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Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Frankfurt/Rhein-Main

1500 km Fahrradtour zum 30jährigen Jubiläum des DKHV e.V.

Zum 30jährigen Jubiläum des DKHV e.V. startet der ehrenamtliche Mitarbeiter Thomas Meier (AKHD Bonn) am 01. August 2020 eine große Fahrradtour. Dabei besucht er die 24 Dienste des DKHV. Startpunkt ist Bonn, von wo aus es dann über Siegburg, Hannover und andere Dienstorte nach Frankfurt geht. Ziel ist es, den DKHV e.V.und sein 30jähriges Jubiläum noch stärker in das öffentliche Bewusstsein zubringen. Warum der August? Am 30. August sollte ursprünglich eine Jubiläumsfeier als großes Familienfest am Vereinssitz in Olpe stattfinden. Diese Form der Feier fällt nun leider Corona zum Opfer. Die Tour dagegen nicht–am 30. August ist Zieleinlauf in Olpe!

Im Video erfahren Sie mehr! 

Internationaler Tag der Pflege

Olpe, 12.05.2020 – Die Diagnose, dass das eigene Kind lebensverkürzend erkrankt ist, stellt das komplette Leben einer Familie auf den Kopf. Mit dem fortschreitenden Krankheitsverlauf werden neben einer engmaschigen, medizinischen Versorgung, häufig intensive Pflegemaßnahmen notwendig. Diese übernehmen zu großen Anteilen Familienangehörige. Je nach Pflegegrad auch unterstützt von Pflegediensten. Die Sorgen und Nöte, wie das Beschaffen und Bevorraten von ausreichend Hilfsmitteln und Schutzkleidung, sind für die Eltern kein Neuland.

Zum „Internationalen Tag der Pflege" will der Deutsche Kinderhospizverein e.V. darauf aufmerksam machen und ruft dazu auf, sich mit den Familien zu solidarisieren. Denn insbesondere jetzt, wo alle Menschen eine Phase der häuslichen Isolation erleben - verbunden mit großen Einschränkungen von Kontakten, Unternehmungen und Reisen - ist es nachvollziehbar, wie der Alltag bei den betroffenen Familien überwiegend seit vielen Jahren stattfindet.

Eine Familie, die der Verein bereits seit einigen Jahren begleitet, bringt es auf den Punkt: 
Das Kind nicht einfach in die KiTa schicken können? – Unser Alltag.
Nur einmal in der Woche einkaufen gehen können? - Unser Alltag.
Mundschutz tragen? - Wiederkehrender Alltag.
Existenzängste wegen Betreuung/Bedürfnissen der Kinder? – Unser Alltag.
Angst vor Infektionen der Atemwege? –Unser Alltag.
Deshalb für Wochen am Stück das Haus kaum verlassen, Menschenmengen meiden? – Unser Alltag.
Kein Urlaub oder dabei von den Entscheidungen anderer abhängig sein? - Unser Alltag.

„Wir freuen uns sehr, dass es für den Großteil der Bevölkerung bald wieder „normal" weiter gehen kann - aber vergesst uns nicht. Eure Ausnahme ist unser „Normal".
(Tanja Wenzel und Boris Brückner, Eltern eines lebensverkürzend erkrankten Kindes)

Natürlich fehlen den Familien ebenso die Nähe zu Angehörigen und Freunden, eine Umarmung und persönlichen Begegnungen mit anderen Betroffenen. Zudem fällt seit Wochen ein Großteil der entlastenden Angebote weg, wie etwa die zahlreichen Begegnungsangebote und ambulanten Begleitungen durch den Kinderhospizverein, sowie auch stationäre Aufenthalte in den Kinderhospizen.
Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es dann auch noch häufiger zu Ausfällen bei den Pflegediensten, so dass immer öfter die Eltern bei der Versorgung ihrer erkrankten Kinder auf sich gestellt sind. Dass pflegende Angehörige praktisch in den gleichen Räumlichkeiten arbeiten und wohnen ist dabei eine zusätzliche Herausforderung. Es gibt keinen „Dienstschluss" und die Bedürfnisse der weiteren Familienmitglieder wie Geschwister und Ehepartner müssen häufig in den Hintergrund rücken.
Daher ist es wichtig, eine verlässliche und kompetente Entlastung durch qualifizierte Pflegefachkräfte zu gewährleisten. Allerdings mangelt es hier seit vielen Jahren an einer flächendeckenden Versorgung, was leider mit einem immer wiederkehrenden Personalwechsel in den Familien verbunden ist.

Hier appelliert der Deutsche Kinderhospizverein auch weiterhin an die entsprechenden Vertretungen aus Politik und Verbänden, sich für diesen wichtigen Berufsstand noch stärker einzusetzen und mehr Menschen dafür zu begeistern.

Zum Verein:
Der Deutsche Kinderhospizverein e.V. (DKHV e.V.) wurde 1990 von betroffenen Familien gegründet. Er thematisiert die Lebenssituation, das Sterben und den Tod von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer lebensverkürzenden Erkrankung.
Der DKHV e.V. ist Wegbereiter der Kinderhospizarbeit in Deutschland. Mit 24 ambulanten Kinder- und Jugendhospizdiensten an 29 Standorten bundesweit begleitet und unterstützt der Verein Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit einer lebensverkürzenden Erkrankung und deren Familien. Der DKHV e.V. mit Sitz in Olpe (NRW) beschäftigt über 130 hauptamtliche und mehr als 1.000 ehrenamtliche Mitarbeitende. Unter dem Dach des DKHV e.V. bietet die Deutsche Kinderhospizakademie jährlich mehr als 50 Seminar-, Begegnungs- und Bildungsangebote für betroffene Familien, ehrenamtliche Begleiter und Interessierte an.
Es ist die Aufgabe des Vereins, die Kinder- und Jugendhospizarbeit und deren Strukturen zu stärken.

Bildunterschrift:
Tanja Wenzel und Boris Brückner mit ihrem Sohn Samuel
© Deutscher Kinderhospizverein e.V.

10.4.2020 - Tag der Geschwister

 Olpe, 9. April 2020

Wenn ein Kind lebensverkürzend erkrankt ist, betrifft das alle in der Familie. Auch für die Geschwister ist die Situation belastend, denn sie müssen sich schon früh mit Verlust, Sterben und Tod auseinandersetzen. Gleichaltrige zu finden, die ihre Lebenssituation verstehen und mit ihnen offen über ihre Fragen und Gefühle zu sprechen, ist daher von großer Bedeutung. Der Deutsche Kinderhospizverein (DKHV) e.V. begleitet die Geschwister in dieser schwierigen Lebenslage - auch und insbesondere zu Zeiten der Corona-Krise. Die "Geschwister im Deutschen Kinderhospizverein" haben kreative Ideen, sich zu vernetzen und gegenseitig zu unterstützen. In einem Kurzfilm, der am heutigen Tag der Geschwister veröffentlicht wird, machen sie sich gegenseitig Mut, sich zu stärken und zu vernetzen. "Dieser kommt zur rechten Zeit, denn ich bekomme immer wieder Anrufe von Geschwistern, die in diesen besonderen Zeiten jemandem zum Zuhören oder zum Austausch suchen", berichtet Sandra Schopen, Ansprechpartnerin für Geschwister im Deutschen Kinderhospizverein e.V.

Die Idee und die Aufnahmen für den Film entstanden im vergangenen Jahr bei einem gemeinsamen Geschwisterwochenende. Dort hatten 18 Brüder und Schwestern die Gelegenheit, zusammenzukommen, gemeinsame Erlebnisse zu machen und sich zu "ihren Themen" auszutauschen. Durch den Kurzfilm möchten sie andere Geschwister animieren, sich dem Netzwerk anzuschließen und den Kontakt zur Geschwistergruppe oder der Ansprechpartnerin für Geschwister zu suchen, denn "hier stehen wir mit unserer Lebenssituation immer im Mittelpunkt", so Patrick, Bruder einer gestorbenen Schwester.

"Viele Unterstützungsangebote fallen aufgrund der aktuellen Situation weg, was bei den Geschwistern zum Gefühl des Alleingelassens führen kann. Wir möchten dem aktiv entgegentreten, an der Seite der Geschwister sein. So werden wir uns am Tag der Geschwister in einer Videokonferenz zusammenfinden", führt Sandra Schopen aus.

"Ich finde es toll, dass die Videokonferenz so kurzfristig möglich ist. Ich wünsche mir, dass wir mit unserem Kurzfilm noch viele Geschwister erreichen und unsere Gruppe immer größer wird." (Annika, ihre Schwester ist bereits gestorben)

Der DKHV e.V. bietet Geschwistern, deren Bruder oder Schwester lebensverkürzend erkrankt oder verstorben ist, die Mögichkeiten zu Austausch, Begegnung und Vernetzung. Dies geschieht unter anderem in den ambulanten Kinder- und Jugendhospizdiensten des Vereins, über Angebote der Deuschen Kinderhospizakademie und über die Ansprechpartnerin für Geschwister.

Den Film finden Sie unter: www.deutscher-kinderhospizverein.de/ansprechpartnerin-fuer-geschwister/

 

 

Geschwistertreffen

Regelmäßig treffen sich Kinder und Jugendliche, deren Geschwister lebensverkürzt erkrankt oder gestorben sind, zum Geschwistertreffen. Dabei steht der Austausch untereinander im Fokus. Bei den regelmäßigen Treffen, die durch Kreativangebote und andere Aktivitäten begleitet werden, können sie sich über gemeinsame Themen und Erfahrungen austauschen. 

Unsere Arbeit als Kinderhospizdienst 2019 - Leben, begleiten, lachen, nachdenken

Als ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst begleiten wir lebensverkürzend erkrankte Kinder und Jugendliche im häuslichen Umfeld. 2019 hatten wir viele gute Begegnungen mit "unseren" Familien.

Wir unterstützen die Familien im Alltag, haben aber auch besondere Familienaktionen über das Jahr verteilt im Angebot.

                   

Im Sommer 2019 waren wir wider auf dem Johanneshof-Pferdehof bei Familie Philipp im Spessart. Eine gelungene Auszeit für die Eltern und ihre Kinder, mit viel Raum für Gespräche und Begegnungen. 

Unsere Familientreffen sind immer ein schöner Event für alle. Darüber hinaus möchten wir die Vernetzung der Familien untereinander fördern. Dieses Jahr waren wir zweimal in der Alten Fasanerie in Hanau-Kleinauheim. Alle Kinder hatten Freude daran, die Tiere zu füttern - wenn sie sich dann endlich getraut haben ;-)

      

 

Ein Wunsch der Väter war es, ein Wochenende mit den Geschwistern der erkrankten Kinder zu verbringen, uns so hat im Mai das erste "Väter-Geschwister-Wochenende" stattgefunden.

 

Ein Ziel der Kinderhospizarbeit ist es, Sterben und Tod in der Gesellschaft zu enttabuisieren. Daher bieten wir für die Grundschulen eine spezielle Projektwoche, "Hospiz macht Schule", rund um das Thema "Krankheit, Leid, Tod, Traurig-Sein und Sterben" an, die dieses Jahr erstmalig an einer Frankfurter Grundschule durchgeführt werden konnte. 

Unser AKHD finanziert sich zu mehr als 70% aus Spenden. Daher sind wir für jede Unterstützung dankbar. Auch dieses Jahr haben uns viele Menschen unterstützt - vielen herzlichen Dank!

            

6. Adventskalender zugunsten der AKHDs Frankfurt/Rhein-Main und Hanau von Michael Apitz unterstützt

Foto: Michael Apitz (FOTO APITZ, www.apitz-art.de)

Bereits zum 6. Mal gibt es in diesem Jahr den Adventskalender zugunsten der Kinder- und Jugendhospizdienste in Frankfurt und Hanau. Auch der Zeichner der Eintracht-Comics Michael Apitz unterstützt in diesem Jahr den Kalender.

"Es ist mir eine Freude, den Kalender mit fünf Büchern der "Adlerträger" zu unterstützen", sagt er.

Die ehrenamtliche Mitarbeiterin Petra Bickermann und ihre Schwester Anja Nickel haben in den vergangenen Monaten wieder zahlreiche Firmen und Unternehmen angeschrieben und um Sachspenden für "ihre Herzensangelegenheit", den Adventskalender, gebeten. Bei den Gewinnen handelt es sich um über 650 Sachpreise und Gutscheine der Spender von "Aachener Printen und Schokoladenfabrik H. Lambertz GmbH & Co. KG" über das "Galli-Theater" bis zu den "Zwei-Bags" im Gesamtwert von über 18000€. Jeder verkaufte Kalender nimmt an der Verlosung teil und kann täglich gewinnen. Er ist ab dem 1.11.2019 nach telefonischer Rücksprache (069-90553779) für 12 € beim Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst (AKHD) Frankfurt/Rhein-Main oder dem AKHD Hanau (06181-9526960) erhältlich.

 

Wir haben einen Paten - Mike Klemt ist unser Fraport-Pate

Mike Klemt von Fraport ist mit der Fraport-Patenschaftsaktion für dieses Jahr unser Pate. Fraport unterstützt uns mit 1000 € im Rahmen der Patenschaft.

Herzlichen Dank an unseren Unterstützer!

Der Dienst finanziert sich überwiegend durch Spenden.

Unsere Mailadresse für Paypal: frankfurt(at)deutscher-kinderhospizverein.de

Den Flyer des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Frankfurt/Rhein-Main können Sie hier als PDF herunterladen.


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Hanauer Landstr. 48
60314 Frankfurt am Main

Telefon: 069 / 90 55 37 79
Telefax: 069 / 90 55 37 58

E-Mail: frankfurt(at)deutscher-kinderhospizverein.de

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BLZ: 500 502 01
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