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Pressemitteilung vom 04.12.18: - „Ohne euch geht es nicht“ - Deutscher Kinderhospizverein e.V. begrüßt 1.000 ehrenamtlichen Kinderhospizbegleiter -

Internationaler Tag des Ehrenamtes

Kinder- und Jugendhospizarbeit, das ist menschliche Zuwendung und eine persönliche Begleitung von Kindern und Jugendlichen mit Krankheiten, die ihre Leben verkürzen. Ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter stehen für Gespräche zur Verfügung und begleiten zuhause. Sie geben im Deutschen Kinderhospizverein sowohl ihre Zeit als auch ihre Persönlichkeit in die Begleitung der Familien ein.

„Ein Ehrenamt zu übernehmen ist nicht nur eine Ehre, sondern für viele wird es auch Teil eines Lebensabschnittes. Sich für eine so wichtige Sache wie der Kinder- und Jugendhospizarbeit einzusetzen, das gibt etwas sehr Wertvolles, nämlich Sinn“, sagt Geschäftsführer Martin Gierse anlässlich des „Internationalen Tag des Ehrenamtes“.

Die ehrenamtlichen Kinderhospizmitarbeiter und Mitarbeiterinnen sind in ihrer anspruchsvollen Aufgabe nie allein. Als Teil eines großen Vereins stehen 1.000 ehrenamtliche und über 130 hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hinter ihnen. Sie werden kostenlos vom Deutschen Kinderhospizverein qualifiziert, in ihrer Arbeit fachlich begleitet und fortgebildet.

Jede Minute, die man gibt, ist eine wertvolle Minute

In diesem Jahr durfte der Verein mit Janik Junker den 1.000 ehrenamtlichen Kinderhospizmitarbeiter begrüßen. Der 21-jährige Erzieher in Ausbildung hat den rund 100 stündigen Befähigungskurs abgeschlossen, der ihn auf seine Begleitungen vorbereitet.

„Ich finde, dass dieses Ehrenamt sich durch die Nähe, die man aufbaut, von anderen Ehrenämtern abhebt. Jede Minute, die man gibt, ist eine wertvolle Minute,“ so Janik Junker über sein Ehrenamt. Sein Umfeld hat zunächst skeptisch reagiert, als er sich für dieses Ehrenamt entschieden hat. Manche haben sich darüber Sorgen gemacht, ob er das Wissen um den Tod der Kinder verkraften kann. Doch nach seinen Erzählungen wurden die Menschen deutlich positiver und offener in Bezug auf dieses Thema.

Begrüßt wurde Janik Junker von Elvira Günther. Sie ist ebenfalls ehrenamtlich im Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Kreis Unna, dem ältesten Dienst des Deutschen Kinderhospizvereins, tätig. Die 68-jährige gelernte Altenpflegerin ist ehrenamtliche Kinderhospizbegleiterin der ersten Stunde und freut sich über den 1.000 ehrenamtlichen Mitarbeiter des Vereins. Sie begleitete seit 2005 bereits vier Kinder und Jugendliche, zwei von ihnen sind bereits verstorben. Zusätzlich ist sie auch bei Seminaren des Deutschen Kinderhospizvereins dabei.
„Nach meinem Renteneinstieg habe ich eine Beschäftigung gesucht, die sinnvoll ist.
Ich war neugierig auf das, was auf mich zukommt und die vielfältigen Angebote in der Kinder- und Jugendhospizarbeit haben mich gereizt. In all den Jahren meiner Tätigkeit  hat mich besonders berührt, wie viel ich von den Kindern und den Familien zurückbekomme. Die Fröhlichkeit der Kinder, ihr Lachen und ihre Lebendigkeit erfüllen mich und bereichern mein eigenes Leben. Besonders aber den Lebens- und Sterbe-
prozess einer Jugendlichen bis zum letzten Atemzug miterlebt zu haben, hat mich besonders bewegt“, so Elvira Günther über ihr Ehrenamt.
Sie hofft, dass auch Janik Junker viele besondere Momente in seinem Ehrenamt erfahren wird.

Langfristig an der Seite der Familien bleiben können

„Ohne unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geht es nicht. Wir sind davon überzeugt, dass ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit nur über das Ehrenamt erfolgen kann. Ein solches Amt und diese Arbeit ist unbezahlbar. Um den Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit lebensverkürzender Erkrankung sowie ihrer Familien weiterhin langfristig das Versprechen geben zu können, an ihrer Seite zu sein, suchen wir stets Menschen mitten aus der Gesellschaft, die bereit sind sich langfristig zu engagieren. Dazu bedarf es keinerlei Vorqualifikationen“, sagt Martin Gierse.

Ehrenamt in der Kinder- und Jugendhospizarbeit

1.000 Ehrenamtliche begleiten derzeit in weit über 20 ambulanten Kinder- und Jugendhospizdiensten des DKHV e. V. bundesweit Kinder und Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihre Familien ab dem Zeitpunkt der Diagnose. Im Leben, im Sterben und darüber hinaus.
Die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hören zu, gehen mit den Kindern spazieren und spielen mit ihnen. Sie sind Gesprächspartner für Eltern, Geschwister und die Kinder. Krankheit, Trauer, Tod und Abschied sowie der Alltag mit einem erkrankten Kind haben so einen Ort.

 
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57462 Olpe

Telefon: 0 27 61 / 94 12 90
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E-Mail: info(at)deutscher-kinderhospizverein.de

 
 

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