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Webinar „Leben und Sterben im Jugendalter“

Was ist Jugend? Und wie lange dauert sie an?

Wenn man einem Erwachsenen diese Frage stellt, fängt er automatisch an, in Erinnerungen zu schwelgen. So war es auch bei dem Webinar „Leben und Sterben im Jugendalter“, das am 28. Mai von der Deutschen Kinderhospizakademie e.V. durchgeführt wurde. Sonja Lutz, Bildungsreferentin bei der Akademie und Gina Krause, Heilpädagogin und Trauerbegleiterin, hauptberuflich Hospizkoordinatorin in einem Dienst für Erwachsene, führten mit acht ehrenamtlich Mitarbeitenden der Deutschen Kinderhospizarbeit einen regen Erfahrungsaustausch durch.

Doch ging es nicht so sehr um die eigene Jugend, sondern vielmehr um die Jugend der lebensverkürzend erkrankten Jugendlichen, die sie in ihrem Alltag begleiten.

Haben diese Jugendlichen dieselben Themen und Probleme wie gesunde Jugendliche? Wie gehen sie mit Grenzerfahrungen wie Tod und Trauer um?

Gina Krause erklärt: „Kinder und Jugendliche fragen nur danach, was sie ertragen können. Wenn ihnen also ein Thema unangenehm ist, wird es schnell zum Tabu-Thema. Die Ehrenamtlichen haben hier eine ganz wichtige Funktion, weil sie in Gesprächen eine andere Rolle einnehmen als die Eltern. Sie können entweder aktiv mit Fragen auf die Jugendliche zu gehen oder sie mit Ritualen dazu bringen, dass die Jugendlichen selber nachfragen.“

Trauer-Aufgaben geben Halt

„Früher hat man von verschiedenen Trauerphasen gesprochen, wie zum Beispiel dem Leugnen, dem Akzeptieren und dem Loslassen. Heute hat sich in der Trauerbegleitung vieles verändert und man gibt dem Verstorbenen einen neuen Platz in seinem Leben“, erzählt Gina Krause weiter. „Kleidung oder Gegenstände von dem Verstorbenen werden als Andenken aufbewahrt und eingesetzt, das Lieblingsessen wird nachgekocht oder man besucht zusammen die Grabstätte. Das ist meist auch mit Menschen mit Behinderung oder lebensverkürzenden Erkrankungen möglich.“

Toller Austausch im Webinar

Sonja Lutz resümiert: „Das Webinar bot eine sehr gute Möglichkeit, sich auszutauschen und Fragen zu Sterben, Tod und Trauer sowie zu Lebensthemen in der Jugend zu stellen. Wir haben gemeinsam Antworten gefunden und Wege des Umgangs erarbeitet.“

Für ehrenamtlich Mitarbeitende, die mehr über das Thema „Leben und Sterben im Jugendalter“ erfahren wollen, empfiehlt Gina Krause folgende Bücher:

Bäume wachsen in den Himmel (Das Buch bezieht sich auf Sterben, Tod und Trauer für Menschen mit Behinderung allen Alters.) 
https://www.lebenshilfe.de/shop/artikel/baeume-wachsen-in-den-himmel/

Dada Peng – mein Buch vom Leben & Sterben 
ttps://www.amazon.de/mein-buch-vom-leben-sterben/dp/357906634X

 
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