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Vom kleinen Weihnachtsbaum zur großen Spende

Als die Schülerinnen und Schüler der 7g3 der Fritzlarer Ursulinenschule auf die Idee kamen, ihr Klassenzimmer mit einer kleinen, künstlichen Weihnachtstanne zu dekorieren, hätte wohl keiner damit gerechnet, dass das der Beginn von etwas Großem werden sollte…


Es war Ende November und unter den Schülerinnen und Schülern kam weihnachtliche Vorfreude auf. Schnell war die Idee geboren, mit einem kleinen Weihnachtsbaum den Klassenraum zu dekorieren. Die Vorstellungen für den Weihnachtsschmuck waren detailliert geplant: So sollte jeder eine Weihnachtskugel mitbringen und mit dem eigenen

Namen beschriften, für die Spitze und den Stern war Klassenlehrerin Lisa Husemann zuständig. Die Bestellung wurde aufgegeben, und Anfang Dezember stand er dann da: Der Tannenbaum der Klasse 7g3.
Zu aller Freude wurde der Tannenbaum von den Eltern, die die Bestellung übernommen hatten, spendiert. Da stellte sich die Frage, was mit den schon eingesammelten 30 Euro passieren sollte. Gehen wir alle ein Eis essen? Nein, dafür ist es momentan nun wirklich viel zu kalt! Stecken wir das Geld in die Klassenkasse? Nein, momentan können wir ja doch nichts unternehmen! So kam der Gedanke auf, das Geld zu spenden. Zwischen drei Alternativen wurde abgestimmt und der glückliche Gewinner war der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst in Fritzlar.

Als feststand, dass das Geld gespendet wird, war die Bereitschaft der Schülerinnen und Schüler und auch der Eltern, noch mehr zu spenden, angespornt. Und so wurde aus den 30 Euro für den kleinen Weihnachtsbaum eine große Spende von sage und schreibe 350 Euro für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst. Was für eine herzliche Geste in dieser so besonderen Weihnachtszeit!
Am 16. Dezember übergab Klassenlehrerin Lisa Husemann die Spende an die Koordinatorin des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes, Birgitta Priester. Sie dankte den Schülerinnen und Schülern, deren Eltern und Lisa Husemann sehr herzlich und erklärte, dass dieses Geld für die Umsetzung und Gestaltung einer Trauerecke in den Räumen des Hospizdienstes in Fritzlar genutzt werden wird.

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