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Angebote für Familien mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die lebensverkürzend erkrankt sind

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Begleitung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzender Erkrankung

Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst <br>Kassel/Nordhessen

Standort Fritzlar

Herzlich willkommen

auf den Seiten des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Kassel-Nodhessen am Standort Fritzlar.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie vieles über den Dienst, seine Mitarbeiter/-innen und seine Arbeit, über anstehende Termine und Aktionen und vieles mehr.

Bitte klicken Sie auf Ihr Interessengebiet, Sie werden dann zu den Informationen weitergeleitet.

Den Flyer des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Kassel/Standort Fritzlar können Sie hier als PDF herunterladen.

Seit Mai 2019 unterhält der Deutsche Kinderhospizverein einen ambulanten Dienst am Standort Fritzlar im Gesundheitszentrum (Am Hospital 11). Seine Wurzeln hat er im  Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Kassel-Nordhessen. Die Idee dahinter: Für Familien mit einem Kind, das an einer lebensverkürzenden Erkrankung leidet, sollte es auch im Schwalm-Eder-Kreis und dem Landkreis Waldeck-Frankenberg eine wohnortnahe Versorgung geben. In kurzer Zeit hat sich der Dienst in Fritzlar und Umgebung sehr gut etabliert und viele Unterstützer gefunden. Die Schrimherrschaft bei der Eröffnungsfeier hatte Landrat Winfried Becker übernommen. Einen ersten Befähigungskurs für ehrenamtliche Mitarbeiter absolvierten 15 Teilnehmer - und alle blieben am Ball und können nun in die Begleitung von erkrankten Kinder, deren Familien und Geschwister gehen.

Hauptamtlich wird die Arbeit in Fritzlar von Koordinatorin Birgitta Priester geleitet, während der Bürozeiten unterstützt von Manuela Starke. Um die Öffentlichkeitsarbeit kümmert sich Heinz Rohde.

 

 

Begleitung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzender Erkrankung

Der DKHV e.V. begleitet Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Diese Erkrankungen wie beispielsweise Mukopolysaccharidose (MPS), Progeria, Tay-Sachs-Syndrom oder andere Stoffwechselerkrankungen verkürzen die Lebenserwartung.

Die Kinder, ihre Geschwister und Eltern können ab der Diagnose auf ihrem Lebensweg begleitet werden. Das Leben mit all seinen Facetten, das Sterben und die Zeit nach dem Tod der Kinder stehen dabei im Fokus der Arbeit.

Die Kinder- und Jugendhospizarbeit versteht sich als Teil eines interdisziplinären Teams, das unter anderem aus pädiatrischer Palliativversorgung und Pflege besteht.

Der DKHV e.V. brachte ab 1990 das erste deutsche Kinderhospiz auf den Weg, welches 1998 in Olpe eröffnet wurde, und stärkt die Kinderhospizarbeit in Deutschland.

Was ist eine lebensverkürzende Erkrankung?

Liebe Familien,

Ihr Kind erhielt die Diagnose, dass seine Erkrankung die Lebenserwartung verkürzt. Die Diagnosestellung, dass ein Kind eine lebensverkürzende Erkrankung hat, stellt betroffene Familien vor eine neue Lebenssituation und damit verbundene Herausforderungen.

Wir begleiten Kinder mit den unterschiedlichsten Krankheitsbildern (z.B. Mukopolysaccharidose, Progeria,...). Auf den folgenden Seiten wollen wir Ihnen die Unterstützungsmöglichkeiten der Kinderhospizarbeit darstellen und Sie über die vielfältigen Angebote der Kinderhospizarbeit in Deutschland informieren. Sie können an den Erfahrungen und unterschiedlichen Lebenswegen anderer betroffener Familien teilhaben.

Im Deutschen Kinderhospizverein sprechen wir nicht von kranken Kindern, todkranken Kindern, schwerkranken oder sterbenskranken Kindern. sondern stets von Kindern mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Denn während beispielsweise "lebensbegrenzt" vor allem die Lebensgrenzen und ggf. begrenzten Fähigkeiten des Kindes betont, bezieht sich der Begriff „lebensverkürzend“ ausschließlich auf eine verkürzte Lebenserwartung. Wir möchten die Kinder vor allem in ihren Möglichkeiten bestätigen und nicht auf ihre Grenzen beschränken.

Und auch wenn am Ende das Sterben und der Tod der Kinder stehen, so ist davor noch viel Leben. Als Verein möchten wir den betroffenen Familien ab der Diagnose, im Leben wie im Sterben und über den Tod des Kindes hinaus zur Seite stehen!

Eröffnungsfeier mit emotionalen Momenten

Zu Eröffnungsfeier des neuen Büros im Fritzlarer Gesundheitszentrum (Am Hospital 11) begrüßte Koordinatorin Birgitta Priester zahlreiche Ehrengäste, darunter Landrat Winfried Becker, der die Schrimherrrschaft für die Veranstaltung übernommen hatte. Unter den Gästen waren auch Anette Heßler und ihr Sohn Julian. Sie berichteten über Thalia, ihre Tochter beziehungsweise seine Schwester, die mit einer lebensverkürzenden Erkrankung zur Welt kam und mit sechs Jahren starb. Ehrenamtliche Mitarbeiter des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes hatten sie lange begleitet. Ein emotionaler Moment, über den die HNA ausführlich berichtete.

https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/fritzlar-ort45393/emotionales-ehrenamt-hospizdienst-fuer-kinder-und-jugendliche-in-fritzlar-12316735.html

Mit vollem Elan ins Ehrenamt

Die neuen ehrenamtlichen Mitarbeiter sind: Birgit Krahl (Bad Zwesten), Manuela Zeiß (Borken), Nils Stickel (Naumburg), Michaela Fritsch (Edermünde), Anne Bayer (Homberg), Barbara Kretschmann (Gudensberg), Heike Höhmann-Noll (Gudensberg), Frank Schmettke (Guxhagen), Susanne Gatzke (Bad Zwesten), Bärbel Meyer (Borken), Gerd Fröhlich (Gudensberg), Marion Mette (Fritzlar) und Sarah Füller (Bad Emstal).

 

 

Voller Elan und Motivation gehen sie in ihr neues Ehrenamt: 13 Teilnehmer bewiesen Durchhaltevermögen und absolvierten am Standort Fritzlar des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes den ersten Befähigungskurs.

Wer Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und ihre Familien begleiten möchte, braucht eine fundierte Ausbildung. Die Absolventen beschäftigen sich mit Themen wie Tod und Trauer, der eigenen Endlichkeit, aber auch Kommunikation und rechtliche Grundlagen. In dem 70-stündigen Kurs ging es auch darum, wie man gemeinsam mit den Kindern eine erfüllte Lebenszeit gestaltet und sie nach Kräften fördert. Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung erreichen oft nicht das Erwachsenenalter.

Die ehrenamtliche Arbeit des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes zielt auch darauf ab, die Familien zu entlasten und Geschwisterkinder zu begleiten. Sie ermöglicht Eltern ein kleines Stück Freiheit. Zwei bis drei Stunden in der Woche nehmen sich ehrenamtliche Mitarbeiter Zeit für die erkrankten Kinder, die Geschwister, deren Familie und Angehörige. Sie hören zu, sind einfach nur da, um mit dem erkrankten Kind zu spielen, zu singen oder mit ihm spazieren zu gehen und eine schöne gemeinsame Zeit zu verbringen.

Der Standort Fritzlar des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes war im Mai im Gesundheitszentrum eröffnet worden. Das dazugehörige Gebiet umfasst den Schwalm-Eder-Kreis und den Kreisteil Frankenberg.

 

Bereits seit längerem im Team unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter sind Susanne Diederich, Ramona Diehl, Siegmar Henkes, Ilona Krukow, Gabriele Pohlmann, Marlie Spoelstra und Manuela Starke. 

Kooperation mit Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg geplant

Wir verfolgen die gleichen Ziele und wollen künftig stärker zusammenarbeiten: Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst mit seinem Standort in Fritzlar und die Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg. Nach einem sehr angenehmen und konstruktiven Gespräch am Dienstag, 22. September, war schnell klar, dass sich die Angebote der beiden Vereine ideal ergänzen würden. Die Kinderkrebshilfe unterstützt seit vielen Jahren Familien krebskranker Kinder mit Sach- und Hilfsmitteln, gewährt Zuschüsse, ermöglicht Freizeiten und erfüllt Herzenswünsche. Eine ambulante Begleitung lebensverkürzend erkrankter Kinder, ihrer Eltern und Geschwister, wie sie der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst anbietet, gibt es jedoch nicht. "Wir könnten uns hervorragend ergänzen", meinte denn auch Thomas Berg, langjähriger Vorsitzender der Kinderkrebshilfe Waldeck-Frankenberg. In der öffentlichen Darstellung und bei Veranstaltungen wollen sich beide Seiten unterstützen, die Familien sollen auf die jeweiligen Angebote aufmerksam gemacht werden. Das klang sehr vielversprechend.

Michaela Fritsch im Vorstand des Trauer- und Hospiznetzwerks

Das Foto zeigt von links Marianne Schettkat, Dr. Reinhard Trolp, Michaela Fritsch, Petra Schwermann, Petra Hochschorner und Werner Wieland. 

 

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst ist jetzt auch im Vorstand des Trauer- und Hospiznetzwerks Schwalm-Eder vertreten. In einer Mitgliederversammlung am Mittwoch, 9. September 2020, wurde Michaela Fritsch in das Gremium gewählt. 26 Gruppen und Initiativen aus dem Bereich der Hospizarbeit sowie aus der Trauerbegleitung gehören dem Zusammenschluss an, den es im Schwalm-Eder-Kreis seit fast zehn Jahren gibt.

Eine spezielle Position bekleidet Michaela Fritsch nicht, die Aufgaben werden intern im Vorstandsgremium verteilt. Es zeichnete sich aber ab, dass sie sich voraussichtlich um die Öffentlichkeitsarbeit kümmern wird. Der Verein will die Außendarstellung verbessern, sich aber auch um einen stärkeren Austausch der Gruppen untereinander sowie die Weiterbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter kümmern. Das zehnjährige Bestehen soll im kommenden Jahr möglichst mit einer Musikveranstaltung gefeiert werden, sofern es die Corona-Pandemie zulässt. 

An der Spitze des Trauer- und Hospiznetzwerks steht die Diplom-Psychologin Petra Hochschorner von der Hospizgruppe Felsberg/Melsungen. Sie hatte den Vorsitz von Dr. Reinhard Trolp übernommen, der die Arbeit aber aus gesundheitlichen Gründen beendet hatte. Er wurde in der Mitgliederversammlung verabschiedet.

Dem Vorstand gehören neben Petra Hochschorner und Michaela Fritsch noch Marianne Schettkat, Petra Schwermann (Geschäftsführerin des Diakonischen Werks) und Werner Wieland an. 
Dekan Christian Wachter stelle in der Mitgliederversammlung die Kirchenkreis-Reform vor, die dazu geführt hat, dass die drei bisherigen Kirchenkreise zu einem zusammengeschlossen wurden. Vertreter der Hospizgruppen äußerten die Bedenken, dass sie in diesem größeren Gebilde  nicht mehr mit ihrer eigenen Identität wahrgenommen werden. 

Michaela Fritsch erhielt Bundesverdienstkreuz für Arbeit in Rheumaliga

In einer würdevollen und ansprechenden Feier - noch dazu unter Einhaltung aller Corona-Regeln – hat Michaela Frisch den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Ausgezeichnet wurde sie am Freitag (21. August) in Grifte für ihr jahrzehntelanges, ehrenamtliches Engagement in der Rheumaliga. Seit einem Jahr ist sie aber auch eine von uns und bringt sich im Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Fritzlar ein. Deshalb dürfen auch wir ein wenig stolz sein, eine so engagierte Mitstreiterin in unseren Reihen zu haben. Die Glückwünsche des Fritzlarer Dienstes überbrachten Koordinatorin Birgitta Priester und Heinz Rohde.

Im Alter von zwei Jahren erkrankte Michaela Fritsch an Rheuma, einer Volkskrankheit, unter der Millionen von Menschen in Deutschland leiden. Trotz aller Schmerzen und Einschränkungen ließ sie aber nicht zu, dass die Krankheit in ihrem Leben die Oberhand behält. Voller Tatkraft und positiver Energie kämpft sie gegen die rheumatische Erkrankung an und teilt ihre Erfahrungen mit anderen Betroffenen. Schon im Alter von 21 Jahren wurde sie Landessprecherin junger Rheumakranker, seit elf Jahren ist sie Vorsitzende der Rheumaliga Kassel. Aber auch in vielen anderen Bereichen auf Landes- und Bundesebene wird ihre Stimme gehört.

Oft war und ist sie die Jüngste. Auch bei der Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz, wie Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber bei der Verleihung betonte. Die Auszeichnung werde überwiegend an Menschen in fortgeschrittenerem Alter verliehen, meinte er mit einem Augenzwinkern. „Es fällt aus dem Rahmen, wenn jemand geehrt wird, der gerade die 40 überschritten hat“, sagte er. Sich trotz einer solch schmerzhaften Erkrankung so intensiv für andere einzusetzen, koste unglaublich viel Kraft und könne daher nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Respekt und Anerkennung zollten auch der Bundestagsabgeordnete Dr. Edgar Franke und Edermündes Bürgermeister Thomas Petrich. „Ihre lebensbejahende und lebensfrohe Art imponiert mir“, sagte Franke. Und Thomas Petrich meinte: „Wir waren uns gar nicht bewusst, dass wir eine so engagierte Frau in unserer Gemeinde haben.“

Die Laudatio hielt der Rheumatologe Dr. med. Walter Hermann, der auch Präsident der Rheumaliga Hessen ist. Die Diagnose Rheuma sei erst einmal ein Hammerschlag für Betroffene und ihre Familien, sagte er. Selbsthilfegruppen hätten in dieser Situation einen hohen Stellenwert. Mit ihrer positiven Ausstrahlung, mit Energie und Tatkraft habe Michaela Fritsch vielen anderen Mut gemacht und ihnen Orientierung gegeben. Mit hohem zeitlichem Aufwand habe sie Veranstaltungen organisiert, Vorträge gehalten und auf das Thema in Fachpublikationen sowie in Funk und Fernsehen aufmerksam gemacht.

„Nimm dein Leben selbst in die Hand“, lautete schon in jungen Jahren das Motto von Michaela Fritsch.  Dies ist auch der Wahlspruch der Rheumaliga. Patienten würden ausgebildet, um dann in Selbsthilfegruppen zu vermitteln, wie es ist, mit der Krankheit zu leben, sagte der stellvertretende Bundesgeschäftsführer der Rheumaliga, Karl Cattelaens. Durch ihr Engagement und ihre lebensbejahende Art sei Michaela Fritsch ein Vorbild für viele andere.

Und die Geehrte selbst nutzte die Gelegenheit, um auf die Sorgen und Nöte der Rheumaliga in der Corona-Krise aufmerksam zu machen. „Die Rheumaliga steht finanziell mit dem Rücken an der Wand. Alle Angebote sind gestoppt worden. Vor allem die Finanzierung des für Betroffene so wichtigen Funktionstrainings stehe auf der Kippe“, sagte sie.

 

Dirk Schaller spendet 2000 Euro an Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Fritzlar

Spendenübergabe im Friseurstudio Schaller in Homberg: Das Foto zeigt von links Marlie Spoelstra, Anne Bayer, Dirk Schaller und Heinz Rohde.  

 

Der Homberger Dirk Schaller ist ein Multitalent - bekannt als Friseurmeister, Schlagersänger und Eventmanager. Bei alldem ist er aber auch ein sozial engagierter Mensch, der sich trotz Coronakrise und vielen Einschränkungen für andere einsetzt. Für seine an Krebs erkrankte Mitarbeiterin Sela Gebre Medhin veranstaltete er beispielsweise ein Benefizkonzert und organisierte eine sehr erfolgreiche Spendenaktion. Und auch den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst unterstützt er mit einer großzügigen Spende von 2000 Euro. Die offizielle Spendenübergabe fand jetzt im Friseurstudio Schaller in Homberg statt. Marlie Spoelstra, Anne Bayer und Heinz Rohde berichteten von der Arbeit des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes, der seit Mai 2019 auch am Standort Fritzlar ein Büro unterhält. Für dieses Büro soll auch die Spende verwendet werden. Der Dienst ist nämlich im Fritzlarer Gesundheitszentrum aus beengten Räumen in der 2.  Etage ins Erdgeschoss umgezogen und benötigte noch einiges an Einrichtungsgegenständen, die mit der Spende von Dirk Schaller angeschafft werden konnten. Dafür sagt der Ambulante Kinder- und Jugendhosizdienst herzlichen Dank. 

Pfandaktion der Firma Rite Hite zugunsten des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes

Mit einer Pfandaktion unterstützt die Volkmarser Firma Rite Hite den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst am Standort Fritzlar. Das Unternehmen gehört zu den Weltmarktführern in den Bereichen Verladestellentechnik, Industrietore, Sicherheitsbarrieren, HVLS-Ventilatoren und vielen Produkten, die zur Verbesserung von Sicherheit, Schutz, Produktivität, Energieverbrauch und Umweltkontrolle beitragen. Die Rite-Hite GmbH mit Hauptsitz in Volkmarsen ist die Tochter des amerikanischen Mutterunternehmens Rite-Hite Holding in Milwaukee. Das Unternehmen hat deutschlandweit 160 Mitarbeiter, davon etwa 70 am Standort Volkmarsen. Zum Kundenstamm gehören die Logistikbranche, die Lebensmittelindustrie, die Pharmaindustrie und viele weitere. Neben den unternehmerischen Zielen hat es sich Rite Hite zur Aufgabe gemacht, die Regionen und Gemeinden, in denen die Firma ansässig ist, zu unterstützen. So wurde man auf den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst aufmerksam, der sein Büro zwar in Fritzlar hat, der aber nicht nur im Schwalm-Eder-Kreis, sondern auch im Landkreis Waldeck Frankenberg Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung begleitet. Als für den Standort Volkmarsen ein neuer Getränkeautomat für die Kantine (Foto oben) angeschafft wurde, kam man auf die Idee, die Pfandflaschen zu sammeln und den Erlös an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst zu spenden. Die Mitarbeiter waren direkt begeistert und unterstützen die Aktion. 


 

Politikerbesuch im Büro des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes in Fritzlar

 

Beeindruckt von so viel ehrenamtlichem Engagement: Heidemarie Scheuch-Paschkewitz (rechts) von der Landtagsfraktion "Die Linke" besuchte das Büro des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes in Fritzlar. Unser Foto zeigt sie von links mit Anne Bayer und Marlie Spoelstra.

 

Mit vielen Fragen zur Arbeit des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizvereins besuchte Heidemarie Scheuch-Paschkewitz kürzlich das Büro unseres Dienstes in Fritzlar. Die Schwalmstädterin gehört für die Fraktion "Die Linke" dem Hessischen Landtag an und ist kommunalpolitisch auch im Kreistag des Schwalm-Eder-Kreises tätig. Koordinatorin Birgitta Priester erläuterte unter anderem anhand einer Videopräsentation die Arbeit des Ambulanten Kinder-  und Jugendhospizdienstes, die überwiegend von ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen wird. Aus der Praxis berichteten die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Anne Bayer und Marlie Spoelstra. Heidemarie Scheuch-Paschkewitz zeigte sich beeindruckt von so viel Engagement und sagte ihre Unterstützung zu. Unter anderem stellte sie eine Spende von 500 Euro in Aussicht.

Ursulinenschüler spendeten Klassenkasse

Das Foto zeigt von links Anna Hess, Elternsprecher Thomas Wolff, Koordinatorin Birgitta Priester sowie Tatiana Pfläging 

 

In ihrer Klassenkasse hatten die Schüler der 7 R2 der Fritzlarer Ursulinenschule aus dem vergangenen Jahr noch einen stattlichen Betrag übrig. Da der Klassenverband in dieser Form nicht weiter besteht, stand jetzt die Frage an, wie das Geld verwendet werden sollte. Statt es an die 23 Schülerinnen und Schüler zurückzuzahlen, kam man auf die Idee, den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdioenst am Standort Fritzlar finanziell zu unterstützen. Elternsprecher Thomas Wolff und die Mütter Anna Hess und Tatiana Pfläging überreichten der Koordinatorin des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes, Birgitta Priester, jetzt einen Betrag von 350 Euro. Dort ist das Geld sehr willkommen, denn die Arbeit des Dienstes finanziert sich überwiegend durch Spenden.

Kinder aus Böddiger verkauften Selbstgebasteltes zugunsten des Kinderhospizvereins

 

 

Böddiger. Kinder wissen meist sehr gut, wo Hilfe nötig ist. Für sieben Mädchen und Jungen aus Böddiger gilt das auf jeden Fall. Seit Jahren beteiligen sie sich mit einem kleinen Stand in der Kirche am Weihnachtmarkt in dem Felsberger Stadtteil und spenden die Einnahmen aus dem Verkauf von selbst Gebasteltem an wohltätige Zwecke. Zuletzt kamen dabei 375,60 Euro zusammen. Der Kirchenvorstand stockte den Betrag um 100 Euro auf, die aus dem Verkauf von Waffeln stammen. Das Geld wurde jetzt an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst übergeben, der seit Mai 2019 ein Büro in Fritzlar unterhält. 

Ehrenamtliche Mitarbeiter des Hospizdienstes besuchen Kinder, die an einer lebensverkürzenden Erkrankung leiden. Sie entlasten die Eltern und kümmern sich auch um Geschwisterkinder. Das Einzugsgebiet ist groß, es umfasst den gesamten Schwalm-Eder-Kreis und den Landkreis Waldeck-Frankenberg. Entsprechend groß ist der Aufwand.

Für die Kinder aus Böddiger, die zwischen zehn und 13 Jahre alt sind, ist es Ehrensache, dass sie jedes Jahr für den Weihnachtsmarkt basteln. Ihr Ehrgeiz wachse von Jahre zu Jahr, berichtet eine Mutter, und meist gäben sie sich nicht eher zufrieden, bis auch das letzte Stück an den Mann oder die Frau gebracht ist. Begonnen hatte alles vor einigen Jahren auf einem Geburtstag, als sich die Kinder mit Basteln beschäftigten. Die Idee entstand, die Ergebnisse der Bastelaktion beim Weihnachtsmarkt zu verkaufen.

Mit den Einnahmen haben die Mädchen und Jungen inzwischen schon die Flüchtlingshilfe, die Aktion Advent der HNA und die Sanierung der Kirche in Böddiger unterstützt. Für den Friedhof wurde eine neue Ruhebank angeschafft.

Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst ist sehr froh über die Spende, denn die Arbeit wird überwiegend durch Spenden finanziert. Unter anderem muss ein Büro als Anlaufstelle sowie ein Dienstwagen für die weiten Fahrten in den beiden Landkreisen unterhalten werden.

 

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Am Hospital 11
34560 Fritzlar

Telefon.: 05622 / 919 499-0
Telefax:  05622 / 919 499-2
Mobil:    0160 / 934 311 05

E-Mail: fritzlar(at)deutscher-kinderhospizverein.de

Bürozeit: Mittwoch 09:00 - 12:00 Uhr und 14:30 - 16:00 Uhr

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