Deutscher Kinderhospizpreis

Verleihung Deutscher Kinderhospizpreis 2023

Würdigung für außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement in der Kinder- und Jugendhospizarbeit

Preisverleihung im Rahmen des 9. Deutschen Kinderhospizforums, 27.-28. Oktober 2023
Haus der Technik, Essen

Ehrenamtliches Engagement ist eine tragende Säule der Kinder- und Jugendhospizarbeit in Deutschland. Aus Dank für diesen persönlichen Einsatz in der Kinder- und Jugendhospizarbeit ehrt der Vorstand des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. -stellvertretend für alle ehrenamtlich Tätigen- mit der Auszeichnung des Deutschen Kinderhospizpreises alle zwei Jahre eine Person, die sich durch ihr ehrenamtliches Engagement in außergewöhnlicher Weise um die Kinder- und Jugendhospizarbeit verdient gemacht hat.

In 2023 spricht der DKHV e.V. die Würdigung bereits zum neunten Mal aus. Die feierliche Preisverleihung findet auf dem 9. Deutschen Kinderhospizforum statt. Erstmals nach Pandemie bedingter Pause wieder in Präsenz, treffen sich namhafte Vertreter sowie haupt- und ehrenamtlich Tätige am 27.-28. Oktober im Haus der Technik in Essen in zahlreichen Workshops und Vorträgen zum Austausch und netzwerken.

Mit der Verleihung des 9. Deutschen Kinderhospizpreises auf Europas größter Fachtagung zur Kinder- und Jugendhospizarbeit unterstreicht der Deutsche Kinderhospizverein e.V. die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements für die Kinder- und Jugendhospizarbeit und bietet dem/der Preisträger*in 2023 einen würdigen Rahmen.

9. Deutsches Kinderhospizforum

Preisträger*in 2023

Ihre Vorschläge - Einsendeschluss 01.08.2023

Wen schlage ich vor?

Die Auszeichnung richtet sich an ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der stationären und der ambulanten Arbeit sowie der Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit bundesweit. Alle Personen, die eine ehrenamtliche Tätigkeit in der Kinder- und Jugendhospizarbeit ausüben, sind also teilnahmeberechtigt und können ab sofort als Preisträger*in vorgeschlagen werden. 

Richtig verstanden: Jeder kann jeden vorschlagen!
Ausgenommen sind Einreichungen aus dem Bereich der Spender - im Hinblick auf Transparenz, Unabhängigkeit und Compliance erklärt sich diese Einschränkung von selbst. Aus den eingereichten Vorschlägen wird eine Jury eine Preisträgerin oder einen Preisträger ermitteln. Die/der Preisträger*in wird vorzeitig informiert und zur Preisleihung im Rahmen des 9. Deutschen Kinderhospizforums eingeladen.

Wie schlage ich vor?

Um das außergewöhnliche Engagement und die zu ehrende Person zu beschreiben, steht Ihnen ein Vorschlagsformular zur Verfügung.

Mit einem Klick auf die grüne Schaltfläche öffnet sich das Einreichungsformular, in das Sie Ihre Eintragungen ganz bequem online vornehmen können.

Unter dem Stichwort  „Deutscher Kinderhospizpreis“ reichen Sie es anschließend wie folgt ein:

Für Rückfragen steht Ihnen mit Roswitha Limbrock ein ehemaliges Vorstandsmitglied des Deutschen Kinderhospizverein e.V. sowie aktuelles Jurymitglied über die vorgenannte E-Mail-Adresse als Ansprechpartnerin zur Verfügung.

Sollten Sie schon einmal einen Vorschlag eingereicht haben, der nicht berücksichtigt worden ist, aber das besondere ehrenamtliche Engagement durch diese Person noch immer besteht, dann aktualisieren Sie diesen Vorschlag bitte und reichen ihn gerne wieder ein. Die Auszeichnung einer ehrenamtlichen Tätigkeit empfinden wir besonders wichtig und bitten Sie deshalb, in Ihrer Organisation nach Menschen zu schauen, die Sie gerne vorschlagen möchten.

Aus den eingereichten Vorschlägen werden nur Vorschläge berücksichtigt und akzeptiert, die bis zum Einsendeschluss am 01.08.2023 per E-Mail eingehen. Bei postalischen Einreichungen gilt das Datum des Poststempels. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der "Glückswürfel"

Zeitlose Symbolik als Inbegriff für das Ehrenamt

Der Deutsche Kinderhospizpreis hat einen symbolischen Wert. Er wird dargestellt in Form einer Plastik und gerne als "Glückswürfel" bezeichnet.

„Die Grundform des bronzenen Würfels mag auf den ersten Blick so unspektakulär erscheinen, wie die Ausübung eines Ehrenamtes - doch eignet sich die Würfelform sehr, um der Vielseitigkeit des hierzu erforderlichen Engagements Ausdruck zu geben.“

So beschreibt die Bildhauerin Friederike Gross-Koschinski selbst den von ihr im Rahmen des 2. Deutschen Kinderhospizforums im Jahr 2007 gestalteten Preis.

Während ihres kreativen Prozesses setze sich die Künsterlin mit der allgemeinen Frage auseinander, was einen Menschen überhaupt bewegt, eine ehrenamtliche Tätigkeit auszuüben: Der Ausgangspunkt war für sie das Gewahrwerden einer Not-Wendigkeit und der Wunsch, bestehende Verhältnisse und Lebensumstände zu lindern. Das persönliche Angerührtsein von einer Situation mündet in den Entschluss, sich Zeit zu nehmen und für diese Menschen da zu sein - und zwar aus einem Selbstverständnis heraus.

Statt Präzisionswerkstück entstand so eine Würfelform von künstlerischer Prägung – zuerst mit den Händen in Wachs, später massiv in Bronze gegossen- mit Unebenheiten, Erhebungen und Vertiefungen, jede Seite versehen mit einem Symbol. Damals wie heute sind sie der Inbegriff des Ehrenamtes.

Das Auge
Symbol des Sehens, der Wahrnehmung, das erste Hinschauen – Hin und Zuwendung

Das Herz
Symbol des Gefühls, der Emotion, das Berührt werden – Menschlichkeit, Mitgefühl

Die Hand
Symbol des Tuns, des Handelns, der Entschluss aktiv zu werden - Hilfe , Berühren, Kontakt

Das Ziffernblatt
Symbol der Zeit, eines Zeitabschnitts, die Lebenszeit, die sie mit den Betreffenden teilen

Die Freifläche
Sinnbild der Leere, die körperlich, geistig oder emotional in verschiedenen Situationen auch ihren Raum einnimmt

6 Punkte
Symbol des Hauptgewinns,
des Glücks, das Erreichen der maximalen Punktzahl, der Gewinn, den die Achtung vor dem Menschsein mit sich bringt

Bisherige Preisträger

Wenn Sie auf die Namen der bisherigen Preisträger/innen des Deutschen Kinderhospizpreises klicken, öffnet sich jeweils die entsprechende Laudatio im PDF-Format.

2007: Jutta Fischer

2009: Elisabeth Wolf (ehrenamtliche Kinderhospizbegleiterin im Ambulanten Kinderhospiz München)

2011: Dieter Stuttkewitz (Vater zweier junger Erwachsener mit lebensverkürzender Erkrankung, ehrenamtlicher Mitarbeiter im Deutschen Kinderhospizverein)

2013: Biker4Kids

2015: Die Schülervertretung des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums aus Lünen

2017: Colin Rimbach für seine Aktion "Colin hilft Paul"

2019: Anne Löffler

2021: Waltraud Henkis

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