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Pressemitteilung zum Tag des Ehrenamtes 2019

„Stark in der Gemeinschaft“ – Das besondere Ehrenamt im Deutschen Kinderhospizverein e.V. -

Olpe, 05. Dezember 2019. Kinder- und Jugendhospizarbeit - das ist menschliche Zuwendung und eine persönliche Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit Krankheiten, die ihre Leben verkürzen. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen für Gespräche zur Verfügung und unterstützen. Sie geben im Deutschen Kinderhospizverein sowohl ihre Zeit als auch ihre Persönlichkeit in die Begleitung der Familien ein.

„Ein Ehrenamt zu übernehmen ist nicht nur eine Ehre, sondern für viele wird es auch Teil eines Lebensabschnittes. Sich für eine so wichtige Sache und wichtige Aufgabe wie der Kinder- und Jugendhospizarbeit einzusetzen, das gibt etwas sehr Wertvolles, nämlich Sinn“, sagt Geschäftsführer Martin Gierse anlässlich des „Internationalen Tag des Ehrenamtes“.

Die ehrenamtlichen Begleiterinnen und Begleiter sind in ihrer anspruchsvollen Aufgabe nie allein. Als Teil eines großen Vereins stehen mehr 1.000 ehrenamtliche und über 130 hauptamtliche Mitarbeiter*innen hinter ihnen. Sie werden kostenlos vom Deutschen Kinderhospizverein in einem rund 100-stündigen Befähigungskurs qualifiziert, in ihrer Arbeit fachlich stets begleitet und zu vielen interessanten Themen fortgebildet.

Starke Gemeinschaft im Ehrenamt

Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bilden eine starke Gemeinschaft im Deutschen Kinderhospizverein.  
Einer von ihnen ist Wolfgang Brünker. Er begleitet einen jungen Erwachsenen im Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Düsseldorf, begleitet Kinder und Jugendliche bei Ferienbegegnungen und Familienseminaren der Deutschen Kinderhospizakademie und ist Mitglied des Ehrenamtsrates des DKHV e.V.:  
„Hier mache ich immer neue und beglückende Erfahrungen. Meiner Meinung nach wird die Gesellschaft immer egoistischer, da mache ich nicht mit. Meine Aufgabe ist es einfach da zu sein, mich hinzusetzen, zuzuhören und mitzumachen, bei dem, was möglich ist. Meine Lebenserfahrung, mein Charakter und meine Mentalität, alles wird hier gefordert. Das macht unglaubliche Freude. Ich fühle mich als Teil einer starken Gemeinschaft in der Kinder- und Jugendhospizarbeit, darauf bin ich stolz. Wir haben sogar einen eigenen Ehrenamtsrat, der den Vereinsvorstand berät und hier Gehör findet. Auch der rege Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen ist mir sehr wichtig, denn dort entsteht eine ganz spezielle Verbindung zwischen uns und wir lernen voneinander.“

Langfristig an der Seite der Familien bleiben können

„Ohne unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht es nicht. Wir sind davon überzeugt, dass ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit nur über das Ehrenamt erfolgen kann. Ein solches Amt und diese Arbeit ist unbezahlbar. Um den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzender Erkrankung sowie ihrer Familien weiterhin langfristig das Versprechen geben zu können, an ihrer Seite zu sein, suchen wir stets Menschen mitten aus der Gesellschaft, die bereit sind sich langfristig zu engagieren. Dazu bedarf es keinerlei Vorqualifikationen“, sagt Martin Gierse.

Ehrenamt in der Kinder- und Jugendhospizarbeit

Mehr als 1.000 Ehrenamtliche begleiten derzeit in 24 ambulanten Kinder- und Jugendhospizdiensten des DKHV e. V. an 29 Standorten bundesweit Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihre Familien ab dem Zeitpunkt der Diagnose. Im Leben, im Sterben und darüber hinaus. 
Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hören zu, gehen mit den Kindern spazieren, spielen mit ihnen, unterstützen und fördern sie bei und mit ihren Möglichkeiten. Sie sind Gesprächspartner für Eltern, Geschwister und die Kinder. Krankheit, Trauer, Tod und Abschied sowie der Alltag mit einem erkrankten Kind haben so einen Ort.

 

 
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Deutscher Kinderhospizverein e.V.

In der Trift 13
57462 Olpe

Telefon: 0 27 61 / 94 12 90
Telefax: 0 27 61 / 94 12 9-60

E-Mail: info(at)deutscher-kinderhospizverein.de

 
 

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