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Impfstrategie zu Covid-19: Deutscher Kinderhospizverein e.V.  fordert Überarbeitung der Empfehlungen

Der Deutsche Kinderhospizverein e.V. (DKHV e. V.) hält es ethisch nicht vertretbar, dass Menschen mit schweren Vorerkrankungen erst in dritter Linie geimpft werden sollen, obgleich sie auch nach Auffassung der Ständigen Impfkommission teilweise ein extrem hohes Risiko für einen schweren Verlauf haben. Der DKHV e. V. fordert daher eine höhere Priorisierung von Menschen mit Vorerkrankungen und ihren pflegenden Angehörigen bei der anstehenden Impfstrategie. Junge Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung gehören nämlich zur Gruppe der Hochrisikopatient*innen.

 

Eine erhebliche Anzahl der jungen Menschen mit lebensverkürzenden Erkrankungen ist im Zuge ihrer Grunderkrankung von Behinderungen betroffen. Vor diesem Hintergrund muss die Barrierefreiheit der Impfzentren gesichert werden, damit auch Menschen mit Behinderungen geimpft werden können. Seit Monaten schränken sich die jungen Menschen mit lebensverkürzenden Erkrankungen auch ihre Angehörigen ein, um das Risiko zu verringern, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, da schwere Verläufe bei ihnen wahrscheinlicher sind.
Die oben genannte Forderung bezieht sich vornehmlich auf junge Menschen, die Volljährig sind. Auch für die 14-18 Jährigen ist zu prüfen, ob eine Impfung für diese Altersgruppe zuzulassen ist. Da für alle Kinder, die jünger als 14 Jahre sind, eine Impfung nach jetzigen Stand nicht vorgesehen ist, bedarf es hier insbesondere dem Blick auf die pflegenden Angehörigen bzw. Fachkräften, die an der Versorgung bzw. in der Assistenz der jungen Menschen beteiligt sind. Dies gilt auch für pflegenden Angehörigen und Begleitenden der Kinder, die 14 Jahre oder älter sind. Diese Personengruppen sollten eine höhere Priorisierung bei dem anstehenden Impfplan erhalten, so dass die besondere Schutzbedürftigkeit der jungen Menschen mit lebensverkürzender Erkrankung gewahrt bleibt.

 

„Es darf nicht sein, dass junge Menschen mit schweren chronischen Erkrankungen oder Behinderungen erst an dritter Stelle für eine Impfung stehen. Sie gehören zu den vulnerabelsten Gruppen. Ihre pflegenden Angehörigen sollten ebenso prioritär bei der Festlegung des Impfplans bedacht werden. Ihr Impfschutz ist im wahrsten Sinne des Wortes lebensnotwendig für ihre Kinder, damit diese nicht infiziert werden und schnellstmöglich wieder wie vor der Pandemie am Leben teilhaben können“, sagt Martin Gierse, Geschäftsführer des Deutschen Kinderhospizvereins e. V.

 

Deshalb fordert der Deutsche Kinderhospizverein e.V. die Bundesregierung dazu auf, Menschen mit schweren Erkrankungen, Behinderungen und pflegende Angehörige eine hohe Priorität bei der Impfung gegen Covid-19 einzuräumen und darüber hinaus die Barrierefreiheit der Impfzentren sicherzustellen sein, damit auch junge Menschen mit Behinderung  die gleiche Chance auf den Zugang zu einer Impfung haben.

 

 
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