Impressum  |  Disclaimer  |  Kontakt  |  Datenschutz 
    Familien  |  Ehrenamt  |  Mitglieder  |  Unterstützer  |  Presse

Ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit

Ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit stellt neben stationären Kinder- und Jugendhospizen einen wesentlichen Teil der Kinder- und Jugendhospizarbeit dar.

Klicken Sie auf die Frage, die Sie interessiert und erhalten Sie die Antwort.

/

Was ist ambulante Kinder- und Jugendhospizarbeit?
  1. Begleitung der gesamten Familie ab der Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung, im Leben und Sterben und über den Tod der Kinder und Jugendlichen hinaus
  2. Unterstützung und Förderung der Selbsthilfe
  3. Information über bzw. Vermittlung an andere Institutionen
  4. Individuelle Trauerbegleitung
  5. Vernetzung
  6. Öffentlichkeitsarbeit
Wie arbeitet ein Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst?
  1. Die Begleiter orientieren sich an den Fähigkeiten, Bedürfnissen und Interessen der erkrankten Kinder/Jugendlichen, der Geschwister und der Eltern.
  2. Das Handeln erfolgt in enger Absprache mit den Eltern, die als Fachleute für die Belange ihrer Kinder angesehen und respektiert werden.
  3. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst arbeitet nach dem OPI-Konzept (Offenheit, Partnerschaftlichkeit, Integration).
  4. Die Koordination des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes wird von einer hauptamtlichen Fachkraft übernommen.
  5. Die Begleitung der Familien wird von ausgebildeten ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen geleistet.
  6. Das Angebot ist für die Familien kostenfrei.
Wen begleiten Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste?
  1. Kinder/Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen und ihre Familien, d.h. das erkrankte Kind/den erkrankten Jugendlichen, die Eltern und Geschwister.
  2. Für weitere Personen im Umfeld der Familien vermittelt der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst unterstützende Angebote.
Welche Angebote macht der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst für die erkrankten Kinder?
  1. Ehrenamtliche unternehmen im Rahmen der vorhandenen Fähigkeiten gemeinsame Aktivitäten wie z.B. Vorlesen, Spielen, Spaziergänge, Ausflüge, Kinobesuche…
  2. Ehrenamtliche sind manchmal einfach „nur“ da, an der Seite der Kinder/Jugendlichen
  3. Ehrenamtliche bieten sich dem Kind/Jugendlichen als Gesprächspartner an für alle Fragen, die das Kind/den Jugendlichen bewegen.
  4. Ehrenamtliche unterstützen die Lebensqualität auf allen Sinnes- und Wahrnehmungsebenen.
Welche Angebote macht der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst für die Eltern?
  1. Ehrenamtliche schaffen Freiräume, indem sie bei den erkranken Kindern/Jugendlichen bleiben.
  2. Ehrenamtliche stehen für Gespräche bereit, z.B. zum Thema Leben Sterben und Tod, bei familiärer Belastung durch Stress und Überforderung.
  3. Koordinatoren/innen vermitteln den Austausch mit anderen betroffenen Eltern bzw. Selbsthilfegruppen.
  4. Koordinatoren/innen ermöglichen Kontakte zu stationären Kinderhospizen und/ oder anderen Institutionen.
  5. Koordinatoren/innen informieren, vermitteln und stehen unterstützend zur Seite, z.B. in Fragen der Symptombehandlung des Kindes/Jugendlichen bei Schmerzen, Ernährungsproblemen.
  6. Ehrenamtliche entlasten von alltäglichen Dingen.
Welche Angebote macht der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst für die Geschwister?
  1. Ehrenamtliche begleiten die Geschwister, indem sie z.B. bei Schularbeiten helfen, etwas mit ihnen unternehmen, mit ihnen spielen, einfach Zeit für sie haben.
  2. Ehrenamtliche sind für Geschwister da, wenn sie in ihrer Trauer Begleitung wollen, wenn sie mit jemanden neben Mutter und Vater sprechen wollen.
  3. Ehrenamtliche bieten sich als Gesprächspartner für alle Fragen an.
Welche Angebote macht der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst für weitere Personen im Umfeld der Familien?
  1. Der Koordinator/die Koordinatorin informiert über Seminarangebote.
  2. Der Koordinator/die Koordinatorin stellt themenrelevante Literaturlisten zur Verfügung.
  3. Der Koordinator/die Koordinatorin steht auf Anfrage als Gesprächspartner/in für Verwandte, Freunde und sonstige Personen zur Verfügung.
Wer gehört zum Team in einem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst?
  1. Die Familien
  2. Hauptamtliche/r Koordinator/in
  3. Ehrenamtliche Kinderhospizmitarbeiter/innen
Wie können betroffene Familien im Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst mitarbeiten?
  1. Aufbau des Dienstes
  2. Begleitung des Dienstes
  3. Teilnahme an Befähigungskursen als Referenten
  4. Mitgestaltung von Angeboten von Familien für Familien (z.B. Elternkaffee)
  5. Ansprechpartner für andere Familien
Was sind die Aufgaben der hauptamtlichen Koordinatorin/des hauptamtlichen Koordinators?
  1. Aufbau der Arbeit vor Ort, Kontaktaufnahme zu den betroffenen Familien im Wirkungskreis des Dienstes.
  2. Gewinnung, Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen
  3. Begleitung der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen in der Arbeit (Praxisbegleitung).
  4. Koordination der Begleitung in den Familien.
  5. Öffentlichkeitsarbeit, Durchführung von Infoständen, Vorträge, Pressearbeit, Organisation von Veranstaltungen, organisatorische Unterstützung von Elternselbsthilfegruppen vor Ort
  6. Vernetzung mit anderen Diensten vor Ort, z.B. Kinderärzte, Kinderklinik, Jugendamt, Schulen, Kindergärten, Frühförderstellen
  7. Dokumentation der Begleitung, statistische Auswertung
  8. Anträge auf Kostenzuschuss bei den Krankenkassen gem. § 39 a, SGB V.
Umfang und Inhalte des Befähigungskurses für ehrenamtliche Kinderhospizmitarbeiter/innen
  1. 80 Stunden Grundkurs und 20 Stunden Aufbaukurs über einen Zeitraum von ca. 3-4 Monate
  2. Einzelabschlussgespräch mit der Koordinatorin/dem Koordinator
  3. Grundlegende Informationen über das (Kinder-)Hospizkonzept
  4. Auseinandersetzung mit Tod, Sterben, Trauer sowie der eigenen Sterblichkeit
  5. Krankheitsbilder und altersbedingte Entwicklungsprozesse der Kinder
  6. Informationen über die besondere Situation von lebensverkürzend erkrankten Kindern/Jugendlichen und ihrer Familien
  7. Kommunikation und Krisenbewältigung in den Familien
Finanzierung der Kinder- und Jugendhospizarbeit
  1. Ein wesentlicher Teil wird über Spenden finanziert!
  2. Nationale Projekte (z.B. Round Table Deutschland)
  3. Seit Januar 2002 Teilfinanzierung durch § 39a Abs. 2 SGB V.
Grenzen Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienste
  1. Ambulante Kinder- und Jugendhospizmitarbeiter/innen leisten keine Kinderkrankenpflege
  2. Sie ersetzen weder Nachbarschaftshilfe noch medizinische, psychologische, therapeutische oder seelsorgerliche Fachkräfte
  3. Es werden nur Kinder/Jugendliche mit lebensverkürzenden Erkrankungen begleitet.
Was sind die Aufgaben der ehrenamtlichen Kinderhospizmitarbeiter/innen?
  1. Nach einem umfangreichen Befähigungskurs Einsatz in den Familien, in der Regel für einige Stunden in der Woche.
  2. Auch im Büro des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes wird die Hilfe ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen benötigt.
  3. Begleitung der lebensverkürzend erkrankten Kinder/Jugendlichen sowie deren Familien und Bezugspersonen.
  4. Ehrenamtliche stehen als Gesprächspartner zu allen Themen und Fragen zur Verfügung, die eine Familie beschäftigen.
  5. Praktische Unterstützung und Entlastung der Familien im Alltag


Konkret heißt das:

  1. ein offenes Ohr für die Anliegen der Familien zu haben
  2. zuzuhören
  3. Informationen zu beschaffen
  4. weitere Hilfen bei Bedarf zu vermitteln
  5. und oft genug „einfach“ da zu sein und auch zu bleiben, wenn es schwierig wird
 
 

Suchportal "Angebote der Kinder- und Jugendhospizarbeit"

Hier gelangen Sie zum Suchportal „Angebote der Kinder- und Jugendhospizarbeit“.
In diesem finden Sie unter anderem auch die „Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste“ in Deutschland.

 
 

Unsere ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienste

 
 

Ansprechpartner

Silvia Khodaverdi

Funktion: Bereichsleitung ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste 

Telefon: 0 27 61 / 94 12 9-0
Telefax: 0 27 61 / 94 12 9-60

E-Mail: silvia.khodaverdi(at)deutscher-kinderhospizverein.de

 
 

Gregor Schmidt

Funktion: Bereichsleitung ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste 

Telefon: 0 27 61 / 94 12 9-0
Telefax: 0 27 61 / 94 12 9-60

E-Mail: gregor.schmidt@deutscher-kinderhospizverein.de

 
 

Jens Schneider

Funktion: Bereichsleitung ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste 

Telefon: 0 27 61 / 94 12 9-0
Telefax: 0 27 61 / 94 12 9-60

E-Mail: jens.schneider(at)deutscher-kinderhospizverein.de

 
 

Marcel Globisch

Funktion: Leiter Inhalte und Entwicklung

Telefon: 0 27 61 / 94 12 9-36
Telefax: 0 27 61 / 94 12 9-60

E-Mail: marcel.globisch(at)deutscher-kinderhospizverein.de

 
 

Sandra Schopen

Funktion: Ansprechpartnerin für Geschwister

Telefon: 01 51 / 46 45 80 92
Telefax: 0 27 61 / 94 12 9-60

E-Mail: sandra.schopen(at)deutscher-kinderhospizverein.de

 

 

 
 

Caroline Schirrmacher-Behler

Funktion: Beratung externe ambulante Kinder- und Jugendhospizangebote

Telefon: 01 51 / 18 31 20 18
Telefax: 0 27 61 / 94 12 9-60

E-Mail: beratung(at)deutscher-kinderhospizverein.de

 
 

Suchportal: Angebote für Familien mit Kindern und Jugendlichen, die lebensverkürzend erkrankt sind

 
 
 
 
In Partnerschaft mit Amazon.de

Bei jeder Bestellung über diesen Link erhält der Kinderhospizverein 5% vom Bestellwert auf das Spendenkonto gutgeschrieben!

 
 

Deutscher Kinderhospizverein e.V.

Bruchstraße 10
57462 Olpe

Telefon: 0 27 61 / 94 12 90
Telefax: 0 27 61 / 94 12 9-60

E-Mail: info(at)deutscher-kinderhospizverein.de

 
 

Spendenkonten

Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden
BLZ 462 500 49
Konto-Nr. 18 000 372
IBAN:
DE54 4625 0049 0018 0003 72
SWIFT-BIC: WELADED1OPE

Volksbank Olpe-Wenden-Drolshagen
BLZ 46261822
Konto-Nr. 224 700 700
IBAN:
DE68 4626 1822 0224 7007 00
SWIFT-BIC: GENODEM1WDD