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Virtuelles Geschwisterwochenende zum Thema "Sprachlosigkeit"

Einmal im Jahr treffen sich Geschwister von lebensverkürzt erkrankten und/oder bereits verstorbenen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Köln für einen  inhaltlichen Austausch zu ihrer Lebenssituation und den damit einhergehenden Themen. So war auch für 2020 ein Wochenende zum Thema „Sprachlosigkeit“ sowie gemeinsamen Gruppenfreizeitaktivitäten und Raum für persönliche Begegnungen untereinander geplant.

Aufgrund der nach wie vor anherrschenden COVID-19 Pandemie und deren Auswirkungen auf das soziale Leben war dies nicht wie gewohnt möglich. Sich der Wichtigkeit des Austausches bewusst, planten die Leiter*innen Sandra Schopen, Hubertus Sieler und Kevin Leinbach zusammen mit einigen Geschwistern alternative Durchführungsmöglichkeiten. So entstand schließlich das erste virtuelle Geschwisterwochenende über die Videokonferenzplattform Zoom, zu dem sich 13 Geschwister im Alter von 15 - 27 Jahren trafen.

Im Vorfeld erreichte alle Geschwister ein geheimnisvolles Paket, welches erst am Wochenende zusammen aufgemacht wurden – was die Vorfreude und Spannung zusätzlich steigerte. In diesem waren unter anderem Bastelmaterialien und „Nervennahrung“ für das gemeinsame Wochenende.

In Einzelarbeitsphasen ging es um das persönliche Reflektieren und Nachdenken über den Umgang, die Haltung bezüglich Sprachlosigkeit oder Erfahrungen mit Sprachlosigkeit in Form von Liedtexten. Die Ergebnisse wurden im Plenum besprochen und anschließend in 4er Gruppen anhand von zusätzlich formulierten Fragestellungen festgehalten. Danach haben die Gruppen ihre Erträge in der großen Runde vorgestellt:

  • Sprachlosigkeit muss nicht immer etwas Negatives sein, man darf auch mal sprachlos sein.
  • Sprachlosigkeit kann sowohl Schutz für einen selbst sein, aber auch für das jeweilige
  • Gegenüber.
  • Sprachlosigkeit ist sehr situationsabhängig, es ist wichtig, wo und mit wem man sich unterhält.
  • Körpersprache und körperliche Nähe, zum Beispiel Umarmungen, können bei der Überwindung von Sprachlosigkeit helfen.

Den gesamten Austausch hier festzuhalten würde den Rahmen sprengen, aber alleine diese kurzen Einblicke lassen vermuten, wie intensiv und emotional die Gespräche teilweise waren.

Im Anschluss gestaltete jede*r für sich ein Klangmobile. Wieder in der großen Onlinerunde vereint präsentierten alle die Klangmobiles und ließen diese nacheinander erklingen. So bildete sich eine Klangkette, die ganz im Gegensatz zur Sprachlosigkeit eine*n jede*n hörbar machte.

Auch wenn diese Onlinealternative des Geschwisterwochenendes keineswegs ein vollwertiges und persönliches Seminar ersetzen kann, war es sehr intensiv und schön.

 
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