Der nächste Friedenslichtlauf findet am 13. Dezember 2020 statt.

Darauf freuen wir uns schon jetzt!

Veranstaltungshinweis

Tim Bräutigam - der Herr des Schirms

Am Sonntag, 9.12.19, ist der Schirmherr des Friedenslichtlaufs, Tim Bräutigam, unserer Einladung gefolgt und hat uns in unseren Diensträumen in Kleinheubach besucht. Bei einem Sportlerfrühstück haben wir uns zunächst intensiv über die ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit ausgetauscht. Gemeinsam mit Udo Wohlmann erzählten wir die Geschichte des Friedenslichtlaufs im Landkreis Miltenberg und haben diese Veranstaltung am kommenden Sonntag, 15.12.19, in den Blick genommen.

Wir danken Tim für den guten Austausch, die wertvolle Zeit und das schöne Miteinander. Aber vor allem sagen wir Danke für seine Empathie für Familien mit einem lebensverkürzt erkrankten Kind und für seine Aufgeschlossenheit gegenüber der ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit.

Unsere Vorfreude auf den anstehenden Friedenslichtlauf mit Aussendungsfeier des Friedenslichts von Bethlehem sowie auf die anschließenden Begegnungen im Trennfurter Pfarrsaal wird von Tag zu Tag größer.

Wir heißen alle Interessenten herzlich willkommen. Lasst uns das Licht in die Welt entsenden - wir alle zusammen können sie ein wenig heller scheinen lassen.

https://friedenslichtlauf.de/

Und hier finden Sie den Ironman-Europameister Tim Bräutigam bei Facebook.

SAVE THE DATE - 8.12.19

Ein Licht geht um die Welt!

Wie schon seit vielen Jahren zünden auch heuer wieder weltweit Eltern, die um ein Kind trauern, am 2. Sonntag im Dezember um 19.00 Uhr eine Kerze an und stellen diese in ein Fenster. Es soll daran erinnern, dass diese Kinder ihr Leben erhellt haben und sie nie vergessen werden. Dieses Ritual verbindet einen Tag lang alle betroffenen Eltern auf der ganzen Welt. Und wenn irgendwo ein Licht ausgeht, wird eines in einem anderen Teil der Welt entzündet - eine symbolische Lichterkette um die ganze Erde. Gleichzeitig steht es für die Hoffnung, dass das Leben wieder heller und der Verlust ein wertvoller Teil des Lebens wird.


Adventsmeditation von Kindern für Kinder am 3.12.19 in Großwallstadt

Am Dienstag, 3.12.19 findet um 18:00 Uhr in der Kirche St. Peter und Paul und Maria Himmelfahrt in Großwallstadt eine kostenfreie Adventsmeditation von Kindern der Kardinal Döpfner Schule Großwallstadt für Kinder statt.

Der Erlös der Veranstaltung wird der Kinder- und Jugendhospizarbeit zugutekommen. Danke dafür!

Gerne weitersagen und einfach vorbeischauen.


"Weihnachten im Adventsdörfchen" von 30.11.19 bis 1.12.19 in Großwallstadt

Weihnachten im Fränkischen Dörfchen findet traditionsgemäß am ersten Adventswochenende, vom Samstag, 30.11. bis Sonntag 01.12. statt.

Rund um das Vereins- und Kulturhaus „Alte Schule“ erleuchtet Großwallstadts Ortskern in einem strahlenden Glanz. Hier findet man liebevoll dekorierte Hütten und Marktstände, die nicht nur Kunsthandwerk und Kulinarisches, sondern auch nostalgisches Flair im Angebot haben. Weihnachtliche Klänge, süße Düfte und der Nikolaus zeugen von Vorboten des großen Festes.

Frau Bohn wird mit Freunden einen der Stände betreiben und möchte mit dem Erlös die ambulante Kinder-und Jugendhospizarbeit unterstützen. Wir sagen jetzt schon herzlichen Dank für dieses Engagement!

Öffnungszeiten des Marktes:

Samstag, 30.11.2019 von
17:00 Uhr – 22:00 Uhr

Sonntag, 01.12.2019 von
14:00 Uhr – 20:00 Uhr


Da wird´s einem warm ums Ohr...

Die Anmeldung für den Friedenslichtlauf hat begonnen!

Einladung zum Palliativ-Hospiz-Tag am 6.11.19 in Elsenfeld

Lesung von Marian Grau "Bruderherz" am 30.10.19 in Aschaffenburg

 

Wann: Mittwoch, 30. Oktober 2019, 18 Uhr

Wo: Thalia Buchhandlung in der City Galerie in Aschaffenburg

Der junge Autor, Reiseblogger und Botschafter des Deutschen Kinderhospizvereins beschreibt in seinem ersten Werk seine Erlebnisse als reiselustiger Weltenbummler. Dies tut er aber aus einem bewegenden Grund: Als er neun Jahre alt war starb sein älterer Bruder Marlon. Bald darauf packte Marian das Reisefieber: In nur drei Jahren bereiste der nun 17-Jährige 31 Länder – und weitere Reisen sind in Planung. So entstand eine Geschichte über schwere Verluste, den beeindruckenden Zusammenhalt einer Familie, über Abenteuerlust und darüber, wie wichtig es ist, für sich selbst die Welt zu erobern.


Mehr zu Marian Grau und seinem Buch unter: http://www.geomarian.de/

Diese Lesung findet in Kooperation mit dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Aschaffenburg statt.

Mein Sternenkind Miltenberg - Erstes Treffen am Donnerstag, 17. Oktober 2019

Sternenkinder sind Kinder, die entweder vor, während oder kurz nach der Geburt versterben.

Es spiel keine Rolle, zu welcher Phase der Schwangerschaft oder aus welchem Grund die Kinder versterben. Gemeinsam haben alle diese Kinder, dass sie bereits geliebt wurden und ihr Tod eine große Lücke im Herzen ihrer Eltern hinterlassen hat.

An Eltern, die einen solchen Schicksalsschlag erlebt haben, richtet sich das Angebot der von Jennifer Hartmann neu geründeten Selbsthilfegruppe "Mein Sternenkind Miltenberg".

Das erste Treffen findet am Donnerstag, 17. Oktober 2019, in den Diensträumen des AKHD in Kleinheubach statt. Danach trifft sich die Gruppe immer am dritten Donnerstag eines Monats.

Kontakt: Jenniffer Hartmann, mein.sternenkind.miltenberg(at)gmail.com

Weitere Infos findet man im Internet unter: https://meinsternenkindmiltenberg.com

Meine-News.de bietet im Internet einen informativen Artikel zu diesem Thema an. Den Link dazu finden Sie hier.

 

Save the Date: Friedenslichtlauf am 15. Dezember 2019

Weitere Infos zum Friedenslichtlauf finden Sie im Internet: www.friedenslichtlauf.de

Zeichen setzen beim WIKA Staffelmarathon am 20. Juli 2019

Am 20. Juli 2019 nahmen hunderte Laufbegeisterte bei hochsommerlichen Temperaturen am WIKA Staffelmarathon teil. Dank des Engagements von Ehrenamtlichen, Freunden und Unterstützern unseres Vereins konnten wir mit Udo Wohlmanns Team sogar zwei Laufteams, die mit Vereins-Shirts und grünen Bändern ausgestattet waren, an den Start schicken.

Wir bedanken und für die tolle Organisation, für die gesponsorten Shirts unserer Teams und bei jedem Einzelnen für die Ausdauer, den Ehrgeiz und den Elan, den er oder sie eingebracht hat.

Die Fotos unserer Läuferinnen und Läufer finden Sie in der Bildergalerie.

 

Veranstaltungshinweis

Auch in diesem Jahr machen sich Freunde der Ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit und ehrenamtliche Mitarbeiter aus unseren Diensten Aschaffenburg und Miltenberg auf den Weg. Sie laufen am 20. Juli 2019 beim WIKA Staffelmarathon in Klingenberg-Trennfurt für Familien, deren Kinder lebensverkürzend erkrankt sind, um mit dem grünen Band des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. und einer kleinen Fahne ein Zeichen der Solidarität zu setzen.

Weitere Infos zum Staffelmarathon finden Sie hier.

Die Läuferinnen und Läufer beim Training für den WIKA Staffelmarathon

Veranstaltungshinweis

Infostand beim Bike & Burg Fest in Collenberg am 30. Juni 2019

Bei diesem außergewöhnlichen Fest sind wir am Sonntag, 30.06.2019, mit einem Infostand vertreten und freuen uns jetzt schon auf Ihren Besuch!

An diesem Tag haben Sie außerdem die Möglichkeit, unseren Dienst durch Ihre Teilnahme an der Glücksradaktion des Miltenberger Outlet Centers zu unterstützen.

Hier finden Sie weitere Infos zu Bike & Burg 2019.

Römerlauf 2019 in Obernburg

Bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein konnten wir am 2.6.2019 interessierte Menschen über das ehrenamtliche Engagement in der Kinder-und Jugendhospizarbeit informieren.

Danke an alle Läufer, die für uns mit grünen Bändern gestartet sind!

Infostand beim Römerlauf in Obernburg am 2. Juni 2019

Unser Infostand befindet sich im Start-Zielbereich in der Römerstraße 3 in Obernburg.

Wir freuen und sehr darauf, Sie dort begrüßen zu dürfen.

Schauen Sie doch einfach mal vorbei!

 

Benefizkonzert in Klingenberg am 17.05.2019

Fotos zur Benefizveranstaltung finden Sie in der Bildergalerie.

OPI-Auswertung und Teamabend am 4. Mai 2019

Foto: Die Koordinatorin des AKHD Miltenberg Tanja Munzinger-Rust (2. Reihe, 1. v. l.) zusammen mit ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen in der Kino Passage in Erlenbach.

 

Den Bericht zur OPI-Auswertung am 04.05.2019 finden Sie hier.

Weitere Bilder des Tages finden Sie in der Bildergalerie.

Besuch im Blindeninstitut am Untermain: Graf-zu-Bentheim-Schule

Das Foto zeigt die Koordinatorin des AKHD Miltenberg Tanja Munzinger-Rust (1. Reihe, Mitte) mit fünf der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen.

 

Den Erfahrungsbericht zum Besuch der Graf-zu-Bentheim-Schule am 03.05.2019 finden Sie hier.

Neun neue ehrenamtliche Mitarbeiterinnen beim AKHD Miltenberg

Das Foto zeigt acht der Teilnehmerinnen des vorangegangenen Befähigungskurses und die Kursleiterin und Koordinatorin Tanja Munzinger-Rust (1. Reihe, 2. v. r.).

 

Den Erfahrungsbericht zum Befähigungskurs 2018/2019 finden Sie hier.

 

Fotos der Zertifikatübergabe im Rahmen des Frühlingsbrunchs am 13.04.2019 finden Sie in der Bildergalerie.

Den Bericht zum Tag der Kinderhospizarbeit am 1o.o2.2019 finden Sie hier.

Veranstaltungshinweis: Kino-Matinee in der Kinopassage in Erlenbach am 1o.o2.2019 um 12:30 Uhr


Unsere Filmauswahl fiel in diesem Jahr auf den Film

„Dieses bescheuerte Herz“.

Wir finden, dass in besondere Weise auf die Möglichkeit hingewiesen wird, welche Bedeutung ehrenamtliches Engagement für betroffene Jugendliche haben kann. Außerdem zeigt der Film das Leben mit einer lebensverkürzenden Herzerkrankung in allen Facetten.

Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen einen wunderbaren Film erleben zu dürfen und stehen gerne im Anschluss für Fragen rund um die Ambulante Kinder-und Jugendhospizarbeit Miltenberg als Ansprechpartner zur Verfügung.

Jedes Jahr zum 1o.o2. begehen wir deutschlandweit den

Tag der Kinderhospizarbeit,

machen mit grünen Bändern des Deutschen Kinderhospizverein e. V. und Aktionen aufmerksam, um betroffenen Familien zu zeigen, dass sie nicht alleine sind.

Sie erhalten das Band mit Ihrer Eintrittskarte zum Film!

Wir freuen uns, wenn auch Sie dabei sind.

 

 

Foto: Constantin Filmverleih

Alles Gute für das neue Jahr 2019!

Danken möchten wir allen, die unsere Arbeit durch Spenden, Aktionen, geschenkte Zeit, kreative Ideen und durch ganz viel persönliches Engagement ermöglichen. Ohne Sie und Euch wäre unsere Arbeit nicht möglich.

Der Kinder- und Jugendhospizverein wünscht ein gutes, neues Jahr!

 

 

Foto: Sommerfest 2018

Zehn neue Ehrenamtliche beim AKHD Miltenberg

Den Erfahrungsbericht zum vorangegangenen Befähigungskurs finden Sie hier.

Sommerfest am 22.07.2017

Mit Unterstützung des Rotary Clubs Miltenberg veranstalteten wir am 22.07. unser erstes Sommerfest für alle Familien und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen unseres Dienstes im Schlosspark vor den Diensträumen in Kleinheubach.

Eröffnet wurde die Feier mit toller Livemusik durch Herrn Balling, Musiklehrer des Gymnasiums in Amorbach und Frau Nina Hartig, ehemalige Schülerin.

Wir durften einige Läufer des Lauftreffs Trennfurt und Freunde der Kinderhospizarbeit auf unserem Gelände begrüßen und verabschiedeten alle mit guten Wünschen zum WIKA- Firmen Marathon, der zeitgleich in Klingenberg stattfand. Alle Läufer machten sich geschmückt mit den grünen Kinderhospizbändern und mit einer kleinen Staffelfahne mit dem Logo des Deutschen Kinderhospizvereins für uns auf den Weg und an den Start, um so ihre Solidarität mit den betroffenen Familien zu zeigen und um die Ambulante Kinder-und Jugendhospizarbeit im Landkreis Miltenberg bekannter zu machen. Eine tolle Verbundenheit! Herzlichen Dank an alle Läufer, die für uns gestartet sind!

Am frühen Nachmittag besuchte uns Lilly Chapeau mit Ihrem Mann Clemens Bauer und ihrem kleinen Pferd Silver unsere Feier. Alle Kinder, Jugendlichen und junge Erwachsenen durften das kleine Pferd streicheln und wer sich traute mit Möhrenscheiben füttern. Es war unglaublich bewegend die Reaktionen zu sehen und ganz ehrlich, auch wir Erwachsenen hatten unsere Freude.

Bei Spielen auf der Wiese und Riesenseifenblasen hatten alle ihren Spaß und genossen die gemeinsame Zeit.

Wir wurden mit frisch Gegrilltem verwöhnt und jeder steuerte entweder einen Salat oder etwas Süßes zum Nachtisch bei.

Als besondere Überraschung durften wir zwei Spendenübergaben erleben, über die wir uns sehr gefreut haben! Vielen, vielen Dank!

Gemeinsam im Miteinander und Füreinander genossen alle einen schönen Sommernachmittag.

Herzlichen Dank an alle die bei der Vorbereitung, sowie beim Auf-und Abbau und anschließenden Aufräumen aktiv unterstützt haben, mit kulinarischen Schmankerl unser Buffett bereicherten und somit für schöne Stunden gesorgt haben. Gelebtes Team und einfach immer wieder schön zu erleben!

Weitere Bilder in der Bildergalerie!

Mit Herz und Bike - Motorradfahrt am 24.06.2017

Am Samstag, 24.6.2017 fand zum ersten Mal eine Motorradfahrt von Aschaffenburg – Miltenberg für beide Ambulanten Kinder-und Jugendhospizdienste statt.

60 Bikes sammelten sich in der Auhofstraße in Aschaffenburg, um mit den grünen Bändern des Deutschen Kinderhospizvereins e. V. ein Zeichen zu setzen und somit ihre Solidarität mit Familien, deren Kinder lebensverkürzend erkrankt sind zum Ausdruck zu bringen.

Die Fahrt ging vorbei am Dienst in Aschaffenburg. Dort wurden die Fahrer mit startenden Luftballons begrüßt. Weiter ging es durch die Stadt Aschaffenburg, dann über Obernau, Sulzbach bis zum Endpunkt zum Möbelzentrum Spilger.

Es gab viele emotionale Eindrücke.

Wir danken allen, die an der Vorbereitung und Durchführung sowie an der unkomplizierten Unterstützung am Endpunkt beteiligt waren.

Einen ganz besonderen Dank möchten wir an alle Biker aussprechen, die sich für die Ambulante Kinder-und Jugendhospizarbeit auf den Weg gemacht haben.

Weitere Bilder in der Bildergalerie

 

Pilgern Richtung Chartres - vom 25.-28.05.2017

Auch in diesem Jahr waren wir wieder im Team mit Elternteil und ehrenamtlichen Kinderhospizbegleiterinnen pilgernd unterwegs. Unsere vierte Etappe führte in diesem Jahr von Hockenheim bis Kaiserslautern. Bei sehr heißen Temperaturen nahmen wir gerne auch Umwege in Kauf, um im kühlen, wunderschönen Pfälzerwald unserem Ziel, Chatres in Frankreich, wieder ein gutes Stück näher zu kommen.

Gestartet sind wir vor vier Jahren in Aschaffenburg und kommen so Stück für Stück durch die schönen Landschaften Deutschlands. Im nächsten Jahr werden wir die Französische Grenze erreichen.

Den Tag lassen wir immer mit einer kleinen Impulsrunde ausklingen – in diesem Jahr haben wir ein Labyrinth angelegt, mit Dingen, die am Wegesrand, zu einem ganz bestimmten Thema, gesammelt wurden.

Weitere Bilder in der Bildergalerie.

 

Frühlingsfest am 04.03.2017 in Aschaffenburg

Unser diesjähriges Frühlingsfest fand am 04.03. im Marienstift in Aschaffenburg statt. Die wochenlange Vorbereitung hat sich gelohnt - wir sahen nicht nur die Sonne strahlen!

Zu unserer großen Freude fanden sich viele Familien mit Kindern ein und zahlreiche ehrenamtliche MitarbeiterInnen. Vielen Dank, dass Ihr diese schönen Stunden mit uns geteilt habt!

Wir begrüßen unsere neuen Team-Mitglieder, die den Kurs erfolgreich abgeschlossen haben und an diesem Tag ihr Zertifikat erhielten. Herzlich Willkommen, wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Euch!

Die Stimmung an diesem Tag hätte nicht besser sein können, die Räume waren erfüllt von Lachen und angeregten Gesprächen, Wiedersehensfreude und neuen Begegnungen.

Viele Kinder waren da, wieder liebevoll und sehr aufmerksam betreut von Mitgliedern des Leo-Clubs. Es wurde gebastelt, gemalt und gespielt, die Kids waren glücklich und ausgelassen.

Ein Highlight der Veranstaltung war der Zauberer Andreas Fleckenstein, der nicht nur die Kinder staunen ließ. Mit großen Augen und ungläubigen Blicken verfolgten auch die Erwachsenen die magischen Momente, in denen der Zauberer alle Anwesenden austrickste. Wir hatten einen Riesenspaß und haben so gelacht, dass wohl kaum ein Auge trocken blieb. Die Show war eine große Bereicherung des Nachmittags.

Später brachte eine Kapelle mit hervorragender Musik eine gelöste Stimmung in die Räume.

Natürlich wurden wir auch bestens mit Essen und selbstgebackenen Kuchen versorgt.

Alles in allem ein wundervoller Tag, wieder hervorragend organisiert von unseren Koordinatorinnen und vielen HelferInnen.

Unser herzlicher Dank gilt allen Familien und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen, allen Mitgliedern des Leo-Clubs und überhaupt allen, die da waren und zum Gelingen unseres Festes beigetragen haben. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass bei uns ZUSAMMENHALT groß geschrieben wird. Danke!

Bilder findet Ihr in der Bildergalerie.

 

10. Befähigungskurs erfolgreich abgeschlossen

Bericht unserer neuen ehrenamtlichen Mitarbeiterin Svenja Vill.

26.10.2016 - Feierliche Eröffnung unserer neuen Räume in Kleinheubach.


 

Am 26.10.2016 feierte der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Miltenberg seine Eröffnungsfeier. Zur Einweihung kamen viele Familien und ehrenamtliche Mitarbeiter/Innen, geladene Gäste sowie zahlreiche Interessierte.

Mit feierlichen Eröffnungsreden durch den Geschäftsführer des Deutschen Kinderhospizvereins e.V., Herrn Gierse sowie unserer Schirmherrin Erbprinzessin Dr. Stephanie zu Löwenstein, durch den 2. Bürgermeister von Kleinheubach, Herrn Hornich, durch Landrat Herrn Scherf, den Bürgermeister der Stadt Miltenberg, Herrn Demel und durch den Bundestagsabgeordneten Herrn Alexander Hoffmann wurden die Familien des Dienstes im Landkreis Miltenberg willkommen geheißen und die ehrenamtliche Tätigkeit unserer Mitarbeiter aus den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg gewürdigt und wertgeschätzt.

Vertretungen der Familien aus beiden Landkreisen berichteten über die Entwicklung der Ambulanten Kinder- und Jugendhospizarbeit in diesen Landkreisen während der letzten Jahre.

Musikalisch umrahmten Schüler der Johannes-Hartung-Realschule Miltenberg unter der Leitung von Herrn Knapp die Feier und begeisterten die Anwesenden.

Nach einem Luftballonstart mit guten Wünschen für die zu begleitenden Familien ging es anschließend von der 'Alten Vinothek' in die neuen Diensträume. Hier fanden Begegnungen und Austausch statt und die Räume konnten besichtigt werden.

Kulinarisch wurden alle durch ein Buffet der Rotary-Damen Miltenberg verwöhnt und dabei durch unsere ehrenamtlichen Kinderhospizbegleiter aus beiden Landkreisen mit 'Leckereien im Glas' und Kuchen unterstützt.

Der Rotary-Club Miltenberg und Rotaract Club Churfranken unterstützten mit viel Manpower rund um die Feier.

Herzlichen Dank an alle, die dazu beigetragen haben, diesen Tag für die zu begleitenden Familien im Landkreis Miltenberg, deren Kinder lebensverkürzend erkrankt sind, zu einem besonderen Tag werden zu lassen.

Weiter Bilder finden Sie in unserer Bildergalerie.

08.-09. Oktober 2016 -Team-Wochenende für alle ehrenamtlichen MitarbeiterInnen

Team-Wochenende Oktober 2016

Am 08. und 09. Oktober fand unser jährliches Team-Wochenende im Bildungshaus Schmerlenbach statt.

Der Samstag begann um 8.00 Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück, bei dem unsere Freude auf die Begegnungen und den bevorstehenden Austausch an jedem der schön gedeckten Tische spür- und hörbar war.

Neben den Koordinatorinnen waren über 20 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen vertreten und wir begannen nach dem Frühstück mit der OPI-Auswertung (Offenheit, Partnerschaftlichkeit und Integration). Wieder souverän geleitet von unserer Referentin Theresa Risse ließen wir das vergangene Jahr Revue passieren und jeder hatte in dem geschützten Raum die Möglichkeit, über seine Erfahrungen zu berichten und Rat und Unterstützung zu erhalten.

Nach dem Mittagessen hatten wir etwas Freizeit, die wir nach Belieben nutzen konnten. Unsere Koordinatorinnen hatten sich natürlich auch etwas ausgedacht, um das stundenlange Sitzen zu kompensieren und 2 Fitness-Trainerinnen organisiert, die uns ein bisschen auf Vordermann (-frau) brachten, was allen Teilnehmern gut gefallen hat.

Danach gingen wir voller Elan wieder an die OPI-Auswertung und konnten auch bis zum Abend konzentriert dabei bleiben.

Nach dem Abendessen fand die mittlerweile traditionelle Jenga-Boom-Olympiade statt, bei der es auch in diesem Jahr eine neue Gewinnerin gab, die das Bonsai-Bäumchen bis zum nächsten Team-Wochenende mit nach Hause nehmen durfte.

Sonntags ging es nach dem Frühstück weiter mit der geistigen Arbeit. Es wurde schwerpunktmäßig über die Kraftquellen gesprochen, die uns die Arbeit in den Familien ermöglichen. Es war sehr interessant zu hören, wie unterschiedlich doch die Quellen sind, aus denen wir unsere Kräfte erhalten.

In der Abschlussrunde wurde wieder übereinstimmend die vorbildliche Begleitung durch unsere Koordinatorinnen hervorgehoben, der achtsame und respektvolle Umgang miteinander und die Freude, die die Arbeit in den Familien und im Team jedem einzelnen bringt.

Ein großes DANKESCHÖN an Claudia, Christine, Tanja und Silke für die gute Organisation dieses Wochenendes, die, für uns ehrenamtliche Teilnehmer unsichtbar, sicher über Wochen viel Zeit in Anspruch genommen hat.

Auch unsere Referentin Theresa Risse hat wieder hervorragende Arbeit geleistet und uns liebevoll und kompetent durch die Themen geführt. Danke, Theresa.

Last but not least - Am Sonntag Nachmittag verabschiedeten wir unsere liebe Christine Ries, die sich nach einigen Jahren als Koordinatorin aus dieser Position zurückgezogen hat und nun wieder im Ehrenamt in die Familien geht, was für uns ein Verlust und für die Familien, in die sie als Begleitung geht, mit Sicherheit eine große Bereicherung ist.

Wenn eine Tür sich schließt, öffnet sich eine neue: Herzlich willkommen, Silke Horstkotte, als neue Koordinatorin in unserem Aschaffenburger Dienst. Wir sind sicher, dass Du das sehr gut machen wirst und freuen uns, dass Du da bist.

Ein paar Bilder von dem Wochenende findet Ihr in der Bildergalerie.

 

04.10.2016 - Beginn unseres neuen Befähigungskurses

Wir freuen uns, dass sich wieder mehr als 10 interessierte Menschen aus den Landkreisen Miltenberg und Aschaffenburg zu einem neuen Befähigungskurs angemeldet haben.

Der Kurs startet am 04.10.2016 um 18 Uhr im Ambulanten Dienst Aschaffenburg, Goldbacher Str. 39.

Informationen über den Erinnerungsgarten

10.02.2016 Tag der Kinderhospizarbeit

Am 10.02., dem Tag der Kinderhospizarbeit, werden uns in diesem Jahr zahlreiche grüne Bänder ins Auge stechen. Viele Menschen zeigen durch das Präsentieren des Bandes ihre Solidarität mit lebensverkürzt erkrankten Kindern und ihren Familien.

Aktionen im Landkreis Aschaffenburg/Miltenberg zum 10.02:

Landkreis Aschaffenburg:

Bäckerei Bickert (Großostheim) mit Filialen,

Bäckerei Hench (Aschaffenburg) mit Filialen,

Bäckerei Pfarr (Schöllkrippen),

Bäckerei Christ (Alzenau),

Stadtwerke,

Polizisten mit ihren Privatautos,

Gemeindeverwaltungen in Schöllkrippen und Mömbris,

Augenklinik Aschaffenburg,

Bahnhofsapotheke,

Fa. Bayer,

 

Landkreis Miltenberg:

Bäckerei Bickert,

Konditorei Hench,

Apotheke,

Gesundheitsamt,

Landrat H. Scherf teilt Bänder am politischen Aschermittwoch aus.

 

Zeigen Sie allen Familien mit lebensverkürzt erkrankten Kindern Ihre Solidarität, indem Sie das grüne Band (Sie erhalten es im Büro unseres Dienstes in Aschaffenburg) als Zeichen der Verbundenheit z. B. an Fenstern, Autoantennen oder Bäumen zu befestigen.

Das gemeinsame Band soll die betroffenen Familien mit Freunden und Unterstützern symbolisch verbinden.

 

SEIEN SIE DABEI UND UNTERSTÜTZEN SIE UNSERE WERTVOLLE AUFGABE!

Wenn Sie mir über die Aktion "grüne Bänder zum Kinderhospiztag" erfahren möchten, folgen Sie bitte dem Link.

Zwei Tage voller Emotionen und Impulse

– Der AKHD Aschaffenburg/MIL fährt zum 6. Kinderhospizforum nach Essen -

In den Morgenstunden des 13.11.15 machten sich betroffene Eltern, drei Koordinatorinnen sowie Ehrenamtliche Begleiterinnen unseres Dienstes auf den Weg zum 6. Kinderhospizforum.  Alle zwei Jahre findet dieses statt und steht unter einem Leitfaden.

Der diesjährige – unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe – hieß:

 „Lebensfreude, Lebensbrüche, Lebensfülle – Wege entstehen beim Gehen“

Das Kinderhospizforum  ist die europaweit größte Fachtagung und der Deutsche Kinderhospizverein e. V. hatte in diesem Jahr 100 Referenten und 450 Teilnehmer im Haus der Technik zu Gast.

Eine Plattform für Information, Erfahrungsaustausch und Vernetzung, für eine gegenseitige Stärkung und Ermutigung, um sich gemeinsam für Achtung der Würde und Unantastbarkeit der erkrankten Kinder und Jugendlichen einsetzen zu können.

Dies wurde in zahlreichen Foren, Workshops und Vorträgen immer wieder zum Ausdruck gebracht, unter anderem auch durch authentische Erfahrungen von Kindern, Jugendlichen und Eltern.

Hier ein wirklich nur kleiner Auszug dessen, was an Themen zur Auswahl stand:

Wie kann eine Begleitung in den Familien vertrauensvoll gestaltet werden?

Welche Bedeutung haben Kraftquellen wie Humor und Achtsamkeit, Hoffnung und Vertrauen, Glück und Trost im Alltag?

 Wie kann eine gute und würdevolle Begleitung am Ende des Lebens gelingen? 

Es wurde diskutiert, ausgetauscht, geredet und gelacht. Alle, die dort waren, konnten für sich, für ihre Begleitung in den Familien, für ihren Alltag, für ihre Arbeit ganz viele Impulse und Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Wir wünschen uns sehr, auch beim 7. Kinderhospizforum im November 2017 wieder dabei sein zu können.

Schlossführung in Kleinheubach

Am 10.10.2015 durften Familien, die durch den Ambulanten Kinder-und Jugendhospizdienstes Aschaffenburg/Miltenberg begleitet werden, in den Genuss einer exklusiven Schlossführung in Kleinheubach kommen. Unsere Schirmherrin  Dr. Stephanie Erbprinzessin zu Löwenstein ließ es sich nicht nehmen und führte gemeinsam mit ihrem Schwiegervater Alois Konstantin Fürst zu Löwenstein durch die wundervollen Räume von Schloss Kleinheubach. Alle lauschten den wirklich spannenden Geschichten des Fürsten, der uns schnell mit in eine andere Zeit nahm. So manch einer wäre gerne dabei gewesen, als er mit Fürstin Gracia Patricia von Monaco im kleinen Tanzsaal Rock’n Roll tanzte, da diese einen flotteren Tanzstil bevorzugte. Berührend auch die Geschichte, als man im Krieg das rote Leder von der Wand eines Saals löste, um daraus Lederhosen anzufertigen, damit die „Buben aus dem Ort“ etwas zum Anziehen hatten. Im Marmorsaal machte uns Fürst Löwenstein auf ein Deckengemälde aufmerksam, auf der Pocahondas neben dem Indianerhäuptling Montezuma zu sehen ist, eines der wenigen Gemälde, auf der das berühmte Indianermädchen abgebildet ist. Lebendige Geschichte – wirklich sehr beeindruckend. Das Highlight für unsere Kinder war sicherlich die Rutschpartie mit dem Fürsten an der Hand, der uns mit seiner Kondition beeindruckte, seitlich an der Sandsteintreppe hinunter.

Für mich selbst aber wirklich der schönste Moment:

Im Treppenhaus als Koordinatorin gegenüber der Galerie zu stehen und unsere Familien mit ihren Kindern in den Rollis dem Fürsten lauschend zuhörend zu sehen - das hat mich tief berührt. Alle konnten Teil eines Ganzen sein – diese Momente gibt es sicherlich selten und sind daher wirklich kostbar.

Tanja Munzinger-Rust

Wir, als ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst, setzen uns schon seit mehr als 3 Jahren mit unseren zu begleitenden Familien und unseren ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen für eine „Spezialisierte ambulante palliative pädiatrische Versorgung  = SAPPV“ am bayerischen Untermain ein. Die gesetzliche Grundlage hierfür ist schon lange geschaffen. Alle Grundlagen der Finanzierung sind vorhanden; am bayerischen Untermain gibt es Ärzte, Pflegekräfte, Psychologen und Bürokräfte, die sofort die Arbeit mit einem bestimmten Stundenkontingent beginnen könnten… - Aber was fehlt, ist eine Trägerschaft für dieses Vorhaben! Unfassbar!

In allen unterschiedlichsten Zusammenkünften mit Persönlichkeiten, um dieses Projekt auf Kurs zu bringen, gab es in den vergangen 3 Monaten weiterbringende Treffen mit den Landtagsabgeordneten Martina Fehlner, Thomas Mütze und nicht zuletzt mit Judith Gerlach. Sie ist mit unserem Dienst schon lange Zeit verbunden und an unserer Seite! Frau Gerlach war es auch, die eine Einladung der besonderen Art aussprach, um dieses Thema weiter in die Politik zu tragen: Eine Einladung in Schloss Oberschleißheim zum Sommerempfang der bayerischen Landtagspräsidentin Barbara Stamm am 21.07.2015!

Wir fühlten uns sehr geehrt als Vertreter all unserer Familien und ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen, an diesem Fest teilnehmen zu können! Unermüdlich haben wir viele Kontakte geknüpft und auf die Problematik der fehlenden Palliativversorgung für Kinder und Jugendliche am bayerischen Untermain eindringlich hingewiesen!

Auf diesem Wege kommt gerne der Link zur passenden Broschüre der bayerischen Staatsregierung, die alle Punkte zusammenfasst:

http://www.bestellen.bayern.de/application/stmug_app000018?SID=1718094278&ACTIONxSETVAL%28artdtl.htm,APGxNODENR:333177,AARTxNODENR:333181,USERxARTIKEL:artlist1.htm%29=Z

Es gibt Bundesländer, die diese wichtigen Teams flächendeckend umgesetzt haben. Für Bayern sind sechs solcher Teams vorgesehen und erst drei realisiert: in Erlangen, Amberg und München.

Aber wo bleibt der bayerische Untermain – wo bleibt Unterfranken?!?

Wir sind im Grenzgebiet nach Hessen froh, dass das südhessische Kinderpalliativteam die eine oder andere Familie auch am bayerischen Untermain versorgen kann. Es ist jedoch nicht die Aufgabe des südhessischen Palliativteams in Bayern tätig zu sein, und aufgrund der „grenzüberschreitenden“ Versorgung ist diese Nachbarschaftshilfe oft nicht durch die Krankenkassen finanziert.

Darüber hinaus sitzt dieses Team mit uns am Runden Tisch „SAPPV in Unterfranken“, um uns jegliche Unterstützung durch ihr Fachwissen zu bieten!

Seit bald vier Jahren beschäftigen wir uns mit der Aufklärung rund um das Thema Kinderpalliativteam und hospizliche Versorgung bei Kindern & Jugendlichen, die eine lebensverkürzende Erkrankung haben.

Konkret wurde nun die Frage der Trägerschaft an das Klinikum Aschaffenburg gestellt. Dies wurde übermittelt vom SPD Stadtratsmitglied in Aschaffenburg Erika Haas, die als Familie schon Kontakt mit unserem Dienst hatte. Letzte Woche erreichte uns die Nachricht von Frau Haas, dass die Geschäftsführerin des Klinikum Aschaffenburg ein SAPPV vorerst ablehnt mit der Begründung, keinen ambulanten Versorgungsauftrag zu haben. Für uns alle unfassbar!

Wie kann es sein, dass deutschlandweit viele Kliniken eine SAPPV in Trägerschaft bieten?

Wenn man nur für kurze Zeit in die Familiensituationen eintauchen darf, in der ein oder sogar zwei lebensverkürzend erkrankte Kinder leben, die in einer palliativen Situation keine Chance auf eine adäquate palliative Versorgung zu Hause haben werden, dann versteht man diese ablehnende Haltung nicht.

Ist es nicht unsere Pflicht, uns für die lebensverkürzend erkrankten Kinder einzusetzen?

Gemeinsam sind wir stark und können was erreichen!?!?!

Wir freuen uns auf jede Unterstützung!

Landkreis Miltenberg unterstützt Kinder- und Jugendhospizverein

Mit dem Ankauf eines großformatigen Bildes (Duplikat/Originale sind unverkäuflich), gemalt von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzenden Krankheiten, unterstützt der Landkreis Miltenberg in Person von Landrat Jens Marco Scherf die Arbeit des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Aschaffenburg/Miltenberg mit seiner Schirmherrin Dr. Stephanie Prinzessin zu Löwenstein. Das farbenfrohe Bild wird an einer öffentlich gut zugänglichen Stelle im Landratsamt Miltenberg zu sehen sein.

 

Ein Erinnerungsgarten für Aschaffenburg

- Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Aschaffenburg/Miltenberg macht sich für dieses Projekt stark -

Schon seit  geraumer Zeit  wünschen sich die zu begleitenden Familien unseres Dienstes einen Erinnerungsgarten in der Stadt Aschaffenburg. Dieser Ort soll allen Familien der Stadt und des Landkreises zugänglich sein, deren Kinder verstorben sind.   

Ein Platz für  Familien, die ein Kind verloren haben - ein Platz mit entsprechender Ruhe und Rückzugsmöglichkeit in der Natur – aber auch ein Ort, Gleichgesinnte zu treffen um in Austausch zu kommen und zu spüren, dass man in der Trauer nicht allein ist. Ein Garten mit Symbolen, die in der Trauerbegleitung wichtige Elemente sind. In die bestehende Natur eingefügt, ausschließlich mit  Naturmaterialien.

Jetzt ist es soweit: der Erinnerungsgarten entsteht neben dem Altstadtfriedhof in Aschaffenburg auf einem Areal des Schwesterngartens.

In Kooperation mit dem städtischen Gartenbauamt,  einer stadtansässigen großen Gartenbaufirma, Familien und Ehrenamtlichen Mitarbeitern des Kinder- und Jugendhospizdienstes konnten bereits  Ideen in die Tat umgesetzt werden.

Die Gartenbaufirma stellte eine Gartenarchitektin zur Verfügung, die die Ideen und Vorstellungen eines Erinnerungsgartens in das bestehende Gelände einpasste. Erdbewegungen wurden anschließend von dem städtischen Gartenbauamt  durchgeführt.  Ein eigener Weg führt direkt zum Erinnerungsgarten.  Familien und ehrenamtliche Mitarbeiter bepflanzten gemeinsam mit dem Chef der Großgärtnerei und einigen seiner Mitarbeiter mehrere Paletten an Pflanzen.

Ein Ort entsteht, der entsprechende Ruhe und eine Rückzugsmöglichkeit in der Natur bietet. Sitzmöglichkeiten werden noch geschaffen, die einladen, ungestört seinen Erinnerungen nachzugehen. Aber auch ein Platz, wo man Menschen begegnen kann, die das gleiche Schicksal teilen, um mit ihnen in Kontakt zu kommen, und gemeinsam um ein verstorbenes Kind zu trauern. Denn Trauer vergeht nicht – sie verändert sich!

Das Projekt des Kinder- und Jugendhospizdienstes beinhaltet noch viel Arbeit, Zeit und Engagement. So soll noch ein angedeutetes Flussbett entstehen, als Symbol für den Lauf des Lebens. Es soll die Möglichkeit geschaffen werden, von den Trauernden individuell gestaltete Steine auf dem Areal abzulegen, als Symbol der nichtvergänglichen Erinnerung. Die angepflanzten Stauden, Gräser und Blumen sollen das Wachstum, aber auch die Vergänglichkeit darstellen.

Wir sind dankbar  für all die Anteilnahme und Unterstützung, die wir bisher schon für dieses Projekt erfahren durften. Zuversichtlich sind wir,  dass der Erinnerungsgarten im Sommer 2015  zeitlich abgeschlossen sein wird und damit ein besonderer Garten des Andenkens und der Erinnerung in Aschaffenburg geschaffen worden ist. 

10.02 Tag der Kinderhospizarbeit

Hören Sie rein in das Interview des Bayerischen Rundfunks zum Tag der Kinderhospizarbeit. Unser Dienst stand Rede und Antwort!!

http://www.br.de/radio/bayern2/bayern/regionalzeit-franken/kinderhospizverein-aschaffenburg-miltenberg-100.html

Bewegtes Teamwochenende

Am 04./05.10.2014 fand in der Bildungsstätte Neckarelz in Mosbach das diesjährige, von den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen freudig erwartete Teamwochenende des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Aschaffenburg-Miltenberg statt.

Nach der frühen Anreise am Samstag und einem Frühstück ging es mithilfe einer externen Psychotherapeutin sofort an die OPI-Auswertung (Offenheit, Partnerschaftlichkeit, Integration) für das gesamte Jahr. Was lief gut, was lief schlecht, wo gibt es Verbesserungsbedarf in der Kommunikation und im Umgang mit den Koordinatorinnen, den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen  sowie den begleiteten Familien. Insgesamt wurde festgestellt, dass in unserem ambulanten Dienst ein sehr respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander stattfindet, weshalb der Dienst außerordentlich gut funktioniert und viel bewegt hat.

Nach einem kleinen Nachmittagsspaziergang und dem Abendessen wurde bei bester Laune die Jenga-Olympiade aus dem letzten Jahr fortgeführt und der "Wanderpokal" (ein Bonsai-Bäumchen) fand einen neuen Gewinner. Während des Wettbewerbs wurden zur allgemeinen Freude Bilder großer Veranstaltungen aus dem vergangenen Jahr gezeigt.

Am Sonntag vormittag wurden die ehrenamtlichen Kollegen u.a in die Bedienung einer PEG-Sonde eingewiesen. Außerdem wurden viele allgemeine Themen, den Dienst betreffend, besprochen, u.a. die im nächsten Jahr stattfindende 25-Jahr-Feier des Deutschen Kinderhospizvereins.

Nach dem Mittagessen ging es Richtung Darmstadt, wo die Teilnehmerinnen die Gelegenheit bekommen sollten, die Intensiv-Pflegeeinrichtung Bärenstark, in der ein begleitetes Kind des Dienstes untergebracht ist, zu besichtigen. Dies sollte den Abschluss eines wieder einmal sehr gut organisierten Wochenendes bilden. Leider musste dies verkehrstechnisch abgesagt werden, da sich auf der Autobahn nichts mehr bewegte. Trotzdem waren die Teilnehmerinnen mit dem Wochenende rundum zufrieden und haben viel Energie für das kommende Jahr und die kommenden Aufgaben getankt und mitgenommen.

Grussworte unserer Schirmherrin Dr. Stephanie Prinzessin zu Löwenstein

Liebe Kinder und Jugendliche, Geschwister, Mütter und Väter!

Liebe Verwandte und Freunde der großen Hospizfamilie in und um den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst in und zwischen Aschaffenburg und Miltenberg!

 

Mit stiller Freude über einen gemeinsamen Weg an Ihrer und Eurer Seite nehme ich 2014 die Schirmherrschaft Eurer Gemeinschaft an und hoffe Eure und Ihre besondere Welt nach Euren und Ihren Wünschen vielfältig vertreten zu können, damit noch mehr Menschen im Schulterschluss mit der „großen kleinen Hospizfamilie“ in guten und in schlechten Zeiten mit viel Kraft und Motivation Freude erleben und Leid teilen.

Jeder Mensch braucht andere Menschen und für diese Selbstverständlichkeit möchte ich Sie unterstützen.

Leben und Sterben sind die besondersten Prozesse von uns, schwer erklärlich und doch jedermanns Tatsache. Durch den plötzlichen Unfall meines Ehemanns 2010 komme ich seinem Wunsch nach die Löwensteinschen Betriebe zu führen und kann daher nicht als Kinderchirurgin (meinem eigentlichen Beruf) arbeiten. Meine 4 Kinder haben ihren Vater sehr geliebt und vermissen ihn unendlich. Im Frieden mit seinem Leben und Tod sind wir ansonsten eine lebensfrohe Familie, dankbar für Erinnerungen und offen für Erlebnisse.

Mein Elternhaus in Brenken-Nordrhein Westfalen habe ich ebenso eher unkompliziert, aber demütig vor der Schöpfung Gottes  und allen Geschenken des Himmels erleben dürfen. Meine Mutter hat mir den Weg zur Medizin (und auch zur Promotion über Vitamine) als ehemalige Praxishelferin geöffnet, mein Vater ist Unternehmer in seinem Land- und Forstwirtschaftlichen Betrieb, wie es mein Mann in unserem Betrieb war.

Der lange Name spiegelt die lokale Geschichte wieder und erinnert an die Löwensteinsche Regierung, die im vorletzten Jahrhundert schrittweise durch die demokratischen Beschlüsse zum Glück abgelöst wurde. Heute gibt es keine Prinzessinnen in Deutschland mehr, aber der Name blieb.

Nach meinem Abitur in NRW habe ich in Cambridge Englisch gelernt und in Kiel und Wien Medizin studiert, immer mit dem Ziel Kinderchirurgin zu werden. Meinen Mann habe ich in Düsseldorf bei einer Freundin kennen gelernt und wir haben nach 2 Monaten schon gewusst, dass wir zusammen bleiben wollen und gerne viele Kinder hätten. Unsere beiden großen Kinder wurden in Norwegen geboren, als wir dort 3 Jahre lebten. Nachdem wir zurück nach Deutschland zogen und den Familienbetrieb übernahmen kamen die beiden Kleineren in Frankfurt auf die Welt. Heute leben wir 5 in Laudenbach und fühlen uns dort sehr wohl.

In der Zukunft möchte ich noch viel mehr über das Leben, andere Menschen und die Natur lernen und mich ganzheitlich hilfreich einbringen. Im Bewusstsein, dass auch mein Sterben ganz nah und ganz fern sein kann freue ich mich über kleine gute Momente insbesondere, wenn sie gemeinschaftlich erlebt werden. Das Sommerfest 2014 wird ein Höhepunkt werden,

Eure und Ihre Dr. Stephanie Prinzessin zu Löwenstein

Interview der Knabenrealschule Aschaffenburg mit Claudia Bauer-Herzog

http://knabenrealschule.com/Spendenaktion%20musAbend.html

Ge(h)zeiten - Wir pilgern Richtung Chartres ......

29.05.2014 - 01.06.2014

 

Der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst Aschaffenburg/Miltenberg geht pilgern!

Während eines Teamwochenendes vor zwei Jahren wurde thematisch mit der Symbolik eines Labyrinthes gearbeitet. Die Faszination dieses Symboles lies uns zur Kathedrale nach Chartres schielen.

Das Labyrinth von Chartres befindet sich in der Kathedrale von Chartres in Frankreich. Das im 13. Jahrhundert erbaute Labyrinth aus schwarzen und grauen Steinplatten ist im Fußboden der Kathedrale eingearbeitet. Es misst über 12 Meter im Durchmesser und ist ein 261,50 m langer Weg, der sich durch 11 konzentrische Kreise und 34 Kehren, zum Zentrum windet. Die Anzahl der Steinplatten, die den Weg bilden, wird nach offizieller Darstellung der örtlichen Bauhütte, mit 273 angegeben. Labyrinthe sind keine Irrgärten. Sie haben einen einzigen, verschlungenen Weg, der auf möglichst langer Strecke vom Startpunkt zum Ziel führt.

Wir fühlten uns motiviert und so kam es am 29.5. zum Start der ersten Schritte – Richtung Frankreich. Mit 15 ehrenamtlichen Kolleginnen machten sich die Koordinatorinnen Christine Ries und Claudia Bauer-Herzog mit der Koordinatoren Kollegin aus dem Dienst in Unna, Annette Weber, auf den Weg um dieses Vorhaben zu begleiten. Spirituelle Impulse, Gesprächsangebote, Grenzerfahrungen, Teambildung, Rücksichtnahme, unterschiedliche Laufgeschwindigkeiten, Gespräche mit Passanten, Fußbalsam…..all das begegnete uns und half uns die täglichen 15 – 25 km zu schaffen.

Vier Tage liefen wir mit der eigens entworfenen Hospizfahne von Aschaffenburg nach Miltenberg. Die Wege führten durch Spessartwälder, an Weinbergen entlang, durch Ortschaften und auf eine wunderschöne Klosteranlage – den Engelberg, wo 612 Stufen bewältigt werden durften, um dann die Aussicht und ein kühlendes Getränk genießen zu können!

Mit viel Freude beim Pilgern wurde die Arbeit des ambulanten Kinder-und Jugendhospizdienstes in die Öffentlichkeit getragen.    

Am 14.05.2015 werden wir gut erholt und perfekt vorbereitet zur nächsten Etappe starten. Bis Chartres in Frankreich sind es noch 800 km, und die wollen geschafft werden.

 

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Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Miltenberg

Schlosspark 6

63924 Kleinheubach

Telefon: 09371 / 660 68 51
Telefax: 09371 / 948 90 94

E-Mail: miltenberg(at)deutscher-kinderhospizverein.de 

www.akhd-miltenberg.de

Spendenkonto

 

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IBAN: DE51 7965 0000 0501 4286 19

SWIFT-BIC: BYLADEM1MIL

 

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SWIFT-BIC: GENOD1MIC

 

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Ansprechpartner vor Ort:

Tanja Munzinger-Rust, Koordinationsfachkraft

Katja Neuberger-Ebert, Mitarbeiterin