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Pressemitteilung vom 12. Mai 2020: Internationaler Tag der Pflege

Deutscher Kinderhospizverein macht aufmerksam: „Pflegerische Herausforderung, nicht nur während der Corona- Pandemie“

Die Diagnose, dass das eigene Kind lebensverkürzend erkrankt ist, stellt das komplette Leben einer Familie auf den Kopf. Mit dem fortschreitenden Krankheitsverlauf werden neben einer engmaschigen, medizinischen Versorgung, häufig intensive Pflegemaßnahmen notwendig. Diese übernehmen zu großen Anteilen Familienangehörige. Je nach Pflegegrad auch unterstützt von Pflegediensten.

Die Sorgen und Nöte, wie das Beschaffen und Bevorraten von ausreichend Hilfsmitteln und Schutzkleidung, sind für die Eltern kein Neuland.

Zum „Internationalen Tag der Pflege“ will der Deutsche Kinderhospizverein e.V. darauf aufmerksam machen und ruft dazu auf, sich mit den Familien zu solidarisieren. Denn insbesondere jetzt, wo alle Menschen eine Phase der häuslichen Isolation erleben - verbunden mit großen Einschränkungen von Kontakten, Unternehmungen und Reisen - ist es nachvollziehbar, wie der Alltag bei den betroffenen Familien überwiegend seit vielen Jahren stattfindet.

Eine Familie, die der Verein bereits seit einigen Jahren begleitet, bringt es auf den Punkt: 

Das Kind nicht einfach in die KiTa schicken können? – Unser Alltag.
Nur einmal in der Woche einkaufen gehen können? - Unser Alltag.
Mundschutz tragen? - Wiederkehrender Alltag.
Existenzängste wegen Betreuung/Bedürfnissen der Kinder? – Unser Alltag.
Angst vor Infektionen der Atemwege? –Unser Alltag.
Deshalb für Wochen am Stück das Haus kaum verlassen, Menschenmengen meiden? – Unser Alltag.

Kein Urlaub oder dabei von den Entscheidungen anderer abhängig sein? - Unser Alltag. 

„Wir freuen uns sehr, dass es für den Großteil der Bevölkerung bald wieder „normal“ weiter gehen kann - aber vergesst uns nicht. Eure Ausnahme ist unser „Normal“.
(Tanja Wenzel und Boris Brückner, Eltern eines lebensverkürzend erkrankten Kindes)

Natürlich fehlen den Familien ebenso die Nähe zu Angehörigen und Freunden, eine Umarmung und persönlichen Begegnungen mit anderen Betroffenen. Zudem fällt seit Wochen ein Großteil der entlastenden Angebote weg, wie etwa die zahlreichen Begegnungsangebote und ambulanten Begleitungen durch den Kinderhospizverein, sowie auch stationäre Aufenthalte in den Kinderhospizen.

Aufgrund der Corona-Pandemie kommt es dann auch noch häufiger zu Ausfällen bei den Pflegediensten, so dass immer öfter die Eltern bei der Versorgung ihrer erkrankten Kinder auf sich gestellt sind. Dass pflegende Angehörige praktisch in den gleichen Räumlichkeiten arbeiten und wohnen ist dabei eine zusätzliche Herausforderung. Es gibt keinen „Dienstschluss“ und die Bedürfnisse der weiteren Familienmitglieder wie Geschwister und Ehepartner müssen häufig in den Hintergrund rücken.

Daher ist es wichtig, eine verlässliche und kompetente Entlastung durch qualifizierte Pflegefachkräfte zu gewährleisten. Allerdings mangelt es hier seit vielen Jahren an einer flächendeckenden Versorgung, was leider mit einem immer wiederkehrenden Personalwechsel in den Familien verbunden ist.

Hier appelliert der Deutsche Kinderhospizverein auch weiterhin an die entsprechenden Vertretungen aus Politik und Verbänden, sich für diesen wichtigen Berufsstand noch stärker einzusetzen und mehr Menschen dafür zu begeistern.

Bildunterschrift: 
Tanja Wenzel und Boris Brückner mit ihrem Sohn Samuel
© Ella Waschulewski - https://zauberhafte-bildmomente.de/

Zur Pressemitteilung als PDF-Datei gelangen Sie hier.

 
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