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Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert besucht den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Dresden

Der Chef vom Dresdner Rathaus will den AKHD Dresden unterstützen, in der Öffentlichkeit mehr wahrgenommen zu werden.

Oberbürgermeister Dirk Hilbert besucht den AKHD Dresden

Zu einem ersten Kennenlernen kam der Dresdner Stadtchef Dirk Hilbert am 19. Januar 2023 in den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst (AKHD) Dresden an den Fetscherplatz. Die drei Koordinatorinnen Ulrike Richter, Susanne Wetzel und Doreen Zschocke konnten dem Oberbürgermeister und Amtsleiterin Kerstin Zimmermann die Hintergründe und Aufgabenfelder des Dienstes erläutern, der seit 2006 in Trägerschaft des Deutschen Kinderhospizvereins in Dresden aktiv ist. Der AKHD Dresden begleitet Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit lebensverkürzender Erkrankung sowie deren Familien in Dresden und einem Umkreis von 50 Kilometern.

Ehrenamtliche Begleitung der Familien

Mit am Tisch saß auch Wolfram Schnelle, der sich seit fünf Jahren als Ehrenamtler für den AKHD engagiert. „Mir war eigentlich nicht klar, was mit diesem Ehrenamt auf mich zukommt“, erinnert er sich. Erst mit dem intensiven Vorbereitungskurs vor Beginn der ehrenamtlichen Tätigkeit hätte er sich mit der Thematik auseinandergesetzt und war schließlich davon überzeugt, sich hier ehrenamtlich zu engagieren.

Bevor die Ehrenamtlichen mit ihrer Aufgabe - der praktischen Begleitung der Familien - beginnen, ist ein 100-stündiger qualifizierter Vorbereitungskurs zu absolvieren. Er ist die Voraussetzung für eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Kinder- und Jugendhospizarbeit.

Wichtig war dem Team des AKHD im Gespräch mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert, den Verein mit breiter Unterstützung bekannter zu machen, damit vor allem betroffene Familien von dem Angebot der psychosozialen Begleitung erfahren. Darüber hinaus soll durch eine intensivere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit erreicht werden, dass mit dem Wort Hospiz nicht der unmittelbare Tod in Verbindung gebracht werden muss, die Begleitungen der Kinder und Jugendlichen gehen zum Teil über viele Jahre. Auch ist die Suche nach ehrenamtlichen Helfern ein wichtiges Thema für den AKHD, denn nur so kann die Begleitung auch in Zukunft gewährleistet werden. Da die Arbeit des AKHD nur durch einen geringen Teil durch die Krankenkassen finanziert wird, müssen mehr als 50 Prozent durch Spenden gedeckt werden, damit das Begleitungsangebot für die Familien kostenfrei bleibt. Auch dieses Anliegen der Spendenakquise ist mit einer größeren Wahrnehmung in der Gesellschaft einfacher umzusetzen.

Oberbürgermeister Dirk Hlbert hat dem AKHD zugesagt, sich am bundesweiten Gedenktag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar 2023 zu engagieren unds Fotos mit dem grünen Band der Solidarität in den sozialen Medien zu veröffentlichen (#tagderkinderhospizarbeit).

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